Airport Palma kratzt an der 30-Millionen-Marke

| | Palma, Mallorca |
Im vergangenen Jahr starteten und landeten an Mallorca Flughafeb fast 30 Millionen Passagiere.

Im vergangenen Jahr starteten und landeten an Mallorca Flughafeb fast 30 Millionen Passagiere.

Foto: Pixabay

Der Flughafen von Palma de Mallorca hat im vergangenen Jahr 29.721.123 Passagiere abgefertigt, 2,2 Prozent mehr als noch 2018. Damit kratzt der Airport erstmals an der 30-Millionen-Passagiere-Marke.

Wie der Betreiber Aena mitteilt, sorgt vor allem die wachsende Zahl der Nebensaison-Urlauber für das Wachstum. In den kalten Monaten stieg die Zahl der Flugreisenden um 5,2 Prozent, während sie in Herbst und Frühjahr lediglich um 2,3, Prozent, im Sommer sogar nur um 0,8 Prozent zulegen konnte.

Insgesamt flogen 7,49 Millionen Reisende auf innerspanischen Routen (+6,7 Prozent), 22,22 Millionen nutzten internationale Verbindungen (+0,8 Prozent), davon knapp 10 Millionen die Strecken von und nach Deutschland (+1,3 Prozent) und 5,59 Millionen von und nach Großbritannien (+2,9 Prozent).

Insgesamt verzeichnete Aena am Flughafen Son Sant Joan 217.218 Flugbewegungen, 1,4 Prozent weniger als im Vorjahr. Das bedeutet, dass die Flugzeuge im vergangenen Jahr deutlich besser ausgelastet waren.

Son Sant Joan ist nach Madrid-Barajas und Barcelona-El Prat Spaniens drittgrößter Airport. Im europaweiten Vergleich liegt er auf Rang 16. Vergleichbare Passagierzahlen schreiben die Flughäfen Zürich, Paris-Orly, Dublin, Kopenhagen, Lissabon und London-Stansted. (cze)

Kommentar

Nutzungsbedingungen

Rechtlicher Hinweis

» Der Inhalt der Kommentare spiegelt die Meinung der Nutzer wider, nicht die von mallorcamagazin.com

» Es ist nicht erlaubt, Kommentare abzuschicken, die gegen das Gesetz verstoßen oder unangebrachte, beleidigende oder ehrverletzende Inhalte haben.

» mallorcamagazin.com behält es sich vor, unangemessene Kommentare zu löschen.

* Pflichtfelder

Hajo Hajo / Vor 1 Tag

Das ist noch gar nichts. München kommt auf 40 Millionen und Frankfurt auf 70 Mill. Die Masse Chargo nicht eingerechnet.

Gestern sah ich einen Beitrag über die Chargoflieger aus Leizig. DHL ist in Europa der größte und betreibt 200 !!! Flugzeuge. Weitere 14 vom Großraum-Typ 777 sind bestellt. 5 gebrauchte A330-200 erhalten sie von Etihad. Lufthansa betreibt um die 20 Großraumflieger wie z.B Boing 747 und MD 11.

Im Verteilzentrum Leipzig arbeiten 4.000 Mitarbeiter rund um die Uhr, um alle Pakete und Briefe, sowie Großgüter rechtzeitig in 24 - 36 Stunden zum Empfänger zu schaffen. Empfänger sind auch Klimafreaks und andere Umweltschützer. früher wurde alle mit Zug, dann mit LKWs und heute eben anders Transportiert.

Was würden alle diese Fluggegner sagen, wenn sie ihre Zueg und Post und Presse nicht rechtzeitig bekämen?

DHL ist noch klein, UPS und Fedex sind die größten und betreiben zusammen über 1.000 Flugzeuge beschäftigen über 500.000 Mitarbreiter. Auch sie liefern in Leipzig an.

Alle Verkehrslinien befördern zusätzlich eine wesentliche Masse an Gütern, weil sie so gut wie alle Flughäfen der Welt anfliegen. Die Güter werden vom Chargozenter am Airport koordieniert.

Mit der Denke a la Klein Fritzchen, dreht man sich nur im Kreis und hat keinen Schimmer von den globalen Wirtschafts- und Güterströmen. Verlagert man alles vom Flugzeug auf Schiffe und LKW, wäre das der Umweltgau.

Majorcus / Vor 1 Tag

@frank: Sie haben recht - erschreckend, wie viel Rücksichtslose es gibt. Aber es ist die passende Gelegenheit, um 1.000 km Flugstrecke umwelt-schadensgerecht mit einer Wiedergutmachungsabgabe von EUR 55 zu bepreisen, um damit einen Teil des "green deal" der EU zu finanzieren. #besser kein Feuer wie auf Australien Denn wenn Mallorca so brennt, dann wird der Flughafen für länger komplett geschlossen ...

frank / Vor 5 Tage

Daran merkt man, wieviele wirklich auf Klimaschutz achten.Das Fluggastaufkommen steigt überall immer mehr.Das sind Faktzahlen und keine Schönrednerei.

Majorcus / Vor 5 Tage

Besser weniger Masse & mehr Klasse. Eine starke Saison-abhängigkeit hat noch keiner Infrastruktur genutzt.