Plastiktütenverbot auf Mallorca für rechtens erklärt

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Bald ist Schluss damit: Plastiktüte in einem Mercadona-Supermarkt.

Bald ist Schluss damit: Plastiktüte in einem Mercadona-Supermarkt.

Foto: Ultima Hora

Plastiktüten wird es auf Mallorca schon bald nicht mehr an den Kassen von Supermärkten oder sonstigen Geschäften geben. Das spanische Verfassungsgericht erklärte laut einer Mitteilung der Balearen-Regierung vom Donnerstag entsprechende Vorschriften in einem Landes-Gesetz für rechtens.

Die Zentralregierung in Madrid hatte diese allerdings zunächst in Frage gestellt. Nun wird es so sein, dass Verkäufer ab dem 1. Januar 2021 keine Einweg-Plastiktüten mehr herausgeben dürfen. Nur noch für Lebensmittel werden dann noch Plastiktüten erlaubt sein.

Bei den an der Regierung auf Mallorca beteiligten Linksparteien stieß die Gerichts-Entscheidung erwartungsgemäß auf einhellige Zustimmung.

Plastik ist seit Jahren ein immer brisanter werdendes Porblem vor allem für das Mittelmeer. Dort finden sich immer mehr auch kleinste Partikel. (it)

Kommentar

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Stinksack / Vor etwa 20 Stunden

Also: lassen wir mal den Dom in Kölle und befassen uns anstatt mit dicken Verbundwerkstoffen mit dünnen Plastikfolien im Lebensmittelgewerbe ! Dass Lebensmittel verpackt und transportiert werden müssen , dürfte Jedem einsehbar sein . Plastikverpackungen waren vor x-zig Jahren der umjubelte Retter vieler Gewässer vor der totalen Versauung durch Abwässer der (Papier-)Zellstoffproduktion . Die Chemie bietet heute aber Zellstoff-Produktionsverfahren mit geschlossenem Kreislauf , also ohne Abwässer . Dadurch wird Papier aus dem nachwachsenden , kompostierbaren Rohstoff HOLZ wieder ungeheuer attraktiv ! Überigens : das gilt auch für trockene Sichtverpackungen aus Cellophan .

Hajo Hajo / Vor 1 Tag

Ach ja, Plastik, Plastik, Plastik bestimmt das ganze Leben und die Wirtschaft. Ohne könnten wir nicht mehr existieren.

u.A. = Windräder sind ja sowas von ökologisch - oder? Allein ein Flügel wiegt mehrere Tonnen verklebtes Verbundplastik. Recycling unfähig, weil man die Materialien nicht mehr fraktionell trennen kann.

Im Generator sind hunderte Kg. Plastik, Edelmatelle und "Seltene Erden" verbaut. Dazu giftige Chemie für den Betrieb. Google =

# SF6-Gas: Klima-Gefahr durch Solarenergie und Windkraft ... # Das ungewisse Schicksal ausgedienter Windräder - DER ... # Das schmutzige Geheimnis sauberer Windräder | Das Erste ...

Fazit = Ohne Subventionierung wären Herstellung, Errichtung, Betrieb und Abbruch ein finanzilles betriebswirtschaftiches und die Naturschäden ein ökologisches Desaster.

Ein Rotorblatt von rund 60 Meter Länge kostet derzeit etwa 200 000 Euro", erklärt Florian Sayer, Abteilungsleiter Rotorblatt vom Fraunhofer-Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik (IWES).23.12.2014

Die maximale Blattlänge aktueller Windkraftanlagen liegt Stand 2013 bei rund 65 Metern im Onshore- und 85 Metern im Offshore-Bereich. Das Gewicht solcher Blätter beträgt etwa 25 Tonnen. >> Müllkraftwerk !

WER bezahlt den Abbruch und die Renaturierung? Abriss alter Windräder: Tonnenweise Sondermüll | NDR.de ...

Äh ja - wieviel Milliarden Plastiktüten würde man dazu brauchen NUR einen Flügel her zu stellen?

HajO Hajo / Vor 2 Tage

Wann begreifen die Leute, dass man dann einen Ersatz benötigt und ais welchem Material? Und glaubt wirklich jemand, dass damit dann anders umgegangen wird?

Logisch = Nicht das Material ist das Problem, sondern der Umgang damit.

Ach ja, könnte man wie mit einem Lichtschalter alles Plastik im Supermarkt verschwinden lassen, stünden die Kunden alle nackig da und nichts mehr in den Regalen wäre noch brauchbar, denn es flösse und läge auf dem Boden herum. Eine einzige Müllhalde von Lebensmitteln und Nonfood. Sogar die Deckenverkleidung wäre runter gebrochen, der Strom ausgefallen weil alle Verkabelungen Plastik sind, die Fenster wären aus dem Kunststoffrahmen gefallen und Farbe an den Wändern würde abgeblättert sein.etc.etc.etc.

Erkenntnis = Plastiktüten sind von der Verwendungsmenge gegenüber der Milliardentonnage an anderen Plastik das kleinste Übel. Auch E-Mobile bestehen zu 80% aus Plastik.

Majorcus / Vor 4 Tage

Gut so!

Roland / Vor 5 Tage

Das war schon lange fällig.