"Open Arms" kommt nun doch nicht nach Mallorca

| Mallorca |
Die "Open Arms" macht im Hafen von Lampedusa fest.

Die "Open Arms" macht im Hafen von Lampedusa fest.

Foto: Ultima Hora

Das Migranten-Hilfsschiff "Open Arms" wird nun doch nicht nach Palma de Mallorca kommen. Die Staatsanwaltschaft von Agrigent auf Sizilien beschlagnahmte das Gefährt am Dienstagabend. Sämtliche an Bord befindliche Menschen gingen auf der Insel Lampedusa an Land.

Mehr als ein Dutzend Migranten waren zuvor ins Wasser gesprungen und hatten versucht, die einige Hundert Meter entfernt liegende Insel schwimmend zu erreichen. Die hinter dem Schiff stehende Hilfsorganisation Proactiva twitterte, zunächst seien neun Menschen ins Meer gesprungen. Später folgten ihnen demnach mindestens fünf weitere. Die italienische Küstenwache barg sie aus den Fluten. Alle seien nach Lampedusa gebracht worden.

Am Dienstag hatte der geschäftsführende spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez (Sozialisten) bekannt gegeben, die Migranten nach Mallorca bringen zu wollen. Die Balearen-Regierung hatte bereits ein Gebäude ausgesucht, das den Menschen zur Verfügung gestellt werden sollte.

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Tuttifrutti / Vor 1 Monat

Leider ist mein eigener Beitrag nicht durch die Zensur gekommen. Deshalb schließe ich mich der Meinung von Frank an und wünsche Carmen, dass nicht irgendwann 200 Neu - Mallorquiner vor ihrem Haus - Finca - Wohnung stehen und Einlass begehren. Die Touristen, auf die Carmen hier immer gerne losgeht, fliegen meistens nach 2 Wochen wieder nachhause.

frank / Vor 1 Monat

Was habt Ihr, Carmen oder Majorcus persönlich für die Flüchtlinge getan ? Gespendet ? Flüchtlinge bei Euch aufgenommen ? Vor Ort geholfen ?....Ich weiß ja, andere Meinungen zu akzeptieren fällt Euch ja auffallend schwer, aber akzeptieren müsst Ihr es wohl oder übel.Die Welt ist nunmal nicht rosarot.Und irgendwann ist auch mal ein Glas voll.Oder wollt Ihr rd.ne 1/2 Mrd.Flüchtlinge in Europa aufnehmen ???Fangt erstmal bei den korrupten Staatsformen an, die dort seit Jahrzehnten herrschen.Dort gibt es genug Arbeit.Deutschland hat jetzt schon rd.10 Mio.Arbeitslose.Offiziell 2,3 Mio arbeitslose, 6,5 Mio Hartz 4ler + die , die in Umschulungen und Maßnahmen stecken, die nämlich nicht in der Arbeitslosenstatistik geführt werden.Dazu Langzeitarbeitslose ab 58.Aber es kommen ja nur Fachkräfte....

Carmenc / Vor 1 Monat

Der Zynismus hier gegenüber Flüchtlingen in Not ist grenzenlos. Ich hoffe, den Zynikern hier auf Mallorca möge es ewig so gut gehen, dass sie sich ihren Zynismus auch künftig leisten können, ohne selbst in Not zu geraten.

Hajo Hajo / Vor 1 Monat

Mallorcus@ Ihre Krokodilstränen können Sie sich sparen.

Vor einigen Wochen sah ich den Auslandreport. Darin einen Beitrag über die Fluchtfolgen in Afrika. Frau Nadja Kriewald besuchte ein Dorf und sprach mit dem Dorfältesten. Dieser beklagte, dass sich die Jungen Leute nicht von den Problemen und Schreckensmeldungen abschrecken lassen und nicht auf die Alten und Eltern hören wollen, zuhause zu bleiben, statt sich in Lebensgefahr zu begeben. Sie lassen sich von den scheinbar schönen Bildern anlocken, die ihnen andere die es geschafft hätten über das Smartphone zusenden. Das ganze Dorf muss zusammen legen um die Geldforderungen der Schleuser zu erfüllen. Dabei haben sie selbst fast nichts. Von vielen die gegangen wären, hätten sie auch nie wieder was gehört.

Der Dorfälteste beklagte vor allem, dass nur noch die Alten, Frauen und Kinder zurück bleiben und niemand mehr da ist, die Arbeit zu tun, damit alle ihr Auskommen haben. Sie müssen nun allein die Felder bestellen und die Ernte einbringen. Niemand ist noch da der Reparaturen und schwere Arbeiten ausführen kann.

So Mallorcus@ jetzt können sie heulen.

Majorcus / Vor 1 Monat

So viel Herzenswärme in all den Kommentarten rührt mich zu Tränen ... - nicht einziges Wort, wer wie die Fluchtursachen verursacht hat und wie diesen zu begegnen wäre. Hauptsache "wir" müssen uns mit den Folgen nicht auseinandersetzen. Wie ein Täter, der rumjammert, weil er die Konsequenzen für sei handeln nicht tragen möchte - "wir" stehlen uns mit Abschottung aus der Verantwortung! Hilfe in den Herkunfts-Ländern ist der beste Schutz von ungewollter Migration!!!

