Streit um Trockenstellplätze in Port d'Andratx geht weiter

| Port d'Andratx, Mallorca |
Wer nach Port d'Andratx fährt, kann die Trockenstellplätze sehen.

Wer nach Port d'Andratx fährt, kann die Trockenstellplätze sehen.

Foto: Archiv/Symbolfoto

Von der Schließung der Trockenstellplätze entlang der Straße nach Port d'Andratx im Südwesten von Mallorca Betroffene haben für kommende Woche eine Demonstration vor dem Rathaus in Andratx angekündigt. Sie wollen am Freitag mit schwerem Gerät, Traktoren, Baggern und Bootsanhängern vorm Ayuntamiento vorfahren.

Ihre Forderung: Bürgermeisterin Katia Rouarch (PI) soll erneut mit der Balearen-Regierung verhandeln. Aktuell sind nur Boote mit einer Maximallänge von acht Metern auf solchen Trockenmarinas gestattet. Viele der 300 Schiffe, die nahe Port d'Andratx stehen, sind allerdings wesentlich länger. Bemängelt wird angesichts der geografischen Gegebenheiten des Hafenortes auch die Vorgaben, die Stellplätze müssten mindestens drei Kilometer entfernt vom Hafen liegen.

2017 beschloss die Gemeindeverwaltung die Schließung. Die Begründung lautete, dass sich die Trockendocks auf geschütztem landwirtschaftlichen Boden befinden. (cls)

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