Corona vor allem in armen Stadtvierteln verbreitet

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Blick in das Problemviertel Son Gotleu.

Blick in das Problemviertel Son Gotleu.

Foto: Wikipedia

Spanische Corona-Experten weisen darauf hin, dass die Pandemie in großen Städten wie Madrid oder Palma de Mallorca vor allem ein soziales Problem ist. Besonders viele Fälle seien in armen Vierteln registriert worden, sagte der Virologe Manuel Franco. Das passiere auch bei anderen Krankheiten.

In diesen Gegnden bewegten sich die Menschen hauptsächlich im öffentlichen Nahverkehr, wo nicht immer der Sicherheitsabstand eingehalten weden kann. Außerdem seien die Wohnverhältnisse dort beengter, die Arbeitsplätze würden nicht ventiliert, Abstandsgarantien gebe es nicht. Die weniger geschützten erkranken und sterben früher, wie Franco weiter ausführte.

In Palma sind von der Pandemie besonders ärmere Viertel wie Son Gotleu und Pere Garau betroffen. Im historischen Zentrum, in Santa Catalina oder Vierteln wie Son Armadans oder Son Vida sieht es dagegen ganz anders aus. (it)

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Majorcus / Vor 3 Monaten

Es wird dringend Zeit für gemeinnützigen Wohnungsbau nach Wiener Vorbild (Gemeindebau), um gesundes Wohnen für Alle zu ermöglichen! @Metti : AFD Michel ist ein Fan des Ehepaares "von Storch" - ""Alternative Dunkel-Deutschland".

andi / Vor 3 Monaten

War doch schon immer so, dass reichere Leute sich mehr finanziell leisten können als die ärmeren. Somit auch mehr gesundheitliche Vorsorge und Bildung. Wie überall auf der Welt.

Roland / Vor 3 Monaten

Der Aspekt Reiche haben es besser, den gab es schon immer - und daran wird sich auch nichts ändern. Und wenn ein Armer reich wird, ändert er vielleicht auch seine Perspektive. Gerechtigkeit gibt es eben nur im Himmel.

Metti / Vor 3 Monaten

Michl: du bist ja mehr ein Freund der Partei, die keine reale "Alternative" ist...schlimmer gehts nimmer...

Malle-Michel / Vor 3 Monaten

Ja. Arme Stadtviertel und Gemeinden wie S´Escorxador oder Santa Maria. Und überhaupt ist laut Ultima Hora der Pöbel ja selbst schuld, wenn er sich infiziert. Die Regierungen und die Oberschicht haben hingegen alles richtig gemacht. Am besten abriegeln und wegsperren (Ironie aus).

andre / Vor 3 Monaten

So wie überall ist es auch in Spanien. Die Reichen können es sich leisten, gesund und wohlhabend selbst im Luxusauto zu fahren und sich nicht anzustecken. Der Rest ist gesetzlich versichert , bekommt das Minimum und ist auf seinen Job angewiesen, kann sehen wie er klarkommt. Siehe Altersarmut, oder Kinderarmut!

Miriam / Vor 3 Monaten

Mit einem Hauch von Intelligenz könnten also die Touristengebiete freigegeben werden, insbesondere da aus Mallorca praktisch keine Infizierten nach D gekommen sind. Aber pauschal mit der 50er Grenze arbeiten ist natürlich für Beamte, die ihren gesicherten Hintern auf dem Bürosessel reiben, einfacher. Wen kümmern da schon die vielen Familien, denen man die Existenzgrundlage entzieht.

Michel / Vor 3 Monaten

Nach dem nächsten lockdown sind alle viel reicher, dann hat sich das Problem von alleine erledigt. Ist wie bei der Frage, wie kommt man unter einer rot-grünen Regierung zu einem kleinen Vermögen? Man muss vorher ein großes gehabt haben 🙈