Bombenalarm beim Stierkampf in Inca

| | Inca, Mallorca |
Die Toreros in der Arena.

Die Toreros in der Arena.

Foto: UH
Die Toreros in der Arena.Blick ins Publikum.Stierkampfgegner protestieren vor der Arena.

Mit einer halben Stunde Verspätung hat am Samstag in Inca in der Mitte von Mallorca ein Stierkampf begonnen. Der Grund war, dass eine Bombendrohung eingegangen war. Nahe des Haupteingangs war ein verdächtiger Rucksack entdeckt worden, die Guardia Civil sperrte zeitweise die Straße ab.

Unter anderem nahmen an der Corrida die mallorquinischen Toreros Valentín Luján, Gabriel Pericás und Luís Germán teil.

Hunderte Stierkampfgegner hatten sich vor der Arena in Inca versammelt, um gegen die Veranstaltung zu protestieren. Ihr Motto: "Folter ist keine Kultur." Die Tierschützer von Associació Animalista de les Illes Balears kündigten Klage an, weil aus ihrer Sicht durch den Stierkampf Teile des balearischen Tierschutzgesetztes, die nicht von Madrid gekippt worden waren, verletzt würden. So seien Doping-Tests bei Mensch und Stier nicht durchgeführt worden. Laut Incas Kulturstadträtin Alice Weber (Més) wurden die entsprechenden Unterlagen bereits angefordert. (cls)

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Max / Vor 9 Monaten

Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, als würde dieses Land in ständigen Krisen stecken, 98% Staatsverschuldung, 40% Jugendarbeitslosigkeit, 4 Wahlen in vier Jahren, hohe diktatorisch anmutende Haftstrafen für Politiler aus Katalonien, die gewaltfrei vorgegangen sind und dann noch die Stierkämpfe, die stierkampffreien Zonen aufoktrohiert werden,und als angeblich immaterielles Kulturgut bezeichnet wird.

Majorcus / Vor 9 Monaten

@Angelika: Diffamierung ist für Harald u.a. das letzte Mittel, weil sie in ihrer Verzweiflung selbst erkannt haben, dass sie keine ernstzunehmenden Argumente haben.

Angelika / Vor 9 Monaten

Sie sind doch das beste Beispiel für Intoleranz Harald., als würden alle Tierschützer kriminell sein. Diese Tierschützer in der Verallgemeinerung gibt es doch gar nicht , höchstens in Ihrem Kopf, mir . ist bisher nicht bekannt, dass Tierschützer Bomben gelegt haben und ich glaube auch nicht, dass sie dass in Zukunft tun werden....

Metti / Vor 9 Monaten

Majorcus: die Reiseveranstalter werden sowas natürlich nicht tun. Dann geht denen ja was vom Geschäft flöten. Da sollte man realistisch bleiben. Auch wenn das die Hoffnung für einige Leute bringen würde, das es generell weniger Touristen bringen würde. Da sind andere Kräfte gefragt: Tierschutzorgas, Arran...etc...

Majorcus / Vor 9 Monaten

Konsequent wäre, wenn die fünf größten Reiseveranstalter geschlossen die Beendigung der Stierkämpfern fordern würden. Falls keine Absage erfolgt: Reduzieren der vermittelten Buchungen Spanien 10% - aber das ist nicht vorstellbar: Geschäft ist wichtiger als CSR ... Denn das wäre ja genauso, wie die Lieferung von Waffen in Krisenregionen einzustellen.

Max / Vor 9 Monaten

Angesichts dieser nicht endenwollenden Stierkämpfe kommen einem fast die Tränen, man möchte den Stierkämpfern fast ein ähnliches Schicksal wünschen. Ich glaube nicht, dass es um Tradition geht, denn die meisten - vor allem junge Spanier - haben kein Interesse mehr an diesem Spektakel laut Umfragen. Also dient es augenscheinlich der Stierkampflobby, die sehr viel Geld damit macht. Allerdings frage ich mich, warum die Arena in Palma so gut gefüllt war und woher kamen die vielen Zuschauer?

Harald / Vor 9 Monaten

Folter ist keine Kultur und Intoleranz ist keine Meinung! Natürlich. Bombendrohungen gehören zur Kultur der Tierschützer und sind natürlich eine Meinung. Stink normale Kriminelle diese Tierschützer. Als nächstes legen die richtige Bomben.