Mallorca und das Coronavirus: Update 31. März

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So sieht es im Krankenbereich des Ifema-Lazaretts in Madrid aus.

So sieht es im Krankenbereich des Ifema-Lazaretts in Madrid aus.

Foto: Ultima Hora

Nach einem kleinen Hoffnungsschimmer ob eines nicht so hohen Anstiegs der neuen Corona-Fälle auf den Balearen am Montag kehrte am Dienstag Ernüchterung ein: Die Zahl war wieder höher, und in ganz Spanien starben so viele Menschen wie nie zuvor.

Zahl der neuen Corona-Fälle auf den Balearen steigt wieder stärker

Die Zahl der neuen Coronafälle auf den Balearen steigt weiter steil an. Am Dienstag wurden von den Gesundheitsbehörden 69 neue Patienten gemeldet, mehr als am Montag mit 42, aber weniger als am Sonntag mit 96. Damit gibt es momentan 1069 Corona-Patienten auf den Inseln.

849 Tote in 24 Stunden

Spanienweit starben in 24 Stunden mit 849 so viele Menschen wie noch nie zuvor in der Coronakrise. Damit stieg die Zahl der Toten auf 8149. Die Zahl der Fälle stieg von 9222 auf 94417. Das ist erheblich mehr als in den vergangenen Tagen.

Corona kostet Balearen-Wirtschaft 3,2 Milliarden Euro

Die Maßnahmen, die ergriffen wurden, um die Ausbreitung des Coronavirus zu stoppen, haben direkte Auswirkungen auf die Wirtschaft. Als Folge davon könnten die Balearen mehr als 3,2 Milliarden verlieren. Das erklärte am Montag der Präsident des Wirtschafts- und Sozialrats (CES) der Balearen, Carles Manera. Eine vom CES vorgestellte Studie betrachtet drei mögliche Szenarien von einem optimistischeren bis zu einem negativeren Szenario, die je nach Dauer des Alarmzustands einen Zeitraum vom 31. Mai bis zum 30. Juni umfassen.

Alarmzustand: 80 Prozent weniger Verkehr in Palma

Die Verschärfung des Alarmzustandes wegen der Corona-Pandemie am Wochenende hat dazu geführt, dass noch weniger Autos als ohnehin schon in Palma de Mallorca unterwegs sind. Laut Bürgermeister José Hila muss von einer Reduktion um 80 Prozent gesprochen werden. Vor einer Woche seien "nur" 76 Prozent weniger Fahrzeuge als in normalen Zeiten durch die Stadt gefahren.

Inselrat stoppt Bau der Autobahn von Llucmajor

Im Rahmen der verschärften Ausgangssperre werden die Arbeiten an der Autobahn zwischen Llucmajor und Campos auf Anweisung des Inselrats vorläufig eingestellt. Am Montag entfernten die Arbeiter die Maschinen von der Baustelle. Die Maßnahme soll bis zum Ende des Alarmzustands am 11. April gelten, der Mitte März wegen der Ausbreitung des Coronavirus verhängt worden war. Vom 30. März bis 9. April sind zudem nur noch Arbeiten in "essenziellen Bereichen" erlaubt.

Delfine neben Palmas Can-Pere-Antoni-Strand gesichtet

Die derzeitige coronabedingte Stille auf Mallorca lockt vermehrt ansonsten scheue Tiere an die Meeresufer. Am Montag wurden nur wenige Meter von Palmas Can-Pere-Antoni-Strand mehrere Delfine im zu der Zeit besonders stillen Wasser bemerkt, wie die MM-Schwesterzeitung "Ultima Hora" berichtete. Auch vor Port de Sóller wurde einer dieser Meeressäuger beobachtet. (it)

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Majorcus / Vor 1 Monat

@peekett: Dann stellen Sie sich doch ein paar Fässer Brent ins Wohnzimmer - dann noch eine Zigarette & schon haben Sie Ihre Party ... @oma: ich zitiere hier lediglich wissenschaftlich fundierte Quellen - bezüglich Ferndiagnose tun Sie gut, wenn Sie sich am fachärztlichen Konsens in der Causa Trump orientieren.

