Mallorca und das Coronavirus: Update 22. März

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Blick auf das Krankenhaus von Son Llàtzer.

Blick auf das Krankenhaus von Son Llàtzer.

Foto: MM-Redaktion

Während sich auf den Balearen und überhaupt in ganz Spanien die Coronavirus-Lage noch weiter verschärft hat, beschloss die Zentralregierung in Madrid, den Alarmzustand noch weitere zwei Wochen zu verlängern. Dafür muss aber diesmal das Parlament zustimmen.

Zahl der Corona-Kranken steigt auf Inseln sprunghaft

Die Zahl der Corona-Kranken auf den Balearen ist am Sonntag sprunghaft angestiegen. In nur einem Tag ging es den Gesundheitsbehörden zufolge um 85 Fälle nach oben. So viele wurden auf den Inseln noch nie gezählt. Die Gesamtheit der Krankheitsfälle beläuft sich damit auf 331. Das bedeutet eine Steigerung um 34,5 Prozent.

Dramatische Entwicklung auch in ganz Spanien

Was ganz Spanien anbelangt, so wurden am Sonntag 28.572 Fälle gezählt, 14,7 Prozent mehr als am Samstag. Als geheilt gelten 2575 Personen, 1720 Menschen starben.

Alarmzustand um zwei Wochen verlängert

Der in Spanien bis Ende März geltende Alarmzustand wegen der Coronavirus-Krise wird noch um zwei Wochen verlängert. Diese Phase wird also bis Mitte April dauern, wie die Regierung in Madrid am Sonntag beschloss.

Drei weitere Männer sterben an Corona

Erneut sind drei Menschen auf den Balearen der Corona-Krankheit erlegen. Nach Informationen der MM-Schwesterzeitung "Ultima Hora" verstarben zwei Männer in der Nacht zum Sonntag im Son-Espases-Krankenhaus und im Hospital Sant Joan de Deu. Am Sonntag starb ein dritter Mann im Krankenhaus Can Misses auf Ibiza. Es handelt sich um einen 87-Jährigen, einen 80-Jährigen und einen 85-Jährigen.

Britin wegen Corona Einreise nach Mallorca verweigert

Sicherheitskräfte haben am Flughafen von Mallorca wegen der Coronavirus-Pandemie einer Britin die Einreise verweigert, die einige Tage im Haus einer Bekannten in Andratx verbringen wollte. Ihr wurde mitgeteilt, dass sie Touristin sei und auch nicht über eine eigene Immobilie auf der Insel verfüge. Die Frau war am Samstag aus London eingereist, musste die Nacht auf dem Airport verbringen und wieder nach Großbritannien zurückfliegen.

Corona-Krise drückt auf balearische Immobilienpreise

Die Coronavirus-Krise wirkt sich auf Mallorca bereits auf die Immobilienpreise bei Vermietungen und Verkäufen aus. Recherchen der MM-Schwesterzeitung "Ultima Hora" zufolge findet man inzwischen bereits wieder Wohnungen im historischen Zentrum von Palma, die für 750 Euro pro Monat angeboten werden.

Jugendliche provozieren Polizei mit Corona-Party

Mehrere Jugendliche haben in Palma de Mallorca am Samstag eine Party gefeiert, diese gefilmt und dann in sozialen Netzwerken geteilt. So etwas ist während der Dauer des Alarmzustandes wegen der Coronavirus-Krise strengstens verboten. Die Polizei konnte schnell herausfinden, wo das Fest über die Bühne ging, das Ganze beenden und die Personen maßregeln.

+++ Infos und NOTRUFNUMMERN zum CORONAVIRUS und zur AUSGANGSSPERRE auf Mallorca FINDEN SIE HIER +++

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Majorcus / Vor 2 Monaten

"Belehrungen nützen nichts, wenn die Einsicht fehlt." - so ist es auch beim Tempo auf der Autobahn und bei der sich anbahnenden, größten Katastrophe der Menschheit: der Vernichtung der Existenzgrundlage durch Klima-Notstand - "Unite behind the science" wäre die Lösung für alle drei Herausforderungen ... Ist Wissenschaft so schwer, weil sie falsch kommuniziert wird? Nein, wenn ich Harald Lesch sehe ...

Metti / Vor 2 Monaten

Majorcus: In Italien zeigten die rigurosen Maßnahmen auch langsam Wirkung. Die Fallzahlen der Neuerkrankungen gehen erstmals zurück. Aber Deutschland traut sich nicht solche Maßnahmen zu ergreifen. Man kann immer nur an die Einsicht von jeden Einzelnen hoffen. Wenn ich aus Deutschland aber höre, nur schon bei mir im Familien- und Bekanntenkreis, mit wem sich meine Leute noch so alles treffen und was sie noch so alles machen, ist das Tema nicht wirklich angekommen. Im Gegenteil, die hier getroffenen Maßnahmen, wären für die dort unvollstellbar. Oder man sagt: wir machen doch schon nur das nötigste draußen...tja, alle Belehrungen nützen nichts, wenn die Einsicht fehlt.

Majorcus / Vor 2 Monaten

Südkorea hat mit viel Disziplin und rigorosen Maßnahmen die Ausbreitungsgeschwindigkeit in 10 Tagen auf unter 5 % pro Tag reduziert. Händewaschen & konsequentes social distancing waren die wichtigsten Maßnahmen. Hoffentlich schaffen das auch möglichst viele andere Länder. "Unite behind the science!" wirkt ... Im Internet finden Sie weitere Infos.