Demo gegen Stierkampf in Inca

Inca |
Die blutige Tradition wird am Nationalfeiertag weitergeführt.

Die blutige Tradition wird am Nationalfeiertag weitergeführt.

Foto: Archiv

Tierschützer rufen für Samstag, 12. Oktober, zu einer Demonstration gegen den Stierkampf in Inca auf. Die Teilnehmer treffen sich von 15 bis 20 Uhr an der Stierkampfarena. Die Corrida am spanischen Nationalfeiertag beginnt um 17 Uhr.

Im August hatte nach mehrjähriger Pause auf den Balearen der erste Stierkampf im Coliseo Balear in Palma de stattgefunden. In Inca soll mehreren Medienberichten zufolge Dámaso González geehrt werden. Der inzwischen 71-jährige Torero war früher auf Mallorca sehr aktiv und wird jetzt in der Schuhstadt den Degen zücken.

Organisiert wird die Anti-Stierkampf-Kundgebung von ASAIB. Die Tierschutzorganisation Peta wird mit Schauspielerin Stephanie Kindermann mit Plakaten vor Ort sein. "Es wäre toll, wenn wir noch mehr werden als bei der letzten Anti-Stierkampf-Demo. Es ist besonders wichtig, denn die Rechtspartei Vox propagiert weitere Stierkämpfe auf Mallorca noch in diesem Jahr", so Kindermann, die seit Jahren für Peta auf der Insel aktiv ist.

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Majorcus / Vor 9 Monaten

@Tom Taylor: Sie haben völlig Recht: "Was, wenn wir alle Vegetarier wären?" 1. "10 Prozent weniger frühzeitige Todesfälle" Quelle: www.pnas.org/content/early/2016/03/16/1523119113 2. "Wenn niemand mehr Fleisch äße, wären wir und der Planet deutlich gesünder. Dafür liegen jetzt erstaunliche Zahlen vor: Sieben Millionen weniger Tote pro Jahr bis 2050, zwei Drittel weniger Treibhausgase aus der Lebensmittelproduktion." Quelle: www.geo.de/natur/nachhaltigkeit/124-rtkl-vegetarische-ernaehrung-was-wenn-wir-alle-vegetarier-waeren

Paul / Vor 9 Monaten

Irgendwie haben Sie ja leider Recht Bos, aber kann es nicht sein, dass die Verfasser dieser Kommentare Biofleisch essen bzw. gar kein Fleisch essen....Und immer wieder wird das Wort Tradition gebraucht, obwohl zigfache Umfragen ergaben, dass die Mehrheit der Spanier nicht dafür ist .Außerdem rechtfertigt das eine ja nicht automatisch das andere. Hier geht es um ein sinnloses Abschlachten der Tiere zur Gaudi eines willig zahlenden Publikums, das viel Geld einer starken Lobby in den Rachen "schmeißt", die sich unter dem Deckmantel der Tradition schlicht bereichert.

bos / Vor 9 Monaten

Die einzigen zwei guten Kommentare, die ich bis jetzt gelesen habe, sind vom Harald. Wem es auf Mallorca nicht gefällt, bleibt am besten zuhause. Wer billiges Fleisch isst, das tausende Kilometer lebend in der Welt umher transportiert wird, sollte vielleicht besser den Mund halten. Die Stiere werden besser behandelt, solange sie leben, als diese Billignahrung.

Monika / Vor 9 Monaten

Was haben denn die Tierschützer auf Mallorca mit den Protesten der Tierschützer in Australien zu tun???? In Mallorca waren sie jedenfalls schön eingepfercht hinter Barrikaden zu sehen, von der Polizei überwacht. Von kriminellen Handlungen der Tierschützer ist nichts bekannt geworden. Man hätte dies sicher medienwirksam ausgeschlachtet.

frank / Vor 9 Monaten

Zum Thema andere Meinungen akzeptieren hat gerade majorcus die größten Probleme.Aber von anderen erwartet er es.Typisch.Wenn es spanische Tradition ist, und zig Tausende in die Arenen strömen, hat das wohl seinen Grund. Der eine kritisiert das, der andere das Schächten, der andere die Mast.Im Regenwald gibt es immer noch Völker, die Jagen wie vor tausenden Jahren.Wo wird da demonstriert für das Tierwohl ??? Diese "Gegen alles und jeden sein, aber seinen eigenen Weg ideologisch stur"-anderen aufzwingen wollende Minderheit nervt langsam.

Tom Taylor / Vor 9 Monaten

Das Billigschnitzel aus dem Schweine KZ aber ist ok ? Sieht man halt nicht......

Majorcus / Vor 9 Monaten

Ich finde es toll, dass auch Menschen wie Theo so dazu äußern dürfen. Seine ethisch-moralischen Grundsätze sprechen für sich selbst: keinerlei Respekt vor der Schöpfung/ Natur/ Tieren ... Menschen mit anderere Meinung als Narren zu diffamieren spricht für die Unfähigkeit, mit sachlich begründeten Argumenten fair zu diskutieren. Bitte unterscheiden Sie stets die Person eines Menschen und seine Fähigkeiten.

Harald / Vor 9 Monaten

Tierschützer als Narren zu bezeichnen ist doch sehr schmeichelhaft. Viele sind schlicht kriminell.

https://www.youtube.com/watch?v=FpEwjddL1FE

Angelika / Vor 9 Monaten

Was ist denn an dieser Tradition "ehrwürdig"? Das grausame Verrecken der Stiere??? Tolle Auffassung von Ehre und Würde, wo bleibt die der Stiere? .Und Menschen als Narren zu bezeichnen, klingt schon nach Beleidigung, kennst Du sie???? Oder woher kannst Du Dir so ein Urteil erlauben??? Was ich über Dein Niveau denke, möchte ich lieber nicht ausführen.

Theo / Vor 9 Monaten

Diese altehrwürdige Tradition wird auch nicht durch den Protest von ein paar Narren entweiht. In Palma waren letztes Tausende in der Arena, während ein kleiner Haufen davor Randale machte.