Nach Schließungs-Anordnung für Discos: Nachtgewerbe auf Mallorca verärgert

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Solche Bilder wird es vorerst nicht mehr geben

Solche Bilder wird es vorerst nicht mehr geben

Foto: Ultima Hora

Die Entscheidung der spanischen Zentralregierung, angesichts wieder steigender Coronafall-Zahlen Diskotheken und andere Nachtlokale zu schließen, ist bei dem zuständigen Verband auf Mallorca namens Abone auf völliges Unverständnis gestoßen. Nur 6,2 Prozent der Ansteckungsfälle gingen auf die legal operierende Branche zurück, sagte Verbandschef Jesús Sánchez.

Parallel dazu habe es auf Mallorca jedoch zunehmend illegale Festivitäten gegeben, die von der Polizei nicht streng kontrolliert worden seien. Er verstehe nicht, warum man nur die legalen Aktivitäten des Nachtgewerbes im Auge behalten habe, die illegalen Trinkgelage oder Straßenfeste oder sonstigen Zusammenkünfte von meist jungen Menschen aber außen vor gelassen habe, so Sánchez weiter.

Die spanische Zentralregierung hatte am Freitag angesichts steigender Coronazahlen in umfangreiches Maßnahmenpaket beschlossen. Dazu gehört die unverzügliche Schließung sámtlicher Diskotheken und sonstiger Nachtlokale im ganzen Land. (it)

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Majorcus / Vor 2 Monaten

@Andreas Hellmann: Sie können offensichtlich politische Ausrichtung nicht von hygienischer Erfordernissen unterscheiden.

Hajo Hajo / Vor 2 Monaten

Alle jammern, sind doch immer am Elend selbst schuld. Wer dagegen clever ist und alles gut organisiert, kriegt die Ignoranten schon in den Griff. Ein paar Kollegen aus der Muckibude schaffen das leicht. Beispiel Reperbahn, da funktioniert das hervorragend. Wer nicht pariert, den trifft..............

petkett / Vor 2 Monaten

So manch einer muss nun mal zu seinem Glück, und Gesundheit hat auch mit viel Glück zu tun, gezwungen werden. Es ist alles noch gewaltloser Zwang und das ist sehr gut.

Andreas Hellmann / Vor 2 Monaten

Links ist und bleibt eben links. Das ist sehr schnell zu Ende, wenn denen das "Geld anderer " ausgeht!

Uschi / Vor 2 Monaten

Die Unvernünftigen sind an dieser Situation Schuld und sie ,aber auch Unbeteiligte müssen die Konsequenzen tragen.

Roland / Vor 2 Monaten

Nach Ausspruch der Reisewarnung für Mallorca hat sich das sowieso erledigt. Mußten die Reise ab morgen in unserer Finca-Hotel stornieren. Sehr schade. Jetzt werde ich wahrscheinlich zu unserem Lieblingshotel nach Fuerte fliegen - mal schauen.

Dirk Förster / Vor 2 Monaten

Stösst auf Unverständniss ?? Ohne Schliessungen dieser "Lokale" & ähnlicher Einrichtungen bekommt man die Infektionszahlen sonst nicht in den Griff. Fliegt doch alle nach Bulgarien und bleit`s da. # Mallorca den Mallorquinern,Viva la Vida !

frank / Vor 2 Monaten

Die Kritik kann ich teilweise verstehen.Hier in der Costa de los Pinos gibt es einige kleine Strandzugänge oberhalb des bekannten großen Strandes.Dort tümmeln sich am Wochenende ganztags und unter der Woche abends eine große Anzahl einheimischer, vor allem jugendlicher.Die kommen schon mit 6 Mann in einem Polo angerollt.Natürlich ohne den ach so hochgelobten Mundschutz.Wohl gemerkt, im Wissen der Polizei.Die fährt ohne Kontrollen dort vorbei und hält lieber ein älteres Residentenehepaar an, weil angeblich der Mundschutz nicht richtig sitzt.Im Anschnitt Port Verd hält die Polizei ein junges Paar an, daß sichbar gerade aus dem Wasser audem Weg in ihre Wohnung war.Direkt am Meer!!!Fazit.Kein Mundschutz + sich über das (berichtigte, weil offensichtlich) beschweren 150 ,- pro Person Multa.Ich lebe schon lage hier.Aber das Verhalten, die Willkür, das Unverhältnismäßige, usw regt mich immer zum nachdenken an, hier nach Jahrzehnten die Zelte anuubrechen.Über diese Politik hier braucht man erst garnicht anfangen.Sozialisten sind und bleiben eben Sozialisten.Festlanspanier werden nicht kontrollierz, aber andere EU-Bürger schon, obwohl die Virusherkunft seit Wochen bekannt ist und jeder weiß, wo die Schwerpunkte bei Kontrollen eigentlich zu liegen hätten.Peinlich!!!Schade um diese wirklich sehr sehr schöne Insel.

Majorcus / Vor 2 Monaten

"Nur 6,2 Prozent der Ansteckungsfälle gingen auf die legal operierende Branche zurück, sagte Verbandschef Jesús Sánchez." Irreführende Desinformation - denn das überwiegend junge Publikum neigt zu asymptomatischen Verlauf = die Infizierten merken selbst nichts. verbreite den Virus aber fleissig an Andere ...