Liegenstreit in Port de Pollença droht zu eskalieren

Pollença, Mallorca |
Um die Strandliegen in Port de Pollença ist ein Streit entbrannt.

Um die Strandliegen in Port de Pollença ist ein Streit entbrannt.

In Port de Pollença auf Mallorca gibt es mächtig Ärger um den Strandliegenverleih. Hintergrund ist, dass die für die Strände zuständige Küstenbehörde der Balearen ("Costas") in den vergangenen Wochen haufenweise Bußgelder an die Strandliegenverleiher und die Betreiber der Gastro-Buden an den Playas verschickt hat.

Die Behörde wirft den Lizenznehmern vor, ihre Aktivitäten begonnen zu haben, ohne einen entsprechenden Bescheid von Costas erhalten zu haben. Die Gastronomen entgegnen, sie hätten wochenlang versucht, das Amt zu kontaktieren, aber nie eine Antwort erhalten.

Hintergrund ist, dass die Lizenzen in diesem Jahr wegen der Corona-Pandemie erstmals direkt von der Küstenbehörde an die Liegenverleiher und Restaurantbetreiber vergeben wurden. Bisher lief das über das Rathaus, was offenbar besser klappte. (cze)

Kommentar

Nutzungsbedingungen

Rechtlicher Hinweis

» Der Inhalt der Kommentare spiegelt die Meinung der Nutzer wider, nicht die von mallorcamagazin.com

» Es ist nicht erlaubt, Kommentare abzuschicken, die gegen das Gesetz verstoßen oder unangebrachte, beleidigende oder ehrverletzende Inhalte haben.

» mallorcamagazin.com behält es sich vor, unangemessene Kommentare zu löschen.

* Pflichtfelder

Hajo Hajo / Vor 5 Monaten

Nicht zu fassen diese antiquirte Behördenstreiterei. Ein Rückfall in die Untertänigkeit der 50er. Wer erteilt denn die Kozession? Doch die Behörde - oder?

Dazu ein alter Witz = Kommt einer aufs Amt und möchte einen neue Pass, weil verloren. Fragt die Dame :"Haben Sie eine Lenbensbescheinigung?", Antwort = "Nein". Sagt die Dame = "Oben in Zi. 410 bekomme Sie eine Lebensbescheinigung". - Also geht der Man rauf, klopft und tritt ein = "Guten Tag, ich hätte gerne eine Lebensbescheinigung". Fragt der Angestellte = "Haben Sie Ihren Pass dabei? "

Adriano / Vor 5 Monaten

Jetzt machen sie sich das Leben auch noch gegenseitig schwer . Miteinander etwas zu regeln ist besser als Strafen auszusprechen . Ich würde es mal versuchen mit nachdenken !!!

Roland / Vor 5 Monaten

So wird das nie was. Außerdem ist der Bedarf auch nicht mehr all zu groß, da nur noch wenige Touristen vorhanden sind.

FM Parker / Vor 5 Monaten

Leider sind die Ausschreibungen sehr versteckt und für gewöhnlich braucht man gute Verbindungen in die Politik um eine Konzession zu bekommen, hier wäre es angebracht mehr transparenz hineinzubringen um die Vetternwirtschaft und Korruption auszutrocknen. Warum nicht ein Internet Portal erstellen, wo man alle öffentlichen Projekte, Subventionen etc. veröffentlicht ? Das würde mit Sicherheit zu erheblichen Mehreinnahmen führen, mit denen die schwächeren Mitbürger unterstützt werden könnten.