Halbtote Hündin trieb sich neben Lidl in Manacor herum

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Lidl-Filiale auf Mallorca.

Lidl-Filiale auf Mallorca.

Foto: Lidl

Auf dem Parkplatz der Lidl-Filiale nahe dem Krankenhaus von Manacor hat sich tagelang eine völlig abgemagerte und kranke Hündin herumgetrieben, ohne dass jemand eingeschritten wäre. Das meldeten Lokalmedien am Montag.

Erst heute hat sich eine Frau des nur noch 1,7 Kilogramm wiegenden herrenlosen Tieres angenommen und brachte es zum Tierarzt ihres Vertrauens, wo unter anderem eine Nierenfehlfunktion festgestellt wurde.

Inzwischen wurde eine Familie gefunden, die den Vierbeiner betreut. (it)

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Kado / Vor 5 Monaten

Da muss ich doch Hajo Hajo recht geben. Dieses vermeintliche Gutmenschengetue ist derart widerlich. Von Scheinheiligkeit lässt sich hier auch nicht sprechen, da diese Leute ja wirklich glauben, sie könnten die Welt verändern. Fragt sich nur in welche Richtung....

Silke / Vor 5 Monaten

@Grace: Tut mir leid, aber diesen Bericht über die vergifteten Katzen habe ich wirklich nicht gelesen.

@Majorcus: Wie immer typisch!

@Mario: Hört sich gerade so an, als würden nur Deutsche bei Lidl einkaufen? Hä? Also im Mercadona treffe ich auf viele Mallorquiner bzw. Spanier... Zum Glück kann jeder noch dort einkaufen, wo er möchte.

Metti / Vor 5 Monaten

Majorcus: gehts ein Artikel auch mal ohne deine Klimakriesenkommentare? Ein einziges mal? Oder geht das bei dir gar nicht mehr? Selbst nicht bei so einem Artikel? Lidlmitarbeider hätten ja auch mal eine Tierorga anrufen können. Oder mal ein bisschen Futter..

Hajo Hajo / Vor 5 Monaten

Jetzt mal langsam Freunde. Es ist richtig dass man Tiere anständig behandeln muß. Ohne Frage.

Aber diese "Vermenschlichung" geht mir auf den Keks. Sie ist nicht Tiiergerecht.

Wenn Ihr Euch mit der gleichen Leidenschaft und Fürsorge um Eure Senioren kümmern würdet, wär dass das Ende des Pflegenotstandes. Die Alten schiebt man ab ins Stift und aus den Augen und aus dem Sinn. Das ist der wahre Skandal. Comprende?

Majorcus / Vor 5 Monaten

Eine rein rechnerische Betrachtung: Ein Auto fahren kostet Geld - je größer, desto mehr. Auf lokalen Märkten einkaufen kostet mehr als bei Lidl. Einem Tier ärztlich Hilfe zukommen zu lassen kostet Geld. Was kann getan werden? Eine Handlungsalternative: https://de.wikipedia.org/wiki/Effektiver_Altruismus

Mario / Vor 5 Monaten

Wenn man so manche arrogante Deutsche sieht, so wundert mich das garnicht! Fahren in teuren Autos zum billig Supermarkt, anstatt die lokalen Märkte zu unterstützen.... Zum Glück erkennt man euch von weitem!

Grace / Vor 5 Monaten

@Silke ...einem Tier wegen Geld nicht zu helfen, dass ist ohne Worte. Ich habe nur geschildert wie es ist, wenn man selbst ( nicht über die angeblichen vielen Tierretter hier auf der Insel, die dann doch nicht helfen weil gerade keine Kamera drauf hält ) Tiere rettet. Aus den niedrigsten Beweggründen werden hier auf der Insel Tiere ausgesetzt, gequält, an der Kette gehalten, unzählige Schafe nicht tier gerecht gehalten, oder auch Pferde.Vor einigen Monaten wurde hier berichtet das die Policia Local in Felanitx unzählige Katzen vergiftet hatte, weil die einkaufenden Leute sie gefüttert haben, ich habe da von Ihnen keinen Aufschrei gelesen. Geld ist aber die Voraussetzung Tieren wirklich zu helfen. Nicht jeder Tierarzt oder eine Klinik ist bereit für jemanden den sie gar nicht kennen eine Ratenzahlung zu vereinbaren. Muss das Tier operiert werden oder sogar dort bleiben gehen die Kosten schnell mal nach oben und können ein paar hundert Euros kosten. Ich habe eigene Tiere und weiss meiner Verantwortung, und auch vielen Tieren die mir nicht gehörten habe ich finanziell geholfen sei es mit Futter oder durch tierärztliche Behandlung. Der Tenor der Berichtersattung war doch das erst heute eine Frau geholfen hat, heisst der Hund wurde wohl auch von niemanden gefüttert, oder sonstiges. GELD wird immer ein Thema sein, Tiere zu helfen, Tiere zu retten. Und anscheinend haben deshalb viele weggeschaut, weil sie wussten das kostet Geld wenn sich jemand der Hündin annimmt. Andere Menschen zu mobilisieren und auf den Hund aufmerksam zu machen kostet kein Geld, haben aber viele Leute trotzdem nicht gemacht, das ist zu verurteilen, nicht die Tatsache, das Tierrettung und Hilfe GELD erfordert, ist eben zu erwähnen.

Nadine / Vor 5 Monaten

Man hätte dem Hund ja einfach auch schon mal zu fressen geben können, wenn man sonst nicht helfen kann. Aber auch das hat ja scheinbar niemand getan.

Silke / Vor 5 Monaten

@Grace: Wie kann man sich in einem solchen Fall nur Sorgen ums Geld machen? Typisch Mensch und sehr herzlos. Kein Tierarzt würde so ein Tier abweisen, wenn er sieht, dass es Hilfe braucht. Auch ich muss jetzt für meine Katze eine sehr hohe Rechnung bezahlen, die ich nach Absprache in Raten bezahlen kann... man kann immer über alles reden, aber einem Tier wegen Geld nicht zu helfen, dass ist ohne Worte!!!

Grace / Vor 5 Monaten

Erst heute hat sich ..... wenn wundert das? Bei den Preisen in der MON Klinik oder bei den Tierärzten. Wenn jeder die Möglichkeit hätte das Tier hin zu bringen das es behandelt wird, und es Paten oder Spender gibt, welche die Behandlungskosten übernehmen ist das doch kein Problem. Ich habe selbst schon einige "herrenlose/frauenlose" Tiere zur Behandlung hingebracht, doch ich wurde zum Besitzer, wenn es um das Zahlen ging. Man ist gerne bereit einen Pauschalbetrag zu hinterlegen, es soll dem Tier ja gut gehen oder man sollte es retten dafür bringt man es in eine Tierklinik oder zum Tierarzt, aber dann die volle Verantwortung dem Retter/in auf zu erlegen finde ich schlicht unfair.