300 Kilo Müll aus Meer vor Palmas Stadtstrand gefischt

| | Palma, Mallorca |
An der Müllsammel-Aktion am Strand von Can Pere Antoni nahmen rund 50 Mitglieder verschiedener Einrichrtungen teil, darunter Club CÍAS, Club Perlas de Manacor, SOS Mamás Baleares, EMAYA und Mitarbeiter vom Rathaus in Palma.

An der Müllsammel-Aktion am Strand von Can Pere Antoni nahmen rund 50 Mitglieder verschiedener Einrichtungen teil, darunter Club CÍAS, Club Perlas de Manacor, SOS Mamás Baleares, EMAYA und Mitarbeiter vom Rathaus in Palma.

Foto: Trasmediterranea

Bei einer freiwilligen Aktion wurden am vergangenen Wochenende mehr als 300 Kilogramm Müll aus dem Wasser bei Palmas Stadtstrand Can Pere Antoni gezogen. Organisiert vom Netzwerk "Vigilantes Marinos", findet die Aktion jeweils an verschiedenen Orten des Landes statt. Rund 50 Personen, darunter Tauchclubs und soziale Einrichtungen wie die SOS Mamás, haben sich daran beteiligt und sind dafür ohne Ausrüstung getaucht.

Can Pere Antoni wählten die Organisatoren eigener Aussage nach, weil er stark besucht und ein symbolischer Ort für die Stadt Palma sei. Da der Strandabschnitt an dieser Stelle regelmäßig nach einem Regenguss gesperrt wird, weil Abwasser ungeklärt ins Meer fließt, stamme ein Großteil der 300 Kilogramm Müll vom Meeresboden, auf dem sich der eingeleitete Müll sammelt. Zu den Fundstücken zählten auffallend viele feuchte Toilettentücher. (dise)

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Don Miguel / Vor 10 Tage

Wozu braucht man in Spanien auch Feuchttücher? Hier gibt es doch fast überall Bidets....

Kackmolch / Vor 11 Tage

Liebe Nicola . Es muss nicht Idiotie sein ! Behaarung am Darmausgang ist auch ein guter Grund für die Verwendung haltbarerer Reinigungsmaterialien . Ich selber verwende zum krönenden Abschluss immer " Einmal-Waschlappen" , selber zurecht geschnitten aus gut gewaschenen Industrie-Putzlappen . Die packe ich allerdings nach Gebrauch in kleine Folienbeutelbeutel , stecke sie ein und entsorge sie diskret im nächsten Mülleimer . Als Verursacher der von Urea und mir beobachteten Verschmutzungen vermute ich nahegelegene Betreiber von 3-Kammersystemen , die auf trickreiche Art die Entleerungsintervalle lang halten wollen .

Nicola / Vor 11 Tage

Die Feuchttücher belegen im Grunde nur, dass ein gewisser Teil der Menschheit an Idiotie leidet.

Urea / Vor 11 Tage

@Kackmolch: Gut beobachtet! Die Toiletten-tücher sind mir dort auch schon des öfteren aufgefallen. Die bleiben bei Wellengang gerne an der felsigen Uferbefestigung kleben, sehr schöner Anblick!

Tacheles / Vor 11 Tage

Das ist ja schoen und gut gemeint, aber eine Sauerei der zuständigen Behörden es nicht selbst zu tun als Verantwortliche? Die Schlamperei greift um sich, wie man ja um die Müllabfuhr ja auch sehen kann. Ich begreif solche Wurstigkeit einfach nicht. Haben die keine Arbeitspläne?

Kackmolch / Vor 11 Tage

Die Sache mit den vielen Feuchttüchern passt nicht ins Bild ! Es fällt mir schwer zu glauben , dass solche Lappen in einer Anlage durchrutschen , denn sie sind mit einfachsten Mitteln rückhaltbar . Am hafenseitigen Ende des Stadtstrandes mündet im Molenknick , gut sicht-und richbar , ein Kanalrohr . Dort sind mir Ansammlungen solcher Tücher immer schon aufgefallen . Könnte es denn sein , dass - etwa im Bereich der Futtermeile - da ein Abfluss undicht oder "falsch angeschlossen " ist ? Immerhin muss die gesamte Kackbrühe von dort hunderte Meter bergauf gepumpt werden . Billiger wäre es , sie nächtlich die paar Meter zum Camy de s'Escullera herunterlaufen zu lassen . Es gibt Farbstoffe , mit denen sowas durch die Stadtverwaltung nachgeprüft werden kann .

Majorcus / Vor 11 Tage

Was machen die nur, wenn nach über 50 Jahren die Kläranlage irgendwann in ferner Zukunft bestimmungsgemäß funktioniert?