Verärgerung über mutmaßlichen Tierquäler in Andratx

| | Andratx, Mallorca |
Das Fotos zeigt eines der verendeten Muttertiere auf der Weide in Andratx.

Das Fotos zeigt eines der verendeten Muttertiere auf der Weide in Andratx.

Foto: Michels

Anwohner beschweren sich schon länger über einen Landwirt in Andratx im Südwesten von Mallorca, der seine Schafherde kaum füttert. Mehrere Tiere seien bereits verendet. Die Anzeigen bei der Polizei häufen sich.

"Wir sind es leid", sagten Nachbarn dem Reporter der spanischen MM-Schwesterzeitung Ultima Hora am Sonntag. "Wir haben die Zustände bei der Lokalpolizei, der Naturschutzabteilung der Guardia Civil (Seprona), dem Umweltdezernat des Rathauses sowie bei der balearischen Regierung vorgebracht, aber niemand schreitet ein. Alle sagen, dass der Landwirt zahlungsunfähig sei und dass sie nichts machen könnten."

Vor einigen Tagen war dem Tierhalter ein Rudel Schweine entlaufen, die den Verkehr auf der Landstraße zwischen Andratx und der Hafengemeinde gefährdeten. Zwei Tage später entdeckten die Anwohner zwei tote Schafe und ein Lamm.

Wie die Nachbarn schilderten, wechseln sich die Anwohner ab und bringen den Tieren täglich Wasser, altes Brot, Gemüse, Obst. "Ohne die Solidarität der Menschen wäre dies hier ein Massaker", sagten die Nachbarn.

Zuletzt rückte auch die Polizei wieder an und erstellte einen neuen Bericht über die Zustände auf der Weide. Jetzt liegt es wieder an den Behörden, einzuschreiten.

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Rafa M. / Hace about 1 month

Gebt mir nur eine Minute allein mit diesem Bastard!

Majorcus / Hace about 1 month

"Tierliebe" wie in der Stierkampf-Arena - man stelle sich vor, die Täter hätten auch noch Verantwortung für Kinder ...

Urea / Hace about 1 month

@Trixi: Echt "toller" Vorschlag! Sämtliche Insel-Menschen ohne feste Bleibe werden Ihne sicher auf ewig dankbar sein! Zum Schluss: Hätten Sie evtl. ein dazu passendes Kochrezept auf Lager? ;-)

Trixi / Hace about 1 month

Man sollte die noch lebenden Tiere notschlachten, das Fleisch zubereiten und an Obdachlose verteilen.

Manfred / Hace about 1 month

Vor 2 Jahren zog unser Sohn nach Maria de la Salut. Beim Spazierengehen dort kamen wir an einem Hundezwinger vorbei, der Hund war sehr lieb und ebenso verwahrlost. Mein Sohn kam Tage später dort vorbei, der Hund war zunächst nicht zu sehen. Dann merkte mein Sohn, dass das Tier sich unter seiner Hütte zum Schutz vor der Hitze eine Grube gegraben hatte, aus der es nicht mehr selbst rauskam. Mein Sohn zog das Tier behutsam aus der Grube denn die Ohren bluteten schon heftig von den Versuchen, sich selbst zu befreien. Er meldete den Vorfall, brachte das Tier zum Tierheim, es wurde versucht, den Besitzer ausfindet zu machen (der offensichtlich froh war, als das Tier nicht mehr im unverschlossenen Zwinger war) und schlußendlich hat er das Tier übernommen. Es ist leider schlimm in Spanien - wenn man was sieht, hilft nur, selbst tätig zu werden. Traurig aber wahr...

Darkaa / Hace about 1 month

Der Typ sollte in die Psychiatrie eingeliefert werden.

Carla / Hace about 1 month

Nichts Neues, die gleichen Geschichten auf der ganzen Insel. Ich versorge seit Monaten Schafherden, kaufe Heu, Stroh, Lecksteine, frische Karotten, Äpfel usw. versorge sie 2x täglich mit frischem Wasser. Die Seprona Beamten nehmen nur die Missstände auf, veranlassen das die toten Tiere von der Weide kommen, das wars. Die Zustände sind nicht schön. Ich hoffe weiter, das es viele Menschen gibt, die schutzlose Tiere versorgen und bitte melden beim Rathaus, Medien, wenn nichts getan wird. Das die Landschutzpolizei nicht mehr unter nimmt, finde ich eine Schande, was ist das für eine Alibieinrichtung, diese sollen den Tieren helfen und diese schützen. Wo sind hier echte Hilfen? Dem Besitzer die Tiere wegnehmen, wer sich nicht Tier gerecht um diese kümmert.