Müllsünder zahlen in Manacor bald mehr

| Manacor, Mallorca |
Blick auf Manacor.

Blick auf Manacor.

Foto: Guillem Mas

Die Stadtverwaltung von Manacor wird ab kommendem Jahr die Müllgebühr für diejenigen erhöhen, die nicht recyceln. Der Preis steige für die betroffenen Müllsünder um 21 Prozent, wie die Regierenden des Stadtrates von Més-Esquerra, PSOE und Unides Podem am Montag mitteilten.

Pflichtbewusste Bürger hingegen sollen einen Rabatt von fünf Prozent erhalten, der etwa 140 Euro pro Haus beträgt. Die Boni werden auch auf Hotelbetriebe angewendet. Bisher werde nur 13 Prozent des Mülls in der Gemeinde recycelt.

In Vierteln, in denen die Stadtreinigung den Müll von Haus zu Haus abholt, sei besonders gut nachvollziehbar, wer Müll korrekt trennt. Für alle anderen soll ein Kartensystem, wie bereits testweise in Palma eingeführt, verwendet werden.

Auf der Plenarsitzung am Montag wurde zudem beschlossen, die Wassertarife anzupassen. Nachbarn, die verantwortungslos mit Wasser umgehen, sollen laut Bürgermeisterin Cristina Capó mehr für ihre Wasserrechnung zahlen.

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kai / Vor 10 Monaten

Hola, da versucht doch tatsächlich ein linker Bürgermeister sein Problem mit kapitalistischen Methoden zu lösen. Lächerlich und naiv, mehr fällt mir dazu nicht ein. Kehren sollte man am besten zu aller erst vor der eigen Tür, dies gilt nicht nur für die Bürger von Manacor sondern auch die Politiker. Sauberkeit ist in der ganzen Stadt ein Fremdwort, wohnen würde ich dort niemals, viel zu dreckig und völlig unattraktiv. Die Müllabfuhr ist komplett überfordert, Tage oder besser Wochenlang wird auf eine Leerung der überfüllten Container verzichtet, der Dreck bleibt liegen und es stinkt wie in diesem Sommer im wahrsten Sinne des Wortes gen Himmel. Wen interessierts im Rathaus....NIEMAND!

frank / Vor 10 Monaten

L e r n t doch erstmal Mülltrennung.Solange Müllwagen, die Restmüll leeren, aber auch noch den Papiercontainer hinterher zum Restmüll dazukippen in den gleichen Müllwagen, fehlen mir eh die Worte.Selbst gesehen und erlebt in Santanyi.Aber mit Recyclingquoten und Bußgeldern kommen.Wieder mal typisch.

Hajo Hajo / Vor 10 Monaten

Die Ecotasa ist NICHT dazu da die Schlamperei der Bewohner zu finanzieren ! Diese zahlen Müllgebühren und die Turris Ecotasa.

Von wegen Recyceling. Kritiker vergessen immer wieder, dass wir hier nicht auf dem Festland ohne Wege-Begrenzungen leben. Alles muß irgendwie auf und von der Insel geschafft werden. LKW auf Fähren und Container auf Frachtschiffen?

Deshalb muß exakt berechnet werden, wie die Umweltverträglichkeit solcher Massnahmen und Transportwege zum Festland im Verhältnis zur örtlichen, thermischen Verwertung steht? Man bedenke ausserdem, auch Recyceling braucht Energie in 2 Formen. Strom und Hitze. Und diese kommen dann woher?

Ich für meinen Teil halte Recyceling nur gewisser Wertstoffe auf der Insel für ökonomischer und umwetlverträglich, die dann auch hier verbleiben. Alles andere sollte der Energierzeugung dienen. Es ist schwer Ökologie und Ökonomie in ein gesundes Verhältnis zu bringen ohne den Teufel am Ende mit dem Belzebub aus zu treiben.

