Gemeinde Alaró macht Front gegen aufgegebene Autos

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Sobald der Verdacht aufkommt, dass ein Wagen seit längerer Zeit nicht mehr bewegt worden ist, bringen Rathaus-Mitarbeiter einen Aufkleber am Fahrzeug an und versuchen den Halter zu ermitteln.

Sobald der Verdacht aufkommt, dass ein Wagen seit längerer Zeit nicht mehr bewegt worden ist, bringen Rathaus-Mitarbeiter einen Aufkleber am Fahrzeug an und versuchen den Halter zu ermitteln.

Foto: Ultima Hora

Die Gemeinde Alaró am Fuße des Tramuntana-Gebirges auf Mallorca räumt in den Straßen des Ortes verstärkt auf. Bisher wurden acht Autos und sieben Motorräder entsorgt, die von ihren Haltern geparkt und seit Monaten nicht mehr bewegt worden waren. Zumeist handelt es sich um Altfahrzeuge, bei denen sich die Besitzer auf diese Weise offenbar die anfallenden Verschrottungsgebühren sparen wollen.

Wie die spanische MM-Tageszeitung Ultima Hora am Dienstag berichtet, läuft das Verfahren gegen 17 weitere im Gemeindegebiet geparkte Fahrzeuge. Sobald der Verdacht aufkommt, dass der Wagen seit längerer Zeit nicht mehr bewegt worden ist, bringen Rathaus-Mitarbeiter einen Aufkleber am Fahrzeug an und versuchen den Halter zu ermitteln. Sollte sich innerhalb von zwei Monaten nichts mehr ereignen, werden die Fahrzeuge von Amts wegen entsorgt. Die Kosten werden den Haltern zugesandt.

Im Jahre 2018 sowie im ersten Halbjahr 2019 hatte das Rathaus lediglich ein einziges Auto verschrotten lassen. Jetzt appellierte die Gemeindeverwaltung auch an die Anwohner, offenkundig aufgegebene Autos zu melden, um auf diese Weise missbrauchte Parkflächen freizumachen. (as)

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frank / Vor 1 Monat

Und Mallorca will in den nächsten Jahren eine Recyclingquote von 60 % ???Das ich nicht lache.Bei soviel Gleichgültigkeit der Einwohner vor eigenem oder fremden Eigentum wird das ein Lebenswerk.

petkett / Vor 2 Monaten

Es fehlt in Spanien allgemein ein gutes Recycling, denn dann käme so etwas nicht vor. Bei einer funktionierenden Wiederverwertung, bei dem der Schrott bringende Geld dafür bekommt, stellt keiner sein Fahrzeug und somit bares Geld, einfach weg.