Hanebuth feiert Hells-Angels-Jubiläum in FKK-Club

| |
Hanebuth bei seiner Festnahme auf Mallorca.

Hanebuth bei seiner Festnahme auf Mallorca.

Foto: Ultima Hora

Der lange Zeit auf Mallorca aktive und in Deutschland auf seinen Prozess wartende Hells-Angels-Chef Frank Hanebuth ist in die Vollen gegangen, um das 20-jährige Jubiläum seiner Organisation zu feiern. Mit Bandenmitgliedern zog es den 55-Jährigen nach Informationen der "Bild"-Zeitung in einen FKK-Club in Hannover.

„Ich möchte nochmals erwähnen, dass jeder auf unserer heutigen Feier willkommen ist!", zitierte das Blatt eine Facebook-Äußerung von Hanebuth. „Es sind auch Leute aus den USA, Kanada, Russland und Brasilien da“. Die Polizei griff nicht ein und beobachtete das Treiben aus einiger Entfernung.

Geboten wurden den Hells Angels rosa Beleuchtung und Blasmusik. Danach folgten härtere Musik und eine Lasershow.

Hanebuth und einige Bandenmitglieder waren im Jahr 2013 auf Mallorca festgenommen worden. Er saß in Spanien zwei Jahre in U-Haft und wurde später gegen Auflagen freigelassen. Der Prozess steht noch aus.

Im Raum stehen schwere Vorwürfe wie Drogengeschäfte, Zuhälterei und Menschenhandel, Geldwäsche und Erpressung. Auf 15.000 Seiten ist in Abhörprotokollen akribisch dokumentiert, wie die Rocker und deren Umfeld aus dem Bereich der grauen Geldanlage und des Kapitalanlagebetrugs bei ihren dunklen Geschäften vorgingen. Es ging unter anderem um dubiose Baum-Plantagen, Aktien von Karibik-Firmen, Beteiligungen im Hotel- und Vergnügungsgewerbe und sogar um Investments im Rotlicht-Milieu und Rennsport.

Kommentar

Nutzungsbedingungen

Rechtlicher Hinweis

» Der Inhalt der Kommentare spiegelt die Meinung der Nutzer wider, nicht die von mallorcamagazin.com

» Es ist nicht erlaubt, Kommentare abzuschicken, die gegen das Gesetz verstoßen oder unangebrachte, beleidigende oder ehrverletzende Inhalte haben.

» mallorcamagazin.com behält es sich vor, unangemessene Kommentare zu löschen.

* Pflichtfelder

Mario / Vor etwa 1 Jahr

Ihr da unten... Ihr wisst garnichts, weil ihr den falschen Meldungen glaubt und dann abschreibt. Zsss aber typisch

Hans Georg Ziegler / Vor etwa 1 Jahr

Herr Berger, ich stimme Ihnen voll zu. Herr Hanebuth hat 2 Jahre in Untersuchungshaft gesessen, meiner Meinung reine Schikane. Wenn doch die spanische Justiz etwas in den Händen hätte, wäre es doch längst zu einer Anklage gekommen. Die Kommentare von Herrn Kai muss man nicht kommentieren.

Berger / Vor etwa 1 Jahr

Die haben nicht in einem sondern in SEINEM FKK-Club, in dem auch Prostituierte legal ihre Dienste anbieten, gefeiert. Tiffi, Sie haben recht. Für Herrn Hanebuth gilt die Unschuldsvermutung. Wenn ich mir die Verurteilung der katalanischen Separatisten anschaue bin ich aber am Überlegen, ob es für ihn nicht besser wäre, dem Prozess fern zu bleiben. Puigdemont hat das meiner Meinung nach richtig gemacht: Er hat sich ins europäische Ausland abgesetzt und ist heute noch ein freier Mann, weil für Spanien ausländische Gerichte zu dem Ergebnis kamen, es bestehe kein hinreichender Tatverdacht für die in dem europäischen Haftbefehl aufgeführten Straftaten. Dem Auslieferungsersuchen Spaniens wurde nicht stattgegeben!

kai / Vor etwa 1 Jahr

@ Tiffi - Sie scheinen sich ja richtig gut auszukennen was diesen Herrn Hanebuth anbelangt...

Tiffi / Vor etwa 1 Jahr

@Kai - merkwürdiges Verständnis von Rechtsstaat, was Sie da haben. Für Herrn Hanebuth gilt ja wohl eindeutig die Unschuldsvermutung. Demzufolge kann hier kein Versäumnis der Justiz vorliegen, da der Grund für dieses von Ihnen konstruierte Versäumnis - nämlich Hanebuths Schuld, nicht existiert.

kai / Vor etwa 1 Jahr

Wieso @ petkett? Das Versäumnis liegt doch eindeutig bei der Justiz, unfassbar. Zustände wie in Deutschland...

petkett / Vor etwa 1 Jahr

Da schreibt man besser nix. Zum Glück, unsere Gedanke sind frei und gehören nur uns alleine.