Rettungsschiff "Alan Kurdi" liegt im Hafen von Palma

| Palma, Mallorca |
Die "Alan Kurdi" im Hafen von Palma.

Die "Alan Kurdi" im Hafen von Palma.

Foto: Ultima Hora

Das deutsche Schiff "Alan Kurdi", das Migranten im Mittelmeer aus Seenot rettet, befindet sich derzeit im Hafen von Palma de Mallorca. Hier sammeln die 15 Besatzungsmitglieder, die der deutschen Organisation Sea-Eye angehören, Kraft für ihren nächsten Einsatz. Der Aufenthalt ist bis zum 22. Juli vorgesehen.

Das Schiff ist nach einem dreijährigen Jungen benannt, der vor Jahren auf der Flucht aus dem Kriegsstaat Syrien an der griechischen Küste ums Leben gekommen war und dessen Bild um die Welt ging.

Rettungsschiffe privater Nicht-Regierungs-Organisationen haben es immer schwerer im Mittelmeer. Zuletzt war in Italien die deutsche Kapitänin Carola Rackete festgenommen, aber inzwischen wieder freigelassen worden, als sie illegalerweise mit dem Schiff "Sea Watch 3" mit Migranten im Hafen der Insel Lampedusa anlegte.

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Tacheles-1 / Vor 29 Tage

Die Retter sind ganz schön Raffiniert bei ihrer Verteidigung. Sie behaupten nach dem Seerecht zu handeln Gerettete an Land in Sicherheit zu bringen. Das ist ja gar nicht was sie tatsächlich tun. Sondern im Vorgang Asylanten durch ihre Anwesenheit vor der Libyschen Küste erst provoziert zu haben sich mit Gummibooten ihnen zu nähern und quasi selbst in Seenot zu bringen. Es ist also kein Notfall im Sinne des allgemeinen Seerechtes. Deshalb sagt Italien, die Retter unterstützen illegale Einwanderung. Was man ja einfach nach vollziehen kann. Denn die Geretteten wollen ja nicht zurück in die Heimat zur Familie wie das ja nach einer Rettung von Passagieren und Personal aus echter Seenot z.b. nach Sturm oder Feuerausbruch an Bord normaler Weise der Fall wäre. Die Retter betreiben also Rechtsbeugung und unterstützen das Schleusergeschäft, statt der Politik die Lösung durch Verhandlungen mit den zustaendigen Ländern zu überlassen. Das sollte sich Aussenminister Maas mal hinter die Ohren schreiben und sich auf den Weg machen. Denn dies kann nur der Weg sein, sonst nimmt das niemals ein Ende.

Hajo Hajo / Vor 30 Tage

@Majorcus, keine Ahnung wann und ob sie in der Schule je etwas konkretes über die ehem. Afrikanischen Kolonien gelernt haben oder je dort waren. Die ehemaligen Kolonialherren haben eine funktionierende Wirtschaft, Verwaltung, Bildung, medizinische Versorgung und Infratrukturen aufgebaut, von denen heute fast nichts mehr existiert. Besuchen Sie einfach diese Länder um zu sehen, was dort die Realität ist. Sie wurden auch nicht ausgebeutet, sondern von den Bodenschätzen wurde das alles bezahlt. Und heute haben sie nur das, um auf dem Weltmarkt alle die Dinge des Lebens zu kaufen, die sie benötigen und ""nicht selbst herstellen können"". Handel ist so alt wie die Menschheit.

Ich bin Eisenbahnfan und habe vieles über die früheren Eisenbahnstrecken in Afrika oder sonst wo gesehen und gelernt. Was davon noch übrig ist, ist eine Katastrophe. Lokomotiven und Wagons rosten vor sich hin, Gleisanlagen entweder kaputt oder so schlecht, das die Züge nicht schneller als 25 km/h fahren können ohne zu entgleisen. Niemand interessiert das. Man nimmt dann den LKW aus Deutschland, der hier nicht mehr fahren darf. Der ist total überladen und da hocken dann 80 Leute drauf und setzen auf den maroden Strassen ihr Leben aufs Spiel.

Einzig Namibia kommt noch gut davon. Von Nordafrika mal abgesehen. Auch wenn dort vieles im Argen liegt. Packen Sie den Rucksack und durchqueren sie in 6 Wochen Indien, da können sie was erleben, dass sie nie wieder vergessen werden und ihnen die Augen öffnet.

Hajo Hajo / Vor 1 Monat

Majorcusw Welche Partei????? ich sehe nur diese =

Schlepperbanden: So funktioniert das Milliardengeschäft mit ... - Focus.....https://www.focus.de › Politik › Ausland......16.08.2017 - Schlepperbanden: So funktioniert das Milliardengeschäft mit Menschenschmuggel ... schickten ihn in einem überfüllten Boot mit kaputtem Motor aufs Mittelmeer. ... Die Migranten nehmen Zwangsarbeit und Prostitution in Kauf.

