Entschädigungen für Eigentümer von Geisteranlage in Port d'Andratx beschlossen

| | Mallorca |
Blick auf die Monport-Anlage in Port d'Andratx.

Blick auf die Monport-Anlage in Port d'Andratx.

Foto: Ultima Hora

Die Eigentümer der illegal in Port d'Andratx im Südwesten von Mallorca errichteten Monport-Anlage können jetzt endlich mit Entschädigungszahlungen rechnen. Die zuständige Gemeinde genehmigte dafür am Donnerstag eine Summe von 15 Millionen Euro. Das oberste Gericht hatte der Balearen hatte dies von dem Ort so verlangt.

Andratx hatte seinerzeit ausdrücklich eine Baugenehmigung für diese 68 Wohnungen in acht Gebäuden erteilt.

Man sei nach sechs Monaten Verhandlungen mit der Baufirma Prosmi zu einer Einigung gekommen, sagte Bürgermeister Joan Manera. Die bestehe aus einer Verringerung der Zinsen in Höhe von fünf Prozent oder einer Ersparnis von 700.000 Euro.

Demnächst wird damit begonnen, den Monport-Komplex wieder abzureißen. Er war im Jahr 2007 fertig geworden, nachdem Andratx drei Jahre vorher die Genehmigung erteilt hatte. Doch einige Monate vor dem Baubeginn hatte der Inselrat von Mallorca den Grund und Boden dort offiziell als geschützt kategorisiert. (it)

Schlagworte »

Kommentar

Nutzungsbedingungen

Rechtlicher Hinweis

» Der Inhalt der Kommentare spiegelt die Meinung der Nutzer wider, nicht die von mallorcamagazin.com

» Es ist nicht erlaubt, Kommentare abzuschicken, die gegen das Gesetz verstoßen oder unangebrachte, beleidigende oder ehrverletzende Inhalte haben.

» mallorcamagazin.com behält es sich vor, unangemessene Kommentare zu löschen.

* Pflichtfelder

petkett / Vor 3 Tage

Wer auf den Balearen, insbesondere Mallorca schriftliche Baugenehmigungen bekommt und sich darauf verlässt, der ist so was von verlassen. Vertrauen auf Behörden sieht anders aus, als es auf Mallorca herüber kommt.

Manfred Rosar / Vor 4 Tage

Manchmal bin ich froh, dass auf Mallorca ganz anders gebaut wird als z. B. in Deutschland. Bei den vielen legal/illegalen Bauten die ohne je bezogen zu werden wieder abgerissen werden "müssen" hätte man mit dem vielen Wärmedämmmaterial sicherlich ein Entsorgungsproblem. Auch frage ich mich immer, ob der Bau oder der Abriss mit allen Begleiterscheinungen den geschützten Gebieten nicht mehr Schaden zufügt als die "illegalen" Bauten in Verbindung extrem hohem Bußgeld (so denn sie dann tatsächlich illegal waren) und Zahlungen in Umweltschutzprojekte nicht einfach stehen zu lassen und entsprechend ihrer Bestimmung zu nutzen.

Majorcus / Vor 5 Tage

Wer hat, der hat ...