Unbekannte beschmieren Statue von Los-Angeles-Gründer auf Mallorca

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Blick auf die beschmierte Statue.

Blick auf die beschmierte Statue.

Foto: Ultima Hora

Unbekannte haben das vor der Sant-Francesc-Kirche in Palma befindliche Denkmal des von Mallorca stammenden Gründers von Städten wie Los Angeles oder San Diego, Juniper Serra, beschmiert. In roter Farbe wird der im Jahr 1713 im Dorf Petra geborene und 1784 gestorbene Missionar als "Rassist" beschimpft. Die oppositionelle konservative Volkspartei protestierte gegen die Schmier-Aktion.

Das Touristen wohlbekannte Denkmal war im Jahr 1965 von dem baskischen Bildhauer Horacio de Eguía geschaffen worden.

Die Tat in Palma dürfte im Zusammenhang mit Protesten in den USA stehen. Protestler hatten am Freitag im Golden Gate Park in San Francisco eine Bronze-Statue des Gottesmanns umgestoßen und bemalt. Rund 500 Demonstranten der "Black-Lives-Matter"-Bewegung waren in den Park eingedrungen. Juniper Serra gilt als Gründervater Kaliforniens. (it)

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Angeles / Vor 5 Monaten

Richtig so! Runter vom Sockel mit diesem Indianermörder!

rocco / Vor 5 Monaten

Festzuhalten ist, dass eine kleine Minderheit mit ihren Aktionen Aufmerksamkeit erhaschen möchte. Insofern sind es Extremisten, die nur ihre eigene Meinung als die einzig richtige ansehen. Was könnten das für Leute sein, diese Schmierer ? Narren Hände beschmieren Tisch und Wände.

Hajo Hajo / Vor 5 Monaten

Da ja bekanntlich die arabischen Truppen der Mauren halb Spanien eroberten und 700 Jahre beherrschten und gegen die "Ungläubigen" aus rein "odeologischen" Gründen kämpften, könnte man doch genau so ihre ach so hoch in den kulturellen Himmel gelobten Paläste und Hinterlassenschaften in die Luft sprengen - oder? - Nö das geht gar nicht, weil man damit im Tourismus Millionen verdient.

Ach ja - und WER hat Europa die Kartoffeln, Kakao, Kaffee, Tomaten, Gewürze wie Pfeffer, Vanille und vor allem die Antibiotika und Baumwolle gebracht??? Mit In heutiger Währung umgerechnet Milliardenwerte an Edelmetallen wurden ganze Kaiserreiche aufgebaut und finanziert? Wissen dass eigentlich diese "Bilderstürmer" nicht die in ihrem Wahn aus Mangelwissen alles sinnlos zerstören?

Ist das nicht eine neue Form von Faschismus alle diese Entdecker ""posthum zu ermorden"??

mas / Vor 5 Monaten

Theoretisch kann man alles Kuturgut zerstören, nur weil es nicht in die Zeit passt. A la Taliban, die die uralten Buddha-Statuen in Afghanistan gesprengt haben. Nun kann auch alles besprayen, wenn man in seinem eigenen Dreck leben möchte. Da sollte wirklich konsequent gegen vorgegangen werden: Alle Arrán Catalàns zurück in die Isolation, bitte :)

petkett / Vor 5 Monaten

Majorcus / Arm oder Reich? Beides ist nicht so toll.

Majorcus / Vor 5 Monaten

Gab es eigentlich in Spanien zum Thema Pädophilie von Kirchenmitarbeitenden keine Auseinanderstezungen bzw. Schmierereien? Oder wurde das bis heute elegant "unter denn Teppich gekehrt"? Haben sich Kirchenvertreter zum Thema Rassismus aktuell geäussert? @petkett: Und manche sind, wie schon im Mittelalter zu Zeiten des Ablaß-Verkaufes, Sklaven der eigenen UNwissenheit - damit meine ich explizit nicht Sie!

petkett / Vor 5 Monaten

Sabine/ Sind wir nicht alle getriebene und Sklaven unserer selbst? Die armen müssen sehen wie sie über den Tag kommen, die reichen haben Angst das ihnen alles abhanden kommt.

Sabine / Vor 5 Monaten

Rassismus und Antirassismus sind zwei Seiten derselben Medaille. Alle wissen, dass es keine "Menschenrassen" gibt. Das Thema müsste also nicht weiter erörtert werden.

Die Kolonialisten erfanden den „Rassismus“ zur Durchsetzung ihrer Ideologie, während heute die Globalisten den "Antirassismus" aus genau denselben Gründen auf der Agenda haben. Es geht in beiden Fällen um die ideologische Legitimierung der Ausbeutung von Menschen durch Unterdrückung.

Silke / Vor 5 Monaten

Protest und Meinungsfreiheit geht auch anders!

petkett / Vor 5 Monaten

So etwas muss nicht sein, denn die Vergangenheit kann niemand auslöschen. Warum auch und wenn dann versuchen dieses nur dumm, doofe Trittbrettfahrer und dagegen sind wir leider hilflos.