Mallorca und das Virus: Update vom 19. Mai

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Balearen-Ministerpräsidentin Francina Armengol verteidigt die strikte Abschottung der Inseln, um als sicheres Reiseziel voranzugehen.

Balearen-Ministerpräsidentin Francina Armengol verteidigt die strikte Abschottung der Inseln, um als sicheres Reiseziel voranzugehen.

Foto: Pilar Pellicer

Nur wenige neue Covid-19-Fälle

Am Dienstag meldeten die Gesundheitsbehörden der Balearen sieben neue Fälle. Damit stieg deren Zahl auf 2005. Hinzu kommt ein weiterer Toter, was die Zahl auf 219 erhöht. Vier zusätzliche Personen gelten als genesen, damit überstanden offiziellen Angaben zufolge 1537 Menschen inselweit die Krankheit. Zudem konnten die letzten Patienten das zur Krankenstation umgenutzte Tagungshotel Meliá Palma Bay neben dem Kongresspalast verlassen. Insgesamt wurden dort 66 Patienten seit Mitte März mit Covid-19 behandelt.

Deutsche am Flughafen zurückgewiesen

Fünf weiteren deutschen Staatsangehörigen ist in den vergangen Tagen die Einreise nach Mallorca verweigert worden. Alle mussten nach Deutschland zurückreisen. Einer Pressemitteilung zufolge hätten sie gegenüber der Nationalpolizei nicht begründen können, wieso sie auf die Insel reisen wollten. Wegen der Corona-Pandemie können derzeit weiterhin keine Ausländer ohne Erstwohnsitz auf die Balearen-Inseln reisen. Seit dem 15. Mai gilt zudem eine 14-tägige Quarantänepflicht nach der Einreise. Balearen-Ministerpräsidentin Francina Armengol verteidigte unterdessen die radikale Schließung der Insel-Flughäfen und -Häfen angesichts der Coronakrise. Wäre das nicht entschieden worden, könne man jetzt nicht davon reden, ein sicheres Reiseziel zu sein, sagte die Sozialistin.

Ryanair-Tochter Lauda steht wohl vor dem Aus

Die österreichische Airline Laudamotion, die Mallorca anfliegt, steht laut Aussagen des Mutterkonzerns Ryanair vor dem Aus. Der Chef der irischen Billigfluggesellschaft, Michael O'Leary, sagte, er glaube nicht, dass die österreichischen Gewerkschaften bis Mittwoch Gehaltskürzungen und neuen Verträgen zustimmen würden. Ryanair werde wegen des coronabedingten Einbruchs unprofitable Standorte in Europa schließen müssen.

Weiter Anlegeverbot für Kreuzfahrtschiffe

Das seit dem 13. März geltende Anlegeverbot für Kreuzfahrtschiffe im Hafen von Palma wurde bis zum Ende des Alarmzustandes verlängert. Eine der Begründungen in der öffentlichen Bekanntmachung waren, dass die EU festgestellt habe, dass solche Oceanliner stärker als andere Bereiche durch eine Ansteckung von Passagieren und Crew mit Covid-19 gefährdet seien.

Neuer Mindestabstand zwischen Sonnenschirmen am Strand

An den Stränden der Gemeinde Calvià im Südwesten der Insel soll der Mindestabstand zwischen den Sonnenschirmen 4,40 Meter betragen. Zu der bei Deutschen beliebten Gemeinde gehören unter anderen die Strände in Santa Ponça, Palmanova, Magaluf, Puerto Portals und Peguera. Laut Informationen des Rathauses werden Schilder aufgestellt, es folgen Informationen, wie oft Mietliegen, Uferwege oder die Strandduschen desinfiziert werden.

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