Müll neben Containern kostet Millionen pro Jahr

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So sieht es vielerorts in Palma aus.

So sieht es vielerorts in Palma aus.

Foto: Ultima Hora

Die Stadtwerke von Palma de Mallorca, Emaya, geben pro Jahr 2,5 Millionen Euro aus, um Müll wegzuräumen, den Bürger außerhalb der Container abgestellt haben. Diese Zahl nannte das Unternehmen am Dienstag. Man rückt dafür mit speziellen Fahrzeugen samt Fahrern aus, die mit den normalen Müll-Lkw nichts zu tun haben.

Mit den Sonderfahrzeugen werden mehr als 1,5 Millionen Kilogramm pro Jahr abtransportiert.

Neben den Mülltonnen werden seit ewigen Zeiten unter anderem ausgediente Elektrogeräte und Möbel abgestellt, obwohl das nicht erlaubt ist.

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rokl / Vor 3 Tage

Die gute Nachricht: Am letzten Restaurant vor der Cala Agulla steht ein großer Müllwagen, der regelmäßig geleert wird, ebenso die diversen Container am Wendekreisel vor dem Strand. Die Abfallbehälter bei den Liegestühle n sind jeden Morgen leer und werden von den Urlaubern auch genutzt, so dass der Strand immer sauber ist. Selbst bei den Saufbuden ist es relativ sauber.

Majorcus / Vor 3 Tage

„Sei du die Veränderung, die du dir wünschst!" Sehr richtig! Hat es auf der Insel schon einmal die Situation gegeben, dass an einzelnen Standplätzen die Kapazität verdoppelt wurde? Oder dass Mitarbeiter der Stadtentsorgung bei Anwohnern geklingelt haben, mit dem Angebot, einmalig gemeinsam den Müll dort hin zu tragen, um bei der Gelegenheit richtig zu trennen und zu informieren. Das wäre mittelfristig sicher günstiger - oder ist die Mehrheit nicht veränderungsfähig? Wie könnte die Verhaltens-Veränderung beschleunigt werden?

Hajo Hajo / Vor 4 Tage

Auf den Wochenmärkten z.B. Santa Maria, werden genau so viele Plastikbeutel verwendet, wie immer schon. Und wer auf Lidl, Aldi etc. einschlägt hat die anderen vergessen, nämlich Eroski, Carrefour, Mercadano, Consum, Masymas, Merca Palma, etc.etc. Im übrigen kommen Erdbeeren und verschiedene Obstsorten aus den Foliengewächshäusern in Almeria oder werden von anders wo importiert, da sie auf der Insel nicht gedeihen oder nicht angebaut werden..Sie werden hauptsächlich im Großmarkt "Mercat de Olivar" in Palma angeliefert und von dort weiter an die Märkte verteilt.

Käse zu behaupten das bei Obst wie Bananen Glyphosat angewendet würde. ..............Glyphosat ist ein Unkrautvernichter für Ackerflächen. Wird auch gegen Bewuchs von Bahntrassen eingesetzt, weil man Tausende Km Schotterbewuchs zwischen den Bahngleisen nicht mähen kann, aber aus Grüden der Sicherheit muss das weg.. Davon haben die Gegner auch keinen Schimmer. Hauptsache indeologischen Unfug verbreiten.

Noch was, um Plastik zu ersetzen, egal welcher Art und Zweck, braucht man was anderes. Also wird der Müll kaum weniger, sondern nur anders. Und der Rohstoff dafür kommt dann WO her?

TV-Tip für 15.09.20191, 17.05 Uhr im N-24 Doku= "Die Recycelingprofis - Abfall wird zum Rohstoff". Eine Dokumentation über den Weltmeister in der Wiederverwertung. Also ganz Im Gegensatz zu den Untstellungen der Umweltaktivisten. Die Gretels wissen davon NULL und NIX und haben noch keinen Betrieb besichtigt.