Konsequenz = Umweltschutz JAAA; aber bitte alles VORHER konsequent zuende denken !!

petkett / Vor 10 Monaten

Wofür wird die Abzockesteuer, plus Mehrwertsteuer, genannt Ecotasa eingetrieben, wenn sie für das Elemetar wichtige, Sauberkeit und Hygiene so gut wie gar nicht eingesetzt wird. In diesem Jahr beträgt mein und meiner Frau Anteil daran über 600€. Ich habe keine Fragen mehr sondern Urlaube demnächst in günstigeren Gefilden. Tschüss.

Majorcus / Vor 10 Monaten

Cristoph Columbus hat die Route nach Amerika von verschienden, früheren Entdeckern kopiert - warum ist es so schwer, einen Rohstoffkreislauf, der in Europa in mehereren Ländern ganz gut funktioniert ebenfalls zu kopieren?

chd / Vor 10 Monaten

@ Maria. Ich gebe Ihnen recht. Hier klappt, fast nix. Zumindest nichts, was mit Abfallentsorgung zu tun hat. Der Grund ist einfach: mangelnde Sensibilisierung und jahrelanges Desinteresse der korrekten Müllentsorgung und erst Recht der Müllvermeidung. Wir sind über 30 Jahre lang in D mit dem korrekten Abfallentsorgung konfrontiert, ich bin damit aufgewachsen. Aber hier sind Eltern kein Vorbild, weil sie es nicht wissen und können, - erst recht nicht die hiesigen Kinder. Es ist manchmal grauenvoll, wie hier mit dem Abfall, bzw. mit der Insel umgegangen wird. Ich geb mir auch hier Mühe, meinen Müll recyclinggerecht zu entsorgen, - aber es wird hier einem nicht leicht gemacht. Entweder sind die Müll-Abnahme-Stellen zu, - erst geöffnet ab.... , dann muss man Umwege fahren, um seinen Müll loszuwerden, - dann braucht man sich nicht zu wundern, dass so manch einer seinen Müll aus Bequemlichkeit irgendwo in der Natur entsorgt. Ich lebe Inselmittig auf dem "campo" und sehe sehr oft Grundstücke mit Müll zugemüllt, - aber nicht nur ein bisschen, - sondern wirklich grosse Teile (Altöl, Matratzen, Kühlschränke etc etc. Warum macht man sowas? Ich werde aus dieser Denke hier nicht schlau. Manchmal denk ich, - müllt doch Eure Insel zu, - ihr wollt es doch nicht anders!

Maria / Vor 10 Monaten

Manacor ist eine der schmutzigsten Städte auf Mallorca. Die öffentlichen Container ein Graus. Ich habe eine Menge Bilder von einer neuen schönen gestalteten Müllstelle, in Son Carrio. Alle Container für die jeweiligen Materialien, aber so eine "Müllhalde" habe ich vorher noch nie gesehen. Ekelig und schaurig, wenn man dort hin gefahren ist um ordnungsgemäss den Müll zu entsorgen. Dort wäre es ein Einfaches Kameras anzubringen. Das Hauptproblem ist bei der Müllentsorgung, das der Müll einfach hingeschmissen wird, auch wenn die Container leer sind, das ist nur Faulheit und eine Unsitte der Abfallentsorger. Mallorcas Ideen und Umsetzung gehen leider nie zusammen, deshalb wird auch weiterhin, der Blick auf Schmutz und Dreck unsere Augen trüben. Warum klappt hier fast nichts?

yoschi / Vor 10 Monaten

Eine gute Idee. NUR, wie wollen die das denn überprüfen? Ein Witz ist das !!! Nichts anderes. überall stehen pasende Container, doch "fast" jeder schmeisst einfach alles rein, egal ob Glas, Papier, Plastic, ect.

Da helfen grosse Töne von der Stadtverwaltung wenig, denn sowas lässt sich schlicht nicht überprüfen.