Erster Strand auf Mallorca mit Betretungssensoren ausgestattet

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So leer ist die Playa Ciutat Jardí nicht immer.

So leer ist die Playa Ciutat Jardí nicht immer.

Foto: Ultima Hora

Als erster Strand auf Mallorca ist die Playa Ciutat Jardí in Palma de Mallorca am Donnerstag mit Sensoren an den Zugängen ausgestattet worden. Mit den zwei Geräten werden laut der Stadtverwaltung die Besucher gezählt. Kommen zu viel und sind damit Sicherheitsabstände nicht mehr einzuhalten, wird der Strand gesperrt.

Es handelt sich dabei um ein Pilotpeojekt, das bei Erfolg auf andere Strände ausgedehnt werden soll. Verantwortlich für das Sensorensystem zeichnet das in Staatsbesitz befindliche Technologie-Unternehmen Ibetec.

Den Informationen zufolge werden keine Bilder oder Filmaufnahmen gemacht, die Privatsphäre der Strandbesucher soll geschützt werden. Die Informationen werden elektronisch an die Ibetec-Steuerzentrale übermittelt. Wenn durch Überfüllung die Ansteckungsgefahr steigt, wird Alarm geschlagen.

Sollte alles korrekt funktionieren, können Gemeinden die Sensoren erwerben und an ihren Stränden ebenfalls installieren. Erwartet wird dies ab Juli. (it)

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FCB-Fan / Vor 5 Monaten

Die Technik könnten aus der Verkehrsüberwachung stammen. Da wird mit modernster immer besserer neuer Technik gemessen und der Täter optisch erfasst und registriert. Auch die neue Technik der Gesichtserkennung könnte man wohl verwenden. Heute ist mit immer neuen Erfindungen alles möglich. Dieses Geschäftsfeld hat zweistellige Zuwachsraten.

rocco / Vor 5 Monaten

Was sind das für Sensoren ? Tellerminen aus dem Todesstreifen der Ex - DDR ?

Hajo Hajo / Vor 5 Monaten

Für wie doof haltet Ihr die Firma "Ibetec"? Mit all den Optischen Mess- und IT-Methoden und Verfahren kann man das heute sehr gut bewerkstelligen. Wer einmal erfasst ist, wird wohl nicht zweimal erfasst. Und wer wieder geht wird aus dem Register gelöscht. Es gibt nur 3 Zugänge in der Mauer. Schaut Euch im Juli an, wie sie es gelöst haben. alles andere ist Käse.

Zur allgem. Info = Der Strand ist im Ortsteil "la Gruta" und gehört zu "Col den Rabassa" liegt also nicht in der Stadt Palma. Genau in der Mitte zwichen Can Pastilla und Portixol am Rad-/Fußweg und endet am Übergang des Torrent Gros. Bekannt durch das sogenannte "Blaue Haus". Mit dem Bus 18, 28 und 35 kommt man Stadt einwärts hin und steigt an der Haltestelle No. 471-Ciutat-Jardin gegenüber Lidl aus und geht runter durch die Appartment Siedlung zum Strand.. Stadtauswärts 18 und 35 mit Umstieg nach Arenal in den 25 am Aquarium. Auf dem Radl-/Fussweg entlang der Küste entlang der alten Fischerhäuser kommt man auch sehr gut hin oder auch mit Inlinern. :-) Oder wer will Läuft oder Wandert. ca. 1.5 Stunden, etwa 11 km ab Playa.. Lokale zur Pause gibts genug. Man landet so oder so immer auf dem Paseo Maritimo/Passeig Marítim, unterhalb der Kathedrale.

HajO Hajo / Vor 5 Monaten

ina@ es gibt keine "maroden" Kläranlagen. Solange es nicht aus Kübeln schüttet, laufen sie auch nicht über, was ja das eigentliche Problem wäre.. Da es derzeit Sonne pur gibt, passiert nichts dergleichen.

Majorcus / Vor 5 Monaten

@Schäfflertanz: Sie machen der Überzeugung hinter Ihrem Nick alle Ehre ... @Metti: Wäre klug - warum wird es dann nicht umgesetzt? Die Kontrolle würde Arbeitsplätze schaffen! Und dank Registrierungs-eMail wäre sogar die Dirket-Vermarktung ohne Reiseveranstalter ermöglichen ... ;-) Das könnte pro Buching 35 % mehr Geld pro Gast in die Insel-Kassen spülen ... :-)

ina / Vor 5 Monaten

Und was ist mit der maroden Kläranlage?Wir dürfen also weiterhin gezählt im verschmutzten Meer baden?Aha.

Metti / Vor 5 Monaten

Ich fände es besser,das man es machen würde,wie in Schleswig Holstein, dort muß man sein Strandplatz u. Liegezeit vorab reservieren. So hätte man die Anzahl und Frequenz der Gäste unter Kontrolle.

Jahn Doof / Vor 5 Monaten

Interessant - dieser Rückgriff auf (vermutlich ) antiquierte Methoden wie : Zählung durch Unterbrechung eines Strahles oder Störung eines Feldes . Hab`s vor Jahren auf der INTERKAMA schon gesehen : Die Bilder von Überwachungskameras kann man mit spezieller Software auf "Anzahl Teile im Blickfeld " , also auch auf die Belegungsdichte eines Strandes hin auswerten . Das dürfte für die Strandabschnitte zwischen Arenal und Can Pastilla von Interesse sein .

Schäfflertanz / Vor 5 Monaten

Hoffentlich folgen nicht auch noch Falltüren, Minenfelder oder gar automatische Schießanlagen? 😜

Urea / Vor 5 Monaten

Der Strand hat mindestens 5 - 6 Zugänge. Ansonsten steigen auch viele Menschen einfach über die 20-30cm hohe Mauer-Umrandung. Von Sensoren heute weit und breit nichts zu sehen. Mag sein, dass sie im Sand vergraben worden sind. Fazit: Unnützer Mumpitz! Vor Ort anwesende Rettungsschwimmer und bereits installierte Videokameras sollten eigentlich reichen. Trotzdem alles Gute für das Technologie-Unternehmen Ibetec, vielleicht finden sich ja noch andere (sinnvollere) Einsatzmöglichkeiten....