Metti / Vor 4 Tage

Mario: den Satz der arroganten Deutschen überlese ich mal. Mein Kommentar zielte auf Kommentare, die gern das Müllproblem NUR bei den Malloquinern sehen. Wer sagt, das das Gemüse welches auf dem Wochenmarkt angeboten wird, unbehandelt ist?? Desweiteren wirst du mir nicht erzählen wollen, das du nichts im Supermarkt kaufst, denn nur wer frei ist von Schuld, werfe den ersten Stein.

frank / Vor 4 Tage

Ich lach nur noch darüber, obwohl es eigentlich traurig ist.Sie träumen hier von 60 % Recyclingquote bis 2030, haben aktuell nicht mal 20 % und machen auf grünen Daumen. Sie , insbesondere die Einheimischen bekommen es ja nichtmal hin, Plastik in den Plastik, Papier in den Papiercontainer usw zu werfen.Wir wohnen in der nähe eines Containerplatzes und können es tägl.beobachten.Bei vielen ist es wirklich nur pure Faulheit.Selbst bei Leercontainern wird der Müll davorgestellt, weil der Deckel wohl zu schwer ist.Die Gartenmüllcontainer werden auch mit Styropor, Kartonagen und PET Flaschen gefüllt.Aber dann mit Umweltschutz kommen, wenn nichtmal das einfachste Recycling funktioniert.Zumal wandern hier eh über 80 % in die Verbrennung.Am besten den ganzen Sperrmüll bei jeder Containerleerung gleich mitnehmen, so wird wenigstens noch nach der Verbrennung das Metall aussortiert.Und die Einsammelfahrten vom Sperrmüll fallen ebenfalls weg und spart dadurch Geld.

Mats / Vor 4 Tage

@Mario: Ich sehe immer viele Deutsche im Biosupermarkt in Arta, Spanier kaum ! Alles eine Frage der persönlichen Wahrnehmung bzw wie man es wahrnehmen möchte. Ansonsten direkt zum Thema kann ich nur @Hajo und @Markus recht geben. Stellt ausreichend Container bereit zur Entsorgung und das Ganze landet nicht irendwo. Zumindest das Meiste - Drecksäue gibt es immer.

Silke / Vor 4 Tage

Das Müllproblem auf Mallorca ist schon seit Jahren bekannt... Hier tut die Regierung meiner Ansicht nach auch viel zu wenig. Warum z.B. gibt es immer noch kein Pfandsystem. Wieso wird hier nicht mehr investiert, sei es in entsprechende Recyclinghöfe etc.

Wenn die Leute nicht wissen wohin mit dem Müll, dann landet er halt in der Pampa, ob nun Deutscher oder Mallorquiner...

Die Verordnungen und Änderungen müssen von oben kommen und auch dann die entsprechenden Strafen bei Nichteinhaltung, sofern dies möglich ist.

Und in einem Punkt stimme ich Mario zu. Jeder muss sich selbst an der Nase fassen und versuchen, weniger Müll zu produzieren, dann könnte sich hier etwas tun, aber nur dann...

Mario / Vor 5 Tage

An die arroganten Deutschen die besonders in/um Arta leben. Wie wäre es weniger Müll produzieren. Besonders die, die bei dem Rotz Supermärkten Aldi und Lidl einkaufen, unterstützt gefälligst die Wochenmärkte. Apropos Lidl, die weigern sich ihr Glyphosat Obst besonders Bananen aus ihrem Sortiment zu nehmen.Warum? Weil der Kunde das nicht will! Sei du die Veränderung die du dir wünschst!

Metti / Vor 5 Tage

Oder man macht es wie in Arta: man schafft die Mülltonnen/ Container ganz ab. Alle, die ausserhalb wohnen, müssen zum "Punt Verd" fahren. Innerorts wird an verschiedenen Tage, verschiedene Sachen eingesammelt ( Mal Papier, mal Glas, usw ) Der Müll wird auch kontrolliert, ob sauber sortiert wird. Das funktioniert gut. Übrigens haben nicht nur die Mallorquiner jeden Kram dort abgestellt, es waren auch etliche Deutsche darunten ( warum...kamen mit deutschen Kennzeichen ) Haben dann ihren Baumschnitt dort abgeladen...Ich habe denen gesagt, das der Punt Verd nicht weit wäre..Antwort: und, wir bezahlen für Müll, sollen sich die Mallorquiner nicht anstellen...Dieses Verhalten kann man immer noch zB in Costa de Cañamel festellen...es sind nicht nur die "bösen" Mallorquiner....

Silke / Vor 5 Tage

Ach da ist meine Kloschüssel!!! Ich such die schon wie lange? ;-)