24 Jahre Haft für Mord an Ex-Partnerin auf Mallorca

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Der Angeklagte in Handschellen auf dem Weg zur Gerichtsverhandlung.

Der Angeklagte in Handschellen auf dem Weg zur Gerichtsverhandlung.

Foto: ultimahora.es / Cati Cladera

Der Frauenspitzname "Sacri" wurde auf Mallorca zu einem Symbol für Gewalt, die Männer mitunter Frauen antun. Im November 2018 wurde Sacramento Roca von ihrem Ex-Partner mit einem Messer erstochen. Die Tat schockte und empörte die Bevölkerung auf der Insel. Bei der Nationalpolizei wurde anschließend eine Abteilung umstrukturiert, um bedrohte Frauen vor ihren gewalttätigen Partnern oder Ex-Partnern besser schützen zu können.

Die Bluttat hatte sich an der Kasse eines großen Möbelhauses in Palma zugetragen - während der Dienstzeit der Frau, die dort als Kassierein arbeitete, und vor den Augen vieler Kunden. Anschließend versuchte der Täter zu fliehen, wurde aber von einem Wachmann überwältigt.

Jetzt hat der Ex-Partner an diesem Montag in Palma sich zu dem Verbrechen bekannt und eine Haftstrafe von 24 einhalb Jahren akzeptiert. Das ist das Strafmaß, das die Staatsanwaltschaft für den Mann gefordert hatte. Auch die Geschworenen hatten den Angeklagten für schuldig befunden.

Die Staatsanwaltschaft forderte zudem, der geständige Mörder müsse eine Entschädigung von 100.000 Euro an jede der beiden Töchter der Frau sowie 50.000 Euro an ihre Eltern zahlen. Das Urteil des Obersten Gerichtshof der Balearen (TSJIB) wird dem Verurteilten in den kommenden Tagen formell zugestellt werden. (as)

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