Streit um Chiringuito in Cala Varques eskaliert

| | Cala Varques, Manacor |
Der Chiringuito ist seit Jahren ohne Genehmigung in Betrieb.

Der Chiringuito ist seit Jahren ohne Genehmigung in Betrieb.

Foto: Tomeu Riera

Der Streit um den illegalen Chiringuito an der Cala Varques im Osten von Mallorca könnte vor Gericht gehen. Das zuständige Rathaus von Manacor plant juristische Schritte, um das illegale Strandlokal ein für allemal zu schließen.

Bürgermeister Miquel Oliver traf sich am Freitag mit Vertretern von Guardia Civil, Polizei, der Umweltbehörde und der Staatsanwaltschaft der Balearen-Regierung, um weitere Schritte zu besprechen. "Der nächste Schritt ist ein Rechtshilfeersuchen zur Schließung des Chiringuito", erklärte der Bürgermeister anschließend. Eine Lösung solle noch vor Ende der Saison gefunden werden.

Im April letzten Jahres verhängte die Umweltbehörde gegen den Besitzer der Strandbar eine Geldstrafe von 100.000 Euro und untersagte die Wiedereröffnung. Trotzdem war das Lokal während der gesamten Touristensaison weiterhin in Betrieb, der Besitzer weigerte sich, die gegen ihn verhängte Strafe zu zahlen.

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Mario / Vor 1 Monat

...dann gebt dem Mann doch einfach die Genehmigung ...was spricht denn dagegen? ...wenn Er dafür sorgt, dass kein Müll liegen bleibt und die Bude im Winter verschwindet, dann ist doch alles prima ...auch für die durstigen Strandbesucher.

Olaf Tausch / Vor 1 Monat

Die Bucht ist durch das Naturraumgesetz (ANAI/ARIP) geschützt: Area Natural de Especial Interés Calas de Manacor. In solchen Gebieten sollten keine Chiringuitos stehen. An der Cala Varques ist das nicht mal ein fester Bau, sondern eine Bruchbude. Warum gegen den illegalen Verkauf nicht vorgegangen werden kann, ist mir ein Rätsel.

Pedro / Vor 1 Monat

ich finde man sollte alle dieser Strandbude dicht machen, es ist viel natürlicher den Strand ungepflegt zu lassen, jeder bringt sein Proviant mit und lässt die leeren Dosen und Flache. am Strand zurück und zum Scheissen geht man hinter die Büsche, Klopier zersetzt sich wie der Rest beim nächsten Sturm im Winter. Und wen. alles schön zugefüllt ist kommen sowieso weniger Menschen. Wer braucht da schon ein hübsches Chiringuito, mit Dusche, Toilette und leckeren kleinen Gerichten und Getränken und verantwortungsvolle Budenbesitzer die abends alles hübsch machen das morgen wieder neue Kunden kommen.

rocco / Vor 1 Monat

Sehr merkwürdig ist, dass diese Bude (Lokal ist wohl etwas übertrieben) und das daraus erwirtschaftete "Vermögen" nicht einfach beschlagnahmt und diese Bude zwangsweise abgebaut werden kann, obwohl die Umweltbehörde den Betrieb untersagt hat. Merkwürdig ist auch, dass die Zahlung eines Bußgeldes nicht durchgesetzt werden kann und der Betreiber einfach weitermachen kann. Gehört dem Budenbetreiber vielleicht dieser Strandabschnitt ? Wenn ich mir den Verschlag so ansehe, können dort keine Reichtümer erwirtschaftet werden.

carlos / Vor 1 Monat

Das Trauerspiel um die Chiringuitos, der Strandreinigung, fehlender sanitärer Einrichtungen, fehlender Liegen geht weiter. Die dafür zuständigen Behörden inklusive des Umweltverbandes sind damit total überfordert. Waren das noch Zeiten, als es an Mallorcas Strände gute Chiringuitos mit sanitären Einrichtungen, Liegen und saubere Strände gab und das ab Beginn der Saison! Heute hat man den Eindruck, keiner hat Ahnung aber alle reden mit. Insbesondere die Umweltbehörde richtet mit Ihrer Inkompetenz und dem Abriss der Chiringuitos mehr Schaden an als nutzen für die Umwelt! Nach dem Motto, so schmutzig und unbequem wie möglich, für alle die diese Strände besuchen und das sind nicht nur die Touristen.Egal Hauptsache die Strandflöhe werden geschützt! Herr schick Hirn vom Himmel!

Roland / Vor 1 Monat

Der Besitzer ist aber hartnäckig. Die Bude einfach schließen. Frechheit darf nicht siegen.