Besonders viele Infektionen in Balearen-Altersheimen

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Medizinisches Personal in Schutzanzügen betritt eine Pflegeeinrichtung in Can Pastilla.

Medizinisches Personal in Schutzanzügen betritt eine Pflegeeinrichtung in Can Pastilla.

Foto: M. A. Cañellas

Es ist eine Schreckens-Nachricht: 22 der insgesamt 31 Corona-Neuinfektionen, die an diesem Freitag auf den Balearen vermeldet wurden, sind in Altersheimen diagnostiziert worden. Das schreibt die MM-Schwesterzeitung "Ultima Hora" auf ihrer Internetseite.

Von den 1668 seit Beginn der Epidemie auf den Inseln registrierten Fällen entfallen insgesamt 417 auf Seniorenheime und andere Betreuungseinrichtungen dieser Art, also exakt ein Viertel. 293 mal Infizierten sich Bewohner selbst, in 124 Fällen ist Pflegepersonal betroffen. Derzeit sind 217 dieser Fälle aktiv, 26 gelten als Geheilt und 50 sind verstorben.

Insgesamt gibt es auf den Balearen 56 staatliche, halbstaatliche und private Pflegeheime. 15 von ihnen sind von der Corona-Pandemie betroffen. Seit einigen Tagen werden in diesen Einrichtungen Massentests durchgeführt.

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Majorcus / Vor 10 Monaten

Möglicherweise genügt ein einziger Kontakt mit nur einer pflegenden Person?

Metti / Vor 10 Monaten

KenO: kann es sein, das du die Gefahr, die von CoVid19 ausgeht,bestreitest? Alle zurückt zum Alltag und gut ist? Ein,von den Regierungen gepuschtest Problem ist? Eine Inzenierung sozusagen? Siehst du das so?

hoch0_0 / Vor 11 Monaten

Warum werden die Zahlen nicht aufgeschlüsselt nach Namen der Einrichtungen und vor allem, ob sie staatlich oder privat betrieben werden!

KenO / Vor 11 Monaten

Und wieder wird mit nicht validen Zahlen gearbeitet, denn es fehlen erneut die wichtigen Bezugsgrößen, nämlich wieviele Menschen aus welchen Gruppen getestet wurden. Richtig ist sicher, dass bei Infizierten im höheren Alter es häufiger zu schwereren Krankheitsverläufen kommt, aber warum sollten sich gerade in Altenheimen besonders viele Menschen infizieren, haben sie im Mittel doch auch ohne die derzeitige totale Isolation nur wenig Sozialkontakte. Dass diese Gruppe insgesamt anfälliger für Infektionen ist, kann auch keine Begründung liefern, weil die aktuellen sehr sensitiven Testverfahren auch bei nur sehr geringfügig Infizierten selbst ohne irgendwelche Symptome anschlagen.