Polizei zeigt Veranstalter von großer Finca-Party auf Mallorca an

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So wild ging es auf dem Finca-Areal bei Sa Pobla zu.

So wild ging es auf dem Finca-Areal bei Sa Pobla zu.

Foto: Ultima Hora

Nach einer Poolparty an der Costa de la Calma haben Polizisten auch die Organisatoren einer Riesenfete unter freiem Himmel auf dem Gelände einer Finca nahe Sa Pobla im Norden von Mallorca angezeigt. Dort war der Gemeindeverwaltung aber gesagt worden, dass man eine Hochzeit veranstalten wolle. Das Rathaus gab aber keine Erlaubnis.

Dennoch stieg die Party. Und es war keine Heirat, sondern ein Fest mit lauter Musik und etwa 200 teilweise tanzenden Gästen, die in der Nacht zum Sonntag bis 8 Uhr morgens feierten. Die Bewohner mehrerer Nachbarfincas riefen die Polizei, es wurden mehrere Anzeigen gestellt. Jedes Bußgeld kann 3000 Euro betragen.

Wegen der Coronakrise ist es ob der Ansteckungsgefahr streng verboten, große Feste zu veranstalten.

Bereits am Montag war bekannt geworden, dass in einem Anwesen an der Costa de la Calma auf dem Gebiet der Gemeinde Calvià eine illegale Poolparty abgehalten wurde. Die wurde jedoch anders als die Festivität in Sa Pobla aufgelöst. (it)

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Gloria / Vor 3 Monaten

ich bin dafür das junge leute einen offiziell genehmigten ort bekommen wo sie feiern können eine Veranstaltung bis 100 meinetwegen auch 200 menschen unter einhaltung der hygienebedingungen, das mag eine Herausforderung werden bei junge. alkoholisierten Menschen aber es ist alle mal besser als irgendwelche wilden parties im nirgendwo. die jede woche auffliegen und von der polizei aufgelöst werden. lieber. kontrolliert mit angaben der gäste etc als unkontrolliert und nichts ist nachvollziebar.

Majorcus / Vor 3 Monaten

@Sara: "Frage nicht was der Staat zum Schutz vor Corona verbietet, frage, wie Du Deinen Nächsten vor Deinen Viren schützen kannst." frei nach J.F. Kennedy

Sara / Vor 3 Monaten

Was heißt denn nun "große Feste"? Bis wieviele Personen sind denn nun erlaubt? bei angemeldeten Festen müssen auch Krankenwagen etc. ab x-Personen vorgehalten werden, richtig?

Metti / Vor 3 Monaten

Sabine: du bist in dem Metier tätig, daher dein frühzeitiges Geschrei nach Öffnung und schnelles Hereinbringen des Partytourismus. Wo haste dein Laden? Nähe Schinken/Bierstrasse? Darfst noch nicht Öffnen? Dein Sinneswandel ist zu eindeutig! Aber dann kann man das auch offen zugeben, das es so ist. Mittlerweile redest du im "Verschwörungsmodus" Kommst du dir da selbst nicht lächerlich vor? Komme aber bitte nicht noch mit "Bill Gates" um die Ecke.

bluelion / Vor 3 Monaten

@sabine. Solche Feste sind einfach Virenschleudern und sind zu Recht verboten. Egal, ob in Korea (https://www.tagesschau.de/ausland/suedkorea-corona-101.html), Ischgl (https://www.tagesschau.de/ausland/coronavirus-ischgl-studie-101.html), Israel (https://www.tagesschau.de/ausland/corona-israel-101.html), USA (https://www.bz-berlin.de/welt/die-party-jugend-ist-das-corona-problem-der-usa) und Heinsberg oder Tirschenreuth (https://www.tagesschau.de/inland/corona-hotspots-101.html) sind sie der Ausgangspunkt für lokale Infektionswellen. Wenn man dem Tourismus auf Mallorca also eine Chance geben will, dann sollte man daraus lernen. Dümmliche emails, ohne irgendeinen wissenschaftlichen Background, sind kontraproduktiv und der letzte Sargnagel für die mallorquinische Wirtschaft.

Stefan Meier / Vor 3 Monaten

@Sabinchen Nur, weil nicht jede Fahrt über eine rote Ampel zu einem Unfall führt, ist das Verbot über eine rote Ampel zu fahren Unsinn. Man kann sich ja über jedes Gesetz aufregen, aber die Nichtbefolgung hat nun einmal Konsequenzen.

chd / Vor 3 Monaten

...und ich hab mich über die Musik morgends um 8.00 h früh noch gewundert!

Majorcus / Vor 3 Monaten

Derartige Veranstaltungen sind rücksichtsvoll & ungefährlich. Keinesfalls solltem man Teilnehmer 14 Tage unter Quarantäne zu stellen oder einzeln mit Bußgeld zu belegen - dummfigther & Co. dürfen dafür als Impf-Testpersonen mitmachen .... Beispiel: "Ein Mann besucht in Zürich einen Klub und infiziert dort mehrere Menschen mit dem Coronavirus. Protokoll einer Partynacht, die zum Albtraum wurde - Es hätte ein unbeschwerter Abend werden sollen. Stattdessen tritt ein Klubbesucher eine Corona-Infektionswelle los. Wie konnte es so weit kommen? Eine Rekonstruktion." Quelle: www.nzz.ch/zuerich/coronavirus-in-zuerich-wie-es-zum-superspreader-fall-gekommen-ist-ld.1563801

Sabine / Vor 3 Monaten

Wegen der Coronakrise ist es ob der Ansteckungsgefahr streng verboten, große Feste zu veranstalten.....

Wer von den Teilnehmern wurde in Quarantäne geschickt, wer getestet. Bitte also nicht erzählen, hier ginge es um Ansteckungsgefahr oder "Coronakrise". Denn seuchenhygienische Maßnahmen zur Nachsorge wurden gerade nicht angeordnet. Oder lässt sich das "tödliche Virus" auch von Bußgeldern beeindrucken? So macht sich der Staat die Jugend zum Freund.

Welcher der Teilnehmer der letzten Partys liegt auf der Intensivstation und kämpft um sein Leben? Kein Einziger! Niemand ist auch nur erkrankt. Alles Mumpitz welcher die Authorität des Staates untergräbt.

Passend dazu heute bei der MZ:

https://www.mallorcazeitung.es/lokales/2020/07/06/corona-patienten-mallorca-kritisieren-ubertriebene/76555.html