Diese Windschutzvorrichtungen sollen in Palma bald Geschichte sein. | M. A. Cañellas

Bis zum 5. März haben die Wirte in Palma Zeit, die zeltartigen Windschutzplanen, die in der Stadt viele Terrassen umgeben, abzubauen. Eine Verlängerung des derzeitigen Moratoriums, das den Restaurant-, Bar- und Cafébetreibern die Möglichkeit gab, sich um Alternativen zu bemühen, schließt man im Rathaus aus.

Hintergrund ist die Terrassenverordnung der Stadt, die 2018 verabschiedet wurde und neben dem Abbau der Schutzwände auch eine deutliche Verkleinerung zahlreicher Außenplätze vorsieht. Von dem Regelwerk betroffen sind 127 Restaurants und Kneipen, die solche Windschutzvorrichtungen nutzen. Das sind 10 Prozent aller Gastrobetriebe der Stadt.

Die "Verordnung zur Regelung der Belegung des öffentlichen Raumes" hatte vor eineinhalb Jahren die Gemüter in Palma de Mallorca erhitzt. Zahlreiche Wirte, vor allem in der Altstadt und im Ausgeh-Barrio Santa Catalina befürchten Umsatzeinbußen aufgrund der erzwungenen Terrassen-Verkleinerungen.

Die Stadt will mit den Maßnahmen ihren Einwohnern wieder "mehr Bewegungsfreiheit" auf Bürgersteigen und in Fußgängerzonen geben. (cze)