Neue Stierkämpfe für den 12. Oktober in Inca angekündigt

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Stierkampf in Palma im Jahr 2016.

Stierkampf in Palma im Jahr 2016.

Foto: Mallorca Magazin

Nach den umstrittenen Stierkämpfen im August im Coliseo Balear in Palma de Mallorca soll am 12. Oktober erneut ein solch blutiges Spektakel auf der Insel stattfinden. Mehreren Medienberichten zufolge wird am spanischen Nationalfeiertag in der Arena in Inca einem Torero namens Dámaso González gehuldigt. Der inzwischen 71-Jährige war früher auf Mallorca sehr aktiv und wird jetzt auch in der Schuhstadt den Degen zücken.

Als Chef der Veranstaltung fungiert der seit Jahrzehnten in den Boulevardmedien sehr präsente Torero José Ortega Cano. Mit dabei sind auch José Barceló "Campanilla", Finito de Córdoba, Javier Vázquez, Paulita, Pedro Gutiérrez "El Capea"und Alejandro Esplá, die sich mit Jungstieren ("Novillos") messen.

Es wird erwartet, dass zu der Veranstaltung wieder Protestler kommen. Auf Mallorca sind Stierkämpfe anders als etwa in Andalusien hoch umstritten und durften zeitweise nicht stattfinden. Doch das Oberste spanische Gericht erlaubte die blutigen Spektakel wieder.

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Angelika / Vor 9 Monaten

Lesen eigentlich die Toreros die Antistierkampfparolen der Deutschen. Vielleicht würden sie sich dann ein paar Gedanken nmachen. Aber ich vermute mal nein, leider....

Mireille / Vor 9 Monaten

Meine Petition hat schon über 4300 Unterstützer. Doch niemand war bereit, Zeit und Reisespesen... nur unterschreiben.... das ist die traurige Masse. So wird es nie aufhören. 😢

Paul / Vor 9 Monaten

"Tolle" Kunst Theo, ein wehrloses, zuvor bewusst geschwächtes,gefoltertes Tier mit anderen Helfern und vielen Lanzen zu Tode zu quälen. Du hast aber eine perverse Meinung von Kunst! Für mich ist das keine Kunst, sondern schlicht Tierquälerei zum Zwecke des Geldverdienens - und viel Geld wird damit wirklich verdient. Wenn das Tier eine reelle Chance hätte, wäre es vielleicht Kunst. Ich schätze aber, einen Stierkampf auf "Augenhöhe" wollen die Toreros ganz sicher nicht.

Monika / Vor 9 Monaten

Und was ist Harald, wenn ganz viele Touristen Mallorca meiden? Wenn nämlich ganz viele Touristen diese Insel dauerhaft meiden würden, dann hätten die Mallorquiner höchstwahrscheinlich ein Problem. Denn viele Spanier dort leben vom Tourismus! Das zeichnet sich doch jetzt schon ab, weil es mittlerweile preiswertere und genauso schöne Urlaubsländer gibt.

Max / Vor 9 Monaten

Man kann dem Kommentar von Sonja kaum was hinzufügen. Mit Tradition hat das wohl weniger zu tun, es geht vielmehr um ordentliche Geschäftemacherei einiger weniger Perverser. Die Touristen könnten sehr wohl ein Zeichen setzen, indem sie nämlich diesem Gemetzel fernbleiben oder besser ganz diesem Urlaubsland. Spanien ohne deutsche Touristen, das würde die spanische Tourismusbranche sehr empfindlich schmerzen. Aber wie ich die Deutschen so einschätze, wird das wohl kaum passieren, leider.

Paul / Vor 9 Monaten

Schon wieder ein Stierkampf! Hört dieses blutige Gemetzel denn nie auf ??? Und dann noch für die Touristen?? Diese sollten sich schämen dahin zu gehen und dies grausame Treiben noch zu unterstützen-Und zu Urea : die Stiere leiden nicht nur 20 Minuten, sondern werden schon vorher tagelang gequält (!), damit sie schön geschwächt und gereizt in die Arena gehen. Unsereins schleppt seinen kranken Agapornieden mehrfach zum Tierarzt. Und dann gehen solche Leute bewusst dahin, um sich an den Qualen der Tiere zu ergötzen. Pfui Teufel!

Laura Wagner / Vor 9 Monaten

Das muss gestoppt werden. Diese Brutalen Menschen haben kein Herz und sollten selbst so misshandelt werden!

Kremer / Vor 9 Monaten

Und wenn ich es richtig gelesen und verstanden habe, zahlt Deutschland an Spanien Millionen für die Zucht von Stieren ! Perverser geht's nicht.

Majorcus / Vor 9 Monaten

Wenn von den anwesenden Zuschauern per Los zehn ausgewählt würden, die dann in den Pausen wie früher die römischen Gladiatoren auf Leben und Tod kämpfen, dann ....

Sonja / Vor 9 Monaten

Wer allen Ernstes schaut sich das affektierte Gehampel selbstverliebter Idioten in grenzwertigen Kostümchen und ihre tödliche Attacken auf hilflose Tiere an? Wie gestört, sadistisch, pervers, degeneriert und unerzogen muss ein Gast sein, der sein Geld für öffentliche Hinrichtungen ausgibt? Man kann es nicht mit "Tradition" entschuldigen, denn auch die Hexenverbrennung war Tradition. Ist es ein Potenzgerangel dieser affektierten Würste in albernen Kostümchen mit dem großen, mächtigen, potenten Stier? Ist es für diese Wichte ein mentaler Samenerguss, wenn sie das CHANCENLOSE Tier abgeschlachtet haben? Was ist los mit Euch, spanische Männer? Findet Euch damit ab, dass Ihr die kleineren Genitalien habt als der Stier! Wo liegt Euer Problem? Die Antwort von uns TS lautet: Totalboykott, keinen Cent in die verkommenen Klauen von Tierquälern. Nie mehr Ferien in Ländern, in denen der Terrorismus so schamlos und brutal gelebt wird. Nur mit Boykott zwingt man diese aufgeblasenen Marshmellows in die Knie- no money, no fun......