Mieten im Mai auf Mallorca erstmals gesunken

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Leichte Entspannung auf dem Mietmarkt - aber zu früh freuen sollte man sich nicht.

Leichte Entspannung auf dem Mietmarkt - aber zu früh freuen sollte man sich nicht.

Foto: Archiv

Der Mietpreis auf den Balearen und Mallorca verzeichnete laut dem gestern veröffentlichten Index des Immobilienportals Fotocasa den ersten Rückgang des Jahres. Im Mai war die Miete um 1,8% günstiger als im April und 0,5% billiger als ein Jahr zuvor.

Der Rückgang gegenüber dem Vorjahr ist angesichts des hohen Mietpreises auf den Inseln eher aussagekräftig. Die Balearen und die Kanarischen Inseln sind die einzigen Gemeinden, in denen die Mai-Miete günstiger war als im selben Monat des Vorjahres. Dennoch gelten die Mietpreise auf den Balearen als besonders hoch im spanienweiten Vergleich.

In anderen Regionen Spaniens steigen die Mieten weiter kräftig an, stellenweise sogar um zweistellige Bereiche.

Der leichte Rückgang an Mietpreisen auf den Balearen könne mit der Corona-Pandemie zusammenhängen und der geringeren Nachfrage während der Touristensaison. Viele Menschen ziehen normalerweise für die Saison auf die Inseln. Dies ist bisher weggefallen. Die Balearen werden wirtschaftlich eine der am stärksten von der Pandemie betroffenen Regionen sein. Das Bruttoinlandsprodukt könne mehr als elf Prozent sinken.

Trotz des Preisfalls bei den im Mai registrierten Mietwohnungen sind die Balearen mit durchschnittlich 12,82 Euro pro Quadratmeter die viertteuerste Gemeinde in Spanien. (dk)

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Metti / Vor 7 Monaten

Walter: richtig, das ganze nennt man auch Agebot u. Nachfrage. Wenn ich höre,was hier teils aufgerufen wird an Miete. Leider meist von den ausländischen Immobilienbesitzern mehr,wie von den Mallorquiner und da es immer noch genug Leute gibt, die das dann zahlen. Der Rest der Immobilien, die nicht in Langzeitmiete sind, werden meißt Ferienvermietet. Da ist die Gewinnspanne weitaus höher. Edliche machen es zudem weiterhin ohne Lizenz...

rolhoc / Vor 7 Monaten

Alle sind sowieso noch in einer Schockstarre. Bei vielen Betriebsaufgaben und Abwanderungen wird der Bedarf an Wohnraum zwangsläufig sinken und demzufolge auch die Preise dafür.

Walter / Vor 7 Monaten

Wird auch Zeit, dass sich die frechen Mietpreise skrupelloser immobesitzer langsam anpassen. Welch Irrsinn sich in den letzten Jahren entwickelt hat muss ein Ende haben. Dumm nur: Solange arrogante Deutsche, Briten und Russen mit dem dicken Geld wedeln und Jahresmieten im voraus zahlen, setzt das Hirn aus. Verständlich. Ich würd es doch nicht anders machen.