Zu viel Müll: Öfen von Son Reus müssen offen bleiben

| |
Die Müllverbrennungsanlage Son Reus.

Die Müllverbrennungsanlage Son Reus.

Foto: Ultima Hora

Auf Mallorca fällt so viel Müll an, dass die geplante Schließung von zwei Verbrennungsöfen in der Anlage Son Reus wohl sehr weit nach hinten verschoben werden muss. Im vergangenen Jahr kamen dort nach aktuellen Zahlen des Inselrats 535.962 Tonnen an, lediglich 2,3 Prozent weniger als 2018.

Nach Schätzungen können die beiden Öfen nur dann geschlossen werden, wenn weniger als 40.000 Tonnen pro Monat in einem Zeitraum von 36 Monaten in die Anlage gelangen. Das sind 20 Prozent weniger als die aktuelle Menge.

Was die Mülltrennung anbelangt, so läuft hier ebenfalls nicht alles nach Plan: Die Recycling-Quote stieg lediglich von 16,04 Prozent im Jahr 2018 auf 17,6 Prozent 2019. Die EU gibt aber eine Quote von 50 Prozent als Ziel vor. (it)

Kommentar

Nutzungsbedingungen

Rechtlicher Hinweis

» Der Inhalt der Kommentare spiegelt die Meinung der Nutzer wider, nicht die von mallorcamagazin.com

» Es ist nicht erlaubt, Kommentare abzuschicken, die gegen das Gesetz verstoßen oder unangebrachte, beleidigende oder ehrverletzende Inhalte haben.

» mallorcamagazin.com behält es sich vor, unangemessene Kommentare zu löschen.

* Pflichtfelder

Hajo Hajo / Vor 8 Monaten

Fundsache = https://www.welt.de/wirtschaft/article169894127/Jedes-Jahr-landen-drei-Tonnen-Gold-im-Strassenbau.html

Zitat auszugsweise = "Bioökonomie ist ein globaler Megatrend, sagt Brain-Chef Jürgen Eck. Wie findet man Gold in der Asche aus der Müllverbrennung? Mit solchen Fragen befasst sich die Biotech-Firma. Und findet Antworten." Zitat Ende. Quelle sh. Link.

Hajo Hajo / Vor 8 Monaten

Pekettq ge au das ist das eigenltivhe Problem. Man kömmt eishc doch in DE informieren und Kontakte schliessen. Auch was z.B. die Einführungen des Flaschenpfandes betrifft. Man versteht das einfach nicht .Ist doch einfach zu kopieren !??

Hajo Hajo / Vor 8 Monaten

Studien zeigen dass es noch mehr Verpackungen Wertstoffabfall durch den Online Handel geben wird. So und was nützt jetzt die ganze Klugsch......? Will jemand das Rad der Entwicklung zurück drehen?

Majorcus / Vor 8 Monaten

Es führt kein Weg an der Erfüllung der EU-Quote vorbei - es sei denn, man möchte EU-Busgelder bezahlen ... Wer Müll vermeidet (HajoHajo hat einen Teil Unvermeidbarem aufgelistet, dass dennoch in der menge reduziert werden kann), muss weniger behandeln.

Hajo Hajo / Vor 8 Monaten

adrian@ wenn Sie was finden, aufheben und analysieren. z.B. was aufgedruckt ist, in welcher Sprache, Schriftart und welches Material, Hersteller und Ort. Das erklärt die Herkunft. Auch die Stoffart erklärt vieles. z.B. Blaues und grünes Hartplastik stammt von Gemüse- und anderen Kisten. Reste von Auftriebskörpern stammen von verlorenen Netzen der Fischer. Styropor meist von Fischkisten. Dünnfolien triebt der Wind von der Starse ins Meer, weil die Abfallbehälter nicht gelehrt wurden. Möven Plündern sie auch sehr oft und dann leigt alles auf der Strasse.etc.etc.

petkett / Vor 8 Monaten

Hajo Hajo, sehr gut beschrieben und verständlich umschrieben. Einen Nachteil hat das ganze. Bekommt Mallorcas Verwaltung oder wer sonst zuständig ist dies alles was sie so gut umschrieben haben in die Reihe und umgesetzt? Ich glaube nicht daran und wenn in etlichen Jahrzehnten vielleicht. Das ganze Dilemma kommt doch nur dadurch das der Anschluß verpennt wurde. Bis Dato hat auf Mallorca jeder seine Zeit ausgesessen, nach dem Motto, nach mir die Sinflut.

adrian jahn / Vor 8 Monaten

Wenn ich den Plastikmüll im Meer sehe wundere ich mich das die eine Müllverbrennung haben !!!

Hajo Hajo / Vor 9 Monaten

Wer immer mehr Touristen anlockt, auf Messen und durch Werbungen, sogar mit Chinesen Verhandlungen führt, kann sich doch nicht über die Folgen bekagen - oder wie?

Technisches = das Kraftwerk benötigt eine mindest Brenntemperatur von 850 Grand. Und zwar deshalb, um den Abfall möglichst Giftstoff- und Rückstandsfrei zu vernichten, damit aich die technische Abgasreinigung funktioniert.

Kontaminierte Abfälle sind auch jene aus Arztpraxen, Hospitälern, Senieorenheimen und z.B. Babywindeln aus Haushalten. Sollen die etwas auf die Deponie, wenn die thermische Beseitigung reduziert oder eingestellt wird?

WAS passiert eigentlich mit dem kontaminierten Klärschlamm? Er ist voller Medikamente und Hormone und Chemie. In DE darf er nicht mehr auf den Feldern ausgebraucht werden. Er wird mit der Abwärme des Kraftwerkes getrocknet und verbrannt. Zusammen mit alle dem was an Fremdstoffen aus dem Abwasser rausgezogen wird. u.A. Hygieneartikel.

Der thermischen Verwertung werden auch andere Stoffe und Materialen zugeführt, die nicht recycelbar sind. Wohnungseinrichtungen. Auch Plastik! All diese "potenziellen" Energiträger helfen die 850 Grad zu erreichen und wenn sie fehlen, wird Kohle zugeschossen und Sauerstoff eingeblasen.

Umkehrschluss = Also ist das Aussortieren der Energieträger aus dem Abfall am Ende negativ. Der Rest brennt nicht mehr so gut. So, und was nun?

Ach ja, die Schlacke aus den Öfen ist "Goldwert". In DE wird sie im Spezialbetrieb und Verfahren aufgearbeitet und alles an edlen und unedlen Metallen verwertet. So kommen Gold, Silber und Schrott zur Verwertung.

Aus den Abgasen werden u.A. Germanium für Halbleiter, Phosphor für Düngemittel, Gips für Bauplatten gewonnen. Quelle scinexx "Schatztruhe Müllverbrennung, Metalle aus Schlacke und Abgas als Ressource "

Fazit = so funktioniert durchdachter Wertstoffkreislauf. Und ncht so wie die dilettantische Umweltlobby meint.