Ein Freiwilliger trägt die Einkäufe nach oben. Handschuhe und Sicherheitsabstand sind ein Muss. Mundschutzmasken waren für die Freiwilligen nicht mehr zu bekommen. | Redacción Local

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„Biete Hilfe für alle an, die diese jetzt benötigen“, steht auf einem Zettel an einer Häuserwand. Dieses Angebot ziert mehrere Gebäude in Palma und wird von einem Netzwerk aus 20 Freiwilligen der Partei der Arbeiter Spaniens verteilt.

Die Gruppe hilft in den Stadtvierteln Son Cladera, S´Escorxador, Ses Estacions und Plaza de Toros aus. Weiter in Sa Cabana, Marratxí, Es Caülls, Inca, Port de Pollença, Palmanyola, Can Picafort und Sant Llorenç des Cardassar.

Die Freiwilligen sind Menschen außerhalb der Risikogruppe oder Studenten. Auf den ausgehängten Schildern stehen die jeweiligen Kontaktmöglichkeiten mit Name und Telefonnummer (siehe auch unten). Angeboten werden Einkaufsdienste, Besuche bei der Apotheke oder andere Hilfen, die nötig sind.

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Zusätzlich bieten sie Unterstützung über Telefon oder Online an, zum Beispiel wie man eine vorübergehende Kündigung (ERTE) am besten meistert.

Spanienweit ist die Vernetzung bereits bei vielen Haushalten angekommen, besonders in Städten, in denen das Virus starke Einschränkungen bewirkt. Die Freiwilligen halten die Hygienemaßnahmen ein und verhindern mit ihrem Angebot, dass noch mehr Menschen nach draußen gehen.

Um eine weitere Verbreitung dieser Information auf Mallorca haben die Freiwilligen der Initiative der Arbeiterfront gebeten.

Die zentrale Telefonnummer bei Anfragen ist: 658 029 314.