Anti-Tourismus-Schmierereien am Strand von Es Trenc

| Es Trenc, Mallorca |
Die Graffiti wurden in die Bunker gesprüht.

Die Graffiti wurden in die Bunker gesprüht.

Foto: UH
Die Graffiti wurden in die Bunker gesprüht.Die Schreiberlingen mögen lieber Seegras als Urlauber.

Der Strand von Es Trenc im Süden von Mallorca ist ein beliebtes Ausflugsziel für Urlauber. Nun haben Unbekannte an die dortigen Bunker, die im Sand stehen, tourismusfeindliche Sprüche geschmiert.

Tourist, posidonia is better than you und Tourist, murderer of the island (Tourist, Seegras ist wertvoller als Du und Tourist, Mörder der Insel) sind dort zu lesen.

Xisca Porquer (PP), die Bürgermeisterin der Gemeinde Campos, in deren Gemarkung sich der Naturstrand befindet, verurteilt die Schmierereien. Die Mehrheit der Bürger von Campos würde Qualitätstourismus befürworten.

In den vergangenen Jahren tauchten auf der Insel immer wieder Anti-Tourismus-Graffiti auf besonders in Palma. (cls)

Kommentar

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Metti / Vor über 2 Jahren

Majorcus: da gibs nur eine Variable, die in deiner Aufzählung fehlt: der Kartoffelbauer hat auch mittlerweile erkannt, das man mit vollen Feriengastbetten auf seinem Bauernhof, mehr und leichter Geld verdienen kann, wie er es mit seinen Kartoffeln jemals könnte. Wenn du denen die Auswahl gibst: mit Tourismus Geld zu verdienen oder wieder als Tagelöhner zurück aufs Feld...dann ist die Frage schon beantwortet...Klar wäre ein andere Umgang mit dem Tema wünschenswert, aber, A, Haupteinnahme ist und bleibt der Tourismus und ,B, kaum einer will das historische Rad zurück drehen. Ist übrigens in Deutschland nicht anders, schau dir die Inseln dort an, die vom Tourismus leben...ist dort nicht anders , wie hier...wollen die das Rad zurück drehen und wieder in den Krabbenkutter steigen....ganz klar NEIN...

Majorcus / Vor über 2 Jahren

Landwirte an sich, insbesondere Kartoffelbauern, leisten einen unersetzlichen Beitrag zu Ernährung und Landschaftspflege - zumindest in vielen D-Bundesländern: stellen Sie sich einmal eine Welt ohne Kartoffelsalat, Pommes, Gratin - da würde vielerorts der Haussegen schief hängen und Hopfen und Malz wären auch verloren ...

Silke / Vor über 2 Jahren

@Rafa M: Klingt ja gerade so, als hätten Sie die Schmierereien verursacht. Sicherlich ist Kartoffelbauer nicht angemessen, aber es ist auch nicht angemessen, die Touristen zu beleidigen... Es ist wie es ist, es fehlt der gegenseitige Respekt und jeder Urlauber wird mit denen, die sich daneben benehmen in einen Topf geworfen... sehr schade... ich komme trotzdem wieder auf die Insel, auch wenn Sie mich vielleicht nicht haben wollen. Schade nur, dass ich mich bei solchen Kommentaren dann fragen muss, warum ich mir eigentlich die Mühe mache und spanisch lerne, wahrscheinlich weil ich denke, dass die "Kartoffelbauern" mich dann besser verstehen. Das hat für mich auch etwas mit Respekt zu tun.

Und für Sie zur Erinnerung Rafa M: Auch wenn Sie verreisen, dann sind Sie nur Gast im anderen Land.

Majorcus / Vor über 2 Jahren

Die Aktivisten haben leider noch nicht erkannt, dass sie weit mehr ereichen werden, wenn sie sich mit den Engagierten für echte Nachhaltigkeit zusammentun. Und eines ist klar: Majorca hat jahrtausende gut autark von der Landwirtschaft gelebt - zum langfristigen Erhalt einer bewohnbaren Insel würde jeder Fluggast weniger erheblich beitragen. Weniger Touristen benötigen weniger Arbeiter vom Festland und weniger Mietwagen, so sinkt die Nachfrage nach Wohnungen, die Mieten fallen - vielleicht könnte weniger sogar besser für die Einheimischen sein? Das wirkliche Problem sind Menschen, die auf Kosten der nächsten Generationen leben ...

Bluelion / Vor über 2 Jahren

@claudia. Ihr respektloses Geschreibsel erinnert mich an einem Vorfall, den ich unlängst in Garmisch erlebet habe. In einem Restaurant pöbelte ein unsympathischer Sachse gegen die Einheimischen "debile Bergbauern", die nur durch den Tourismus vor dem Huntertod gerettet werden. Er glaubte wohl, daß er mit der Bestellung eine Schweinsbratens auch die Einheimischen füttere, die ihm daher dann auch dankbar sein sollten. Sein Pech war, das am Nebentisch der lokale Stammtisch war, an dem auch sein Pensionsvermieter war. Der Sachse bekam Lokalverbot und konnte zudem seine Sachen in der Pension packen. Das ist der Grund, warum höfliche Gäste in Garnisch ein gutes Verhältnis zu den Einheimischen haben und solche pöbelnden Vollpfosten verachtet werden. Ich würde mir sowas auch bei den Mallorquinern wünschen.

Rafa M / Vor über 2 Jahren

Das klingt doch wieder mal nach gewohntem gewöhnlichen deutschen Geschwafel! Wir sind also ohne den Tourismus nur " Kartoffelbauern"?! Es ist klar das die Insel zum grössten Teil von den Touristen lebt. Aber den Ausdruck Kartoffelbauern finde ich schon ziemlich dreist, und sehr beleidigend!!!! Denk immer daran: Du bist nur Gast hier, und Du bist hier der Ausländer! Nicht vergessen.....!!!!!!!!!!

Ylenia / Vor über 2 Jahren

Ich bin seit 1995 oft an diesem Strand und dieser wird sehr gepflegt!! Ich habe beobachtet das es ein paar Menschen gibt die in den Dünen hinten dran das einte suchen.... Dies finde ich sehr bedänklich und dies sollte bekämmpft werden..... Nicht alle Turisten in einen Topf werfen... Wir turisten wo das Meer gerniessen wollen Lieben es am Es Trenc und wollen die Dünnen nicht zerstören...

Thomas Radikal / Vor über 2 Jahren

Genau, @Claudia! Wenn du zukünftig bitte wegbleibst, dürften wir hier endlich wieder von den Bäumen runterkacken! Danke dafür vorab!

Darkaa / Vor über 2 Jahren

Bezügl. dieser Schweröl ausspuckender Kisten die Im Hafen ankern, kann ich die Wut verstehen. Auch die Leutchen, die mit den Ankern ihrer Yachten das Seegras rausreißen müssten stärker bestraft werden ! Ich finde es aber auch unmöglich mit diesen Schmierereien Orte zu verunstalten.

rokl / Vor über 2 Jahren

Anstatt Andere für die Verschmutzung des Meeres verantwortlich zu machen sollten diese Leute SELBST etwas zu Sauberkeit beitragen, in dem sie die vermüllten Barrancos ausräumen, damit der Mist nicht mit dem nächsten Regen ins Meer gelangt.