Tuttifrutti / Vor 1 Monat

@Carmen, du hast mir doch vor ein paar Tagen noch die Aufgaben der Guardia Zivil erklärt. Wenn dein Name auf deine Herkunft hindeutet, dann kennst du doch die aktuelle Gesetzgebung Spaniens zur Besetzung von Häusern. Und dann weißt du doch auch, dass die illegale / legale Besetzung einer Finca garnicht so unwahrscheinlich ist.

Hajo Hajo / Vor 1 Monat

Lese-Tipps, Google-Beiträge =

# Menschenschmuggel ist eine Industrie geworden - Politik ...https://www.sueddeutsche.de › politik › fluechtlinge-im-mittelmeer-mensche...03.07.2017 - Die Schleuser passen ihre Methoden ständig an, Menschenschmuggel ist eine Industrie in Libyen geworden. Milizen beherrschen in dem ...

# Schlepperbanden: So funktioniert das Milliardengeschäft mit ... Focus

# Weltflüchtlingstag: Wie das Milliardengeschäft der Schleuser ...Augsburger Allgemeine

# Flüchtlinge: Die Schlepper und ihre Geschäfte - Politik - Tagesspiegel

# Flüchtlinge aus Afrika - Den Schleppern auf der Spur | Cicero Online

# Zukunftsaussichten junger Tunesier - Lieber Schleuser als Fischer

Fazit = Die Politiker wissen alles das. Die Koordinatoren der Geheimdienste wissen es auch. Brüssel weiß es. Berlin weiß es. Die höchten Polizeidienste und Verfassungsschützer wissen es. ALLE wissen es. - Und WAS tun sie?

Sie unterstützen diese Industrie, weil sie nicht dagegen tun, ganz im Gegenteil sich immer neue Möglichkeiten ausdenken und versuchen die Illegalen auf Europa zu verteilen und die sogen. Retter zu loben !!

Diese "Verteilten" tun nichts anderes als sofort zuhause zu infomieren, sie hätten es geschafft. Und schon sind die Nächsten auf dem Weg nach Libyen. Lesen Sie = Das Smartphone als Fluchthelfer | BR24 | BR.de

WOHIN soll das am Ende führen? Wir brauchen keine amerikanischen Verhältnisse, wie No-Go-Areas, Slums und Ghettos. Denn alle die keine reguläre Arbeit und Auskommen finden, organisieren ihre eigene Art von Existenz und diese hat mit der vor gegebenen Rechtstaatlichkeit nichts mehr zu tun. Die Kosten dort Recht und Gesetz durch zu setzen, werden Bürger auf Dauer überfordern und zu höheren Steuern führen. Die Rechtsradikalen werden automatisch durch weitere Staatsverdrossenheit gestärkt. Statt sie zu bekämpfen sollte man die Schleuserindutrie bekämpfen. Dann hört sich das von allein auf.

Sven / Vor 1 Monat

Seenotrettung ist es nicht !!! Sonder ein Migranten-Hilfsschiff "Open Arms" endlich mal die richtige Perspektive , das hat aber lange gedauert. Aber eines ist gewiss egal wer diese Leute aufnimmt, es gibt keine Arbeit für alle. Weder in Italien noch in Spanien noch in Deutschland. Der Steuerzahler der seine eigene Wohnungsmiete kaum erwirtschaften kann wird zur Kasse gebeten. Der Staat verteilt nur Geld. Wie weit soll das gehen??? und wo enden???

Thomas Berthold / Vor 1 Monat

Ja schön Medienwirksam inszeniert und ins Wasser gesprungen. Vorher noch aus purer Verzweiflung die rettungsweste angezogen gewartet bis die Kamera an ist und dann Zack ab ins Wasser. Oh man Leute wer fällt auf so was rein ?? Außerdem will keiner von denen nach Mallorca. Die haben keine Lust auf Krause Mia und Melanie und so. Die wollen lieber direkt nach Good old Germany. Hier ist es nämlich noch viel mehr BALLERMANN als auf Malle. An das Mallorca Magazin. Es wäre sehr schön wenn dieser Kommentar veröffentlicht wird. Es ist keine Hetze drin und auch sonst nix verwerfliches.

Nicola / Vor 1 Monat

Warum gehen die Helfer nicht nach Afrika und den nahen Osten um Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten. Mit viel Liebe und festem Glauben kann man doch Berge versetzten bzw. Europa mit Mikranten fluten. Heimat ist doch für alle so wichtig. Das sieht man auch daran, dass sie die Vielehe praktizieren und vor lauter Heimweh gar nicht genug Urlaub in den Herkunftsländer verbringen können. Warum also die Menschen ihrer Heimat entwurzelt, sie psychisch belasten, ihnen tausende von Kilometern Marsch zumuten, wenn die Lösung doch so einfach ist.