Flucht übers Mittelmeer: Wie Schlepper ihre Strategien ändern ...https://www.tagesschau.de/ausland/schlepper-mittelmeer-101.html.....30.06.2019 - Um Migranten nach Europa zu bringen, wenden Schlepper mittlerweile andere Strategien an. Eine davon: der Mutterschiff-Trick.

Majorcus / Vor 1 Monat

Industrienationen, früher Kollonialmächte haben die Ursprungsländer der Flüchtlinge Jahrhunderte ausgebeutet - das die Menschen nun dem geraubten Wohlstand folgen, ist eine nachvollziehbare Entwicklung u.a. sind auch zehntausende aus D nach CH geflüchtet ... Die aktuelle Entwicklung ist erst der Anfang ... Wenn die Industrienationen nicht schnell gewaltig etwas zu Gunsten der Fluchtländer ändern, dann werden sich Millionen in Bewegung setzen - und ehrlich: wenn es in USA über 10 Millionen Flüchtlinge gibt, wer gleubt ernsthaft, diese mit einer Mauer zu stoppen? Gut ein Träumer im Weißen Haus und Millionen unrealsitischer Wähler! Und China spielt die Destabilisierung Europas strategisch zu - und die Schlauchbote kommen alle aus ... Also aufwachen, handeln & für lebenswerte Herkunftsländer sorgen - sonst kommen alle!

Majorcus / Vor 1 Monat

Wo bleibt die Meinungsvielfalt - alle Kommentatoren vertreten die Meinung einer einzigen Partei ...

Tacheles-1 / Vor 1 Monat

Die Nachrichten vermelden, die Regierungen diskutieren über einen Konsens der Aufnahme von Flüchtlingen. Keinem fällt es ein zuerst darüber zu Diskutieren wie man die Notwendigkeit verhindern kann? Vor allem wie man der speziell organisierten Schleusermafia das Handwerk legt. Das nicht nur in Afrika, sondern weltweit? Z. B. Mexiko. Die USA werden buchstäblich gestürmt was die Medien verschweigen um Trum am Zeug flicken zu können. 11 Millionen Illegale sind in den USA. Das ist die Zahl der Einwohner Griechenlands. Man stelle sich das mal vor.

Christian Anders / Vor 1 Monat

Das Schiff sollte sofort aus dem Verkehr gezogen werden, um diesem Schlepperunwesen endlich ein Ende zu bereiten. Fürchte nur, dass die linke Balearen-Regierung diesem unverantwortlichen Treiben der NGO wohlwollend gegenübersteht.

Jo Steiner / Vor 1 Monat

Wer ist eigentlich auf Mallorca so bescheuert, dieses Schiff hier anlegen zu lassen ?

bert / Vor 1 Monat

Jaja - wundert sich die Redaktion nicht auch, warum die "Retter" gar keinen Shuttleservice nach Palma de Mallorca anbieten? Weil in Spanien auf sowas eine Strafe von 900 000 Euro steht. Aber das berichtet die Redaktion natürlich nicht.

Man muss sich das mal vorstellen. Das linksregierte Spanien verbietet bei horrenden Strafen tatsächlich Such- und Rettungsaktionen, während sich gleichzeitig die Haltungsjournalisten über Salvini in Italien aufregen. Worum es bei der Alan Kurdi wirklich geht, weiß eh jeder.

Hajo Hajo / Vor 1 Monat

Sofort festlegen und Registrierung löschen. Denn die Schleuser warten auf sie um dann ihre Boote mit so wenig Treibstoff los zu schicken, dass sie gerade über 3-meilen-zone weg kommen. Kommt ein Sturm auf, sind sie verloren.

Die Schiffe haben gemäß der int. Schifffahrtsordnung einen Transponder wie Flugzeuge an Bord und sind auf dem Radar der Überwachung der Seebehörden zu sehen. Die Schleuser an Land können mit einfachen Geräten die Signale empfangen und wissen somit, wann eines der Schiffe in Reichweite ist. Solange das so weiter geht, kommen immer mehr aus den Heimatländern der Asylanten nach Libyen. Auch gerette Leute informieren sie per Mobiltelefon, wenns geklappt hat. Also unterstützen die Schiffe die Fluchtwelle und Geschäfte der Schleuser damit. Wie lange soll das so weiter gehen und wieviele Millionen wollen sie noch nach West-Europa einschleusen? Denn nach Russland wollen die ja nicht.

Warum stellen sich die Behörden der Länder nicht diesen Tatsachen? Sind die alle doof und blind und taub? Ausser Italien. Sie tragen doch die MItverantwortung, für diesen Wahnsinn, wenn sie nichts gegen die Fluchtursachen tun. 281.000 Deutsche haben ihrerseits die Flucht ins Ausland an getreten.Vor allem Fachleute die die Wirtschaft nicht zu halten in der der Lage ist. Selbst schuld. Aber jammern und sich im Ausland bedienen und denen die Fachleute abwerben, die ihr Land aufbauen sollen um die Flucht verhindern. Alles Irrsinn hoch 12.