Haftstrafen für Rolex-Räuber

| | Palma, Mallorca |
Im Hotelzimmer der Täter stellte die Polizei gefälschte Ausweispapiere sicher.

Im Hotelzimmer der Täter stellte die Polizei gefälschte Ausweispapiere sicher.

Foto: A. Sepúlveda

Zwei Mitglieder der so genannten Rolex-Bande sind am Dienstag in Palma zu Haftstrafen von je drei Jahren und neun Monaten verurteilt worden. Im August 2019 hatten die beiden Italiener einem Touristen an der Plaza del Mercat eine Uhr im Wert von 35.000 Euro gestohlen.

Die Verhandlung fand per Videokonferenz statt. Beide Angeklagte bekannten sich schuldig. Die Verurteilten konnten die Haftstrafe gegen eine fünfjährige Einreisesperre tauschen und wurden am Dienstag nach Barcelona ausgeflogen.

Die Diebe hatten sich ihrem Opfer auf einer Vespa genähert und ihm seine Uhr der Marke Patek Philippe mit Gewalt entrissen. Die Täter konnten wenige Tage später in einem Hotel and der Playa de Palma festgenommen werden. Im Zimmer fanden die Beamten gefälschte Ausweisdokumente und Führerscheine vor.

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Majorcus / Vor 7 Monaten

@Knacki: Ihre Forderungen sind unverhältnismäßig

Knacki / Vor 7 Monaten

Meine Güte ! Was soll denn das allgemeine Genöhle ? Schaut doch lieber nach vorne . Bedenkt dabei , dass Gugel - oder wie dieser Datenladen heisst - jeden Menschen anhand seines Handys orten kann . Im Zusammenhang mit coronabedingten Ausgehverboten wird das doch gerade demonstriert . Darüberhinaus kann man bei den Chinesen die perfekte Überwachung von handyfreien Menschen lernen . Ein wenig davon sollten sie auf Mallorca doch wohl auch hinbekommen um damit jegliches Verbrecherpack kurz zu halten ! ..............Oder ..?

Andree / Vor 7 Monaten

Das hat ja abschreckende Wirkung. Nach dieser harten Strafe werden die bestimmt nie wieder straffällig. Die gefälschten Ausweise zeugen doch davon dass die im Bereich der O.K. anzusiedeln sind. Haftstrafe geht in der Höhe in Ordnung, dafür Einreiseverbot geht gar nicht.

Heinz Günter / Vor 7 Monaten

Haftstrafe für "Rolex Räuber" Die Haftstrafe konnten die Räuber in eine 5 jährige Einreisesperre tauschen,und wurden am Dienstag nach Barcelona ausgeflogen. im Zimmer fanden die Beamten gefälschte Ausweis und Führerschein Dokumente,das bedeutet, das dieses Gesindel kurzfristig wieder auf der Insel ist,natürlich mit gefälschten Papieren,um sich weiterhin diesem Verbrechen zu widmenj.Tolle Rechtssprechung,also kurzfristig Vorsicht Kein Verständnis für so ein Urteil des Gerichtes bzw des Richters.( Urteil zum aussuchen ????!!!!

Dave / Vor 7 Monaten

Na, da können die beiden Kriminellen ja nun unbehelligt Barcelona unsicher machen. Unglaublich so ein Urteil.

Tuttifrutti / Vor 7 Monaten

Dann werden die zwei Räuber wohl im nächsten Jahr wieder mit gefälschten Ausweisen einreisen und wieder Straftaten begehen.

petkett / Vor 7 Monaten

Haftstrafe muss nicht angetreten werden. Ganz klar, die Zellen müssen frei bleiben für Coronasünder. Mehr als zwei Personen im öffentlichen Raum, ab in den Knast oder so ähnlich. Na ja fünf Jahre dürfen diese Halunken die Insel nicht mehr betreten. Was für eine Strafe, ja Höchststrafe. Nur wer kontrolliert das? Meiner Meinung, unmöglich.

peter / Vor 7 Monaten

Also Straffrei , die werden schön lachen.

Knacki / Vor 7 Monaten

Diese Regelung finde ich gar nicht schlecht . Hoffentlich ist in 5 Jahren die mallorquinische Einreisekontrolle im Stande , gefälschte Personaldokumente zu erkennen . Das sollte technisch sehr einfach per Datenabgleich möglich sein . In der Vergangenheit waren ja wiederholt ausländische Straftäter dicksten Kalibers auf Mallorca unbehelligt untergeschlüpft . So etwa sollte auf einer Insel von gerade mal 50x70 Km nicht vorkommen können .

bluelion / Vor 7 Monaten

Für diesen "deal" fehlt mir jegliches Verständnis. In spätestens fünf Jahren sehen wir sie wieder.... Buse oder Sühne - Fehlanzeige!