Oma / Vor 1 Monat

Majorcus,wenn der Kauf von Masken assotial ist,um andre zu schützen,evtl.sich selbst, sind Ihre Texte, die Sie hier posten mindeswtens 10 x schlimmer. Sie wollen alles wissen,alles können,nur wer das immer wieder liest,merkt,das mit Ihnen nicht alles in Ordnung ist.Nur heiße Luft.

petkett / Vor 2 Monaten

Was liebe ich an Mallorca, alles außer Ruhe. Es fängt bei der Ankunft an, dieser herrliche Kerosingeruch und dann Dieselduft von Bussen, und dann Palmas Hafen mit dem unvergleichlichen wohltuendem Geruch von verbranntem Schweröl. Am Abend dann ab in die überfüllte Schinkenstraße, zwischendurch der Geruch von Holzkohle mit Bratfleischduft und danach in die etwas ruhigere Bierstraße ein wenig saufen und ein paar Lieder mitgrölen. Zu später Stunde dann ab in den Mega Park. Ich kann nur sagen, herrlich. Morgens ab nach Arenal und mit Saufen am Ballermann anfangen, bis so gegen zwölf Uhr. Jetzt am Strand ein wenig halbnackte Frauen schauen und danach ein Nickerchen in der herrlich warmen Sonne am Strand, im Sand und von schönen mich verwöhnenden Frauen träumen. Majorcus sie wissen gar nicht was sie alles versäumen in ihrem Gewölbe.

KWT / Vor 2 Monaten

Es wäre wirklich gut den Fokus von der täglichen Zahl der Neuinfizierten auf die Zahl der Intensivpatienten und Todesfälle zu legen.

Die Zahl der Neuinfizierten steigt wenn man mehr Tests macht. Die Dunkelziffer ist bei COVID-19 hoch, da viele Patienten symptomfrei sind.

Intensivpatienten sind klarer quantifiezierbar und auch qualifizierbar und geben daher eine klarere Indikation über die tatsächliche Belastung der Krankenhäuser und die Verlaufskurve der Pandemie.

Majorcus / Vor 2 Monaten

@Wima11: Mir geht es prächtig - nur mache ich mir Sorgen um Sie: was haben Sie (im Kontext D. Trump) vom fachärztlichen Rat nicht verstanden, Ferndiagnose besser zu unterlassen? @Metti: Vielleicht ist Ihnen entgangen, dass es sich bei der angegebenen Quelle um das Deutsche Ärzteblatt handelt? Warum belegen Sie Ihre Behauptung nicht mit nachprüfbaren Quellen - oder gibt es gar keine?

Metti / Vor 2 Monaten

Majorcus: Viele Lungenfachärzte sehen keinen direkten Zusammenhang, weil zB. auch Raucher mit bei den Toten dabei waren. Also bitte nicht immer diese Quelle zitieren.

Wima11 / Vor 2 Monaten

@majorcus: Es muß schrecklich bei Ihnen im Kopf aussehen, da ihre Umweltthemen nicht auf der ersten Seite der Nachrichten sind.

Majorcus / Vor 2 Monaten

"Alarmzustand: 80 Prozent weniger Verkehr in Palma" www.aerzteblatt.de/nachrichten/106726/Umweltagentur-400-000-Todesfaelle-wegen-Luftverschmutzung-in-Europa "400.000 Todesfälle wegen Luftverschmutzung in Europa" - daher könnte es tatsächlich passieren, dass durch Corona 2020 in Summe weniger Menschen sterben, wenn die Luftverschmutzung derart drastisch zurückgeht ... ob man daraus für die Zukunft lernt?