Pollentia: Erstmals seit 25 Jahren keine Ausgrabungen

| | Mallorca, Balearen |
Die Ausgrabungsstätten liegen derzeit still.

Die Ausgrabungsstätten liegen derzeit still.

Foto: R. PHERRER

Zum ersten Mal seit über 25 Jahren finden in diesem Sommer in der römischen Stadt Pollentia in Alcúdia keine Ausgrabungen statt. Das berichtet die MM-Schwesterzeitung „Ultima Hora” unter Berufung auf Alcúdias Bürgermeisterin Bàrbara Rebassa.

Demnach gibt es drei Hauptgründe, die zur Aussetzung der Grabungsarbeiten geführt haben. Zum einen habe die Zentralregierung in Madrid zum zweiten Mal in Folge den jährlichen Zuschuss von 60.000 Euro nicht gezahlt. Zum anderen seien wegen der Coronakrise die Einnahmen durch den Eintritt in den Keller gerauscht. Hinzu kämen die coronabedingten Einschränkungen zum Schutz der Gesundheit. (mb)

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Majorcus / Vor 1 Monat

@Olaf Tausch. Qualitäts-Touristen oder Ballermänner - wer interessiert sich mehr für Historisches? Was hat sich an der vom letzten auf dieses Jahr denn genau geändert - außer den hier erkennbaren Folgen?

Jose / Vor 1 Monat

@ Majorcus: Einfach ruhig sein! Und nicht von Dingen reden wovon du nichts weißt!

Olaf Tausch / Vor 1 Monat

@Majoricus: Das liegt an der derzeit völlig verfehlten Politik.

Majorcus / Vor 1 Monat

@Olaf Tausch: "Schade, dass nun die Gelder für weitere Forschungen fehlen." - woran das in einer der reichsten regionen Spaniens wohl liegt?

Olaf Tausch / Vor 1 Monat

Wer sich über die ehemalige römischen Stadt näher informieren möchte, kann sich ja mal den von mir 2007 angelegten Wikipedia-Artikel ansehen (https://de.wikipedia.org/wiki/Pol%C2%B7l%C3%A8ntia). Schade, dass nun die Gelder für weitere Forschungen fehlen.