Männer hängen Huhn an Ast und rennen durch Inseldorf

| Sineu, Mallorca |
So verlief die verstörende Prozedur.

So verlief die verstörende Prozedur.

Foto: Ultima Hora

Ein verstörendes Tierspektakel hat die Öffentlichkeit auf Mallorca aufgeschreckt. Bei einem Dorffest zu Ehren der Mutter Gottes in Sineu liefen einige Männer mit einer Art Ast durch den Ort, an welchem ein lebendes Huhn und ein ebenso lebender Hase hingen. Die sogenannte "Carrera de es Cós" fand am Donnerstag wie traditionell üblich bei glühender Hitze um 12 Uhr statt.

Diese umstrittene Prozedur wurde vom neuen konservativen Volkspartei-Bürgermeister Tomeu Mulet wieder eingeführt. In den vergangenen Jahren hatte sie Vorgänger Miquel Gelabert unter Berufung auf den Tierschutz untersagt. Seit 2016 waren denn auch das Huhn und der Hase in Käfigen bei dem kuriosen Rennen durch die Straßen getragen worden, an dem Ast hing ein Zettel. Der Gewinner erhielt die Tiere als Geschenk.

Die "Carrera de es Cós" ist eines von vielen kuriosen Volksvergnügen, die das ganze Jahr über auf Mallorca stattfinden und bei Ausländern zum Teil Verwunderung auslösen.

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ibico / Vor 11 Monaten

das ist nichts anderes als primitive tierquälerei !! geht gar nicht.

Don / Vor 11 Monaten

Verwunderung? Abscheu!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! zu Ehren der Mutter Gottes?????????????

Maria / Vor 11 Monaten

BITTE, was sollen diese unsinnigen Tierspektakel, haben hier die Menschen nichts anderes im Sinn als Tiere zu quälen? Langsam reichts!!!!! ES REICHT!!!

Majorcus / Vor 11 Monaten

Tradition ... ?

Hans B / Vor 11 Monaten

Dann lieber besoffene Playa Urlauber die in irgendwelche Gärten urinieren. Sinnlose Tierquälerei...

Darkaa / Vor 11 Monaten

Warum lässt sich der Bürgermeister sich nicht an einem Ast aufhängen und sich durch sein Dörfchen tragen ?

Rafa M. / Vor 11 Monaten

Wieder so ein scheiss seltendämlicher " Brauch", den kein Mensch haben muss! Idioten!

Malle Toni / Vor 11 Monaten

Mir persönlich wäre es lieber wenn sich einer von diesen Idioten selbst an den Ast hängen lässt anstatt unschuldige Tiere zu quälen. Da ist ein Bürgermeister wieder auf dem Weg in die Steinzeit. Und nennt das wahrscheinlich noch Kulturgut und wertvoll da wird einem ganz anders