TV-Tipp: Die goldene Zeit in Andalusien

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Unter der Herrschaft der Nasriden begann der Bau eines bedeutenden architektonischen Monuments – der Alhambra in Granada.

Unter der Herrschaft der Nasriden begann der Bau eines bedeutenden architektonischen Monuments – der Alhambra in Granada.

Foto: © Kikim Media, ZDF

Als Erstausstrahlung läuft bei Arte am Samstag, 30. November, um 20.15 Uhr die US-Doku „Die goldene Zeit in Andalusien” aus dem Jahr 2018.

Die Geschichte dieser Dokumentation fand vor 500 Jahren ihr Ende und kann dennoch als Vorbild für die Gegenwart wirken. Das goldene Zeitalter Andalusiens ist ein Gegenentwurf zum 20. und 21. Jahrhundert, die vielerorts von blutigen, religiös und ethnisch motivierten Konflikten geprägt sind.

Es ist eine für Europa bemerkenswerte Epoche, in der Juden, Christen und Muslime in einer pluralistischen Gesellschaft eine gemeinsame kulturelle Identität schaffen, die religiöse Unterschiede überwindet. Rund 800 Jahre währt diese Blüte spanischer Kultur – vom frühen 8. bis ins späte 15. Jahrhundert. „La Convivencia” wird dieses Zusammenleben heute genannt, an das weltberühmte Kunstgegenstände, Literatur, Architektur und Musik erinnern. Das meiste davon ist islamisch geprägt. Selbst christliche Kirchen werden mit Segensprüchen in arabischer Schrift ausgeschmückt, denn die spanischen Christen haben die Kultur der muslimischen Eroberer angenommen.

Die Dokumentation nimmt die Zuschauer mit auf eine Zeitreise zu den Zentren dieser Kultur: Córdoba, Sevilla, Toledo und Granada.

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