Freiwillige helfen bei Einkäufen oder Botengängen

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Ein Freiwilliger trägt die Einkäufe nach oben. Handschuhe und Sicherheitsabstand sind ein Muss. Mundschutzmasken waren für die Freiwilligen nicht mehr zu bekommen.

Ein Freiwilliger trägt die Einkäufe nach oben. Handschuhe und Sicherheitsabstand sind ein Muss. Mundschutzmasken waren für die Freiwilligen nicht mehr zu bekommen.

Foto: Redacción Local

„Biete Hilfe für alle an, die diese jetzt benötigen“, steht auf einem Zettel an einer Häuserwand. Dieses Angebot ziert mehrere Gebäude in Palma und wird von einem Netzwerk aus 20 Freiwilligen der Partei der Arbeiter Spaniens verteilt.

Die Gruppe hilft in den Stadtvierteln Son Cladera, S´Escorxador, Ses Estacions und Plaza de Toros aus. Weiter in Sa Cabana, Marratxí, Es Caülls, Inca, Port de Pollença, Palmanyola, Can Picafort und Sant Llorenç des Cardassar.

Die Freiwilligen sind Menschen außerhalb der Risikogruppe oder Studenten. Auf den ausgehängten Schildern stehen die jeweiligen Kontaktmöglichkeiten mit Name und Telefonnummer (siehe auch unten). Angeboten werden Einkaufsdienste, Besuche bei der Apotheke oder andere Hilfen, die nötig sind.

Zusätzlich bieten sie Unterstützung über Telefon oder Online an, zum Beispiel wie man eine vorübergehende Kündigung (ERTE) am besten meistert.

Spanienweit ist die Vernetzung bereits bei vielen Haushalten angekommen, besonders in Städten, in denen das Virus starke Einschränkungen bewirkt. Die Freiwilligen halten die Hygienemaßnahmen ein und verhindern mit ihrem Angebot, dass noch mehr Menschen nach draußen gehen.

Um eine weitere Verbreitung dieser Information auf Mallorca haben die Freiwilligen der Initiative der Arbeiterfront gebeten. (dk)

Die zentrale Telefonnummer bei Anfragen ist: 658 029 314.

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bluelion / Vor 6 Monaten

@Sabine. Was diese Geschichte mit Gender Wissenschaft zu tun hat, bleibt wohl Ihr Geheimnis. Und wenn man sich das Bild und die Unterschrift genau ansieht, dann erfährt man, daß die Helfer Schutzmasken wollten, aber keine bekamen. Der junge Mann trägt Handschuhe und berührt das Stiegengeländer nicht. Die Behauptung, daß Viren frei Haus geliefert werden, ist absurd, denn wenn es logisch wäre, würde auch jeder Einkauf, den ich selbst tätige, eine Heimholung von Viren (Medikamente und Nahrungsmittel) sein. Ihre Meinung ist also, daß die Hilfsbedürftigen, die sich nicht selbst versorgen können, ihrem Schicksal überlassen bleiben. Ganz ehrlich, Sie möchte ich nicht als Nachbarin haben und ich bin den Leuten dankbar, die nicht so egoistisch denken, wie Sie.

Sabine / Vor 6 Monaten

Wie im Mittelalter. Das kommt halt davon, wenn man Naturwissenschaft durch Genderwissenschaft ersetzt. Offenbar hat es sich noch nicht bis auf die Insel herumgesprochen, dass das Virus 4 bis 5 Tage auf Metall, Kunstoff, Holz und Glas aktiv bleibt.

https://www.journalofhospitalinfection.com/article/S0195-6701(20)30046-3/fulltext

Der Lieferant trägt zudem keine Maske. Wenn man also allen den, "welche jetzt Hilfe benötigen", dass Virus noch zum Verzehr - denn es werden ja Lebensmittel und Medikamente geliefert - frei Haus liefern will, dann muss man es genauso machen wie hier auf der Insel mit solcherart "Hilfe". Und hier trifft es ja gerade die Risikogruppen mit Vorerkrankungen und/oder hohem Alter. Wahnsinn was abgeht.

Majorcus / Vor 6 Monaten

Ein sehr guter mitmenschlicher Umgang mit den Schutzbedürftigen!

bluelion / Vor 6 Monaten

Man muß diese Partei nicht mögen müssen, aber die Aktion ist Klasse und fordert mir Respekt ab.