Mutmaßliche Cala-Rajada-Vergewaltiger bleiben in U-Haft

| Capdepera, Mallorca |
Foto von der Verhaftung der Tatverdächtigen im Mallorca-Airport.

Foto von der Verhaftung der Tatverdächtigen im Mallorca-Airport.

Foto: Ultima Hora

Die beiden in U-Haft befindlichen mutmaßlichen Vergewaltiger von Cala Rajada haben sich am Donnerstag erstmals offiziell zu der Tat geäußert. Einer behauptete, die 18-jährige Deutsche in einer Diskothek in dem Urlauberort kennengelernt und anschließend in einem Hotelzimmer Geschlechtsverkehr gehabt zu haben, mit dem beide einverstanden gewesen seien.

Der andere äußerte, zum Zeitpunkt der Tat mit einer anderen jungen Frau per Whatsapp gechattet zu haben. Er sei später in das Hotelzimmer gegangen, wo es zu dem Verbrechen gekommen sein soll.

Die zuständige Staatsanwältin in Manacor beantragte beim Gericht, die Tatverdächtigen weiterhin in U-Haft zu belassen. Dieser Bitte kam eine Richterin nach.

Die Guardia Civil wird jetzt die Aufnahmen der Überwachungskameras im Hotel Club Cala Ratjada analysieren. Auch sind bislang zehn Zeugen befragt worden. Den beiden kurdischstämmigen Deutschen Yakub E. und Serhat K. wird vorgeworfen, dort in der Nacht zum 4. Juli die Landsfrau vergewaltigt zu haben. Für so eine Straftat können in Spanien 15 Jahre Haft verhängt werden.

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Gisela S / Vor 23 Tage

Das Gefängnis in Spanien wird wahrscheinlich nicht so ein angenehmer Aufenthaltsort sein, wie in Deutschland. Deshalb finde ich es sehr gut, dass die beiden mutmaßlichen Vergewaltiger dort in U,-Haft bleiben. Solche Verbrechen müssen die hart bestraft werden.

Marcos Thomas / Vor 28 Tage

Spanische Zeitungen hatten die vier Festgenommenne bezeichnet als Türken mit deutschem Pass. In Deutschland bezeichnet man solche Personen als Passdeutsche.

bert / Vor 30 Tage

Der (wissenschaftliche) Vergleich von Mensch und Tier geht zuerst einmal auf Darwin zurück, ist letztendlich aber so alt wie die Menschheit. Und Wissenschaft nimmt nunmal keine Rücksicht auf politische Befindlichkeiten oder den Zeitgeist.

Majorcus / Vor 1 Monat

Der Vergleich Mensch mit Tier hat u.a. historische Wurzeln in der Zeit zwischen 1933 und 1945.

viajar dirk / Vor 1 Monat

"Ein Esel der im Pferdestall geboren wurde, ist noch lange kein Pferd" @Theo: Traumhaft. Danke!!!!

Theo / Vor 1 Monat

Landsfrau - das Mädel wird diese "Landsmänner" zukünftig mit anderen Augen sehen. Ein Esel der im Pferdestall geboren wurde, ist noch lange kein Pferd. Eine Binse, welche sich auch hier bewahrheitet. Auf die Idee eine (kurdische) "Landsfrau zu vergewaltigen, würden die nicht mal im Traum kommen. Denn anschließend würde deren Familie umgehend die Ehre der Tochter wiederherstellen, indem den Verbrechern die Kehlen durchgeschnitten würden.

Ralf Fregien / Vor 1 Monat

Stehen noch nicht mal zur ihrer Tat,... hoffen wir das man bei erwiesener Schuld ,15 Jahre auch bekommen.

Götler / Vor 1 Monat

Wenn es „GERECHTIGKEIT“gibt,sollte man ein Zeichen setzen.Dem Opfer auch damit zu zeigen,es wird bestraft u Frauen kein Freiwild sind u wenn etwas anstant ist in den species dazu zu stehen u zu sagen, ja ich bin „SCHULDIG“ und die Strafe zu büßen.In welcher Welt leben wir? Nur noch Gewalt u Unzufriedenheit u immer sind alle anderen schuld.Nix ist mehr,wie eins es mal war.

Verständnis / Vor 1 Monat

Da könnte sich der/die/das eine oder andere Richter/in/div ein Beispiel dran nehmen.