Deutscher Reiseverband startet Kampagne gegen geplante Fünf-Tage-Quarantäne

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Start eines Jets in Palma de Mallorca.

Start eines Jets in Palma de Mallorca.

Foto: Archiv

Der Deutsche Reiseverband DRV macht in einer neuen Kampagne in den sozialen Medien Front gegen das Vorhaben der deutschen Regierung, Einreisende aus Risikogebieten wie Mallorca ab dem 15. Oktober oder 1. November eine fünftägige Quarantäne abzuverlangen. Das Motto lautet: "Coronatest statt Stubenarrest".

Norbert Fiebig, Präsident des DRV äußerte dazu: "Wir brauchen keine verordnete Zwangsquarantäne. Was wir brauchen, ist eine Ausweitung der Tests."

Sollte die Änderung der Einreiseregelung bereits am 15. Oktober in Kraft treten, fiele sie mitten in die Herbstferien vieler Bundesländer. Bislang ist es so, dass man nach der Ankunft in Deutschland eine sogenannte Aussteigekarte abgeben muss und spätestens nach 72 Stunden einen Corona-Test zu machen hat.

DRV-Chef Fiebig sagte: "Die Zwangsquarantäne ist unverhältnismäßig. Das ist der falsche Weg und sie führt die Reisewirtschaft auf direktem Weg in einen zweiten Lockdown. Mit dem zielgenauen Einsatz von Tests bei der Einreise nach Deutschland lässt sich die Einschleppung des Coronavirus wirksam unterbinden. Im Gegensatz zum nicht zu kontrollierenden Wegsperren von Reisenden sorgen Tests für eine adäquate Risikominimierung. Unsere Losung lautet: Test statt Quarantäne."

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Majorcus / Vor 25 Tage

14 Tage wären tatsächlich besser!

Olaf Tausch / Vor 26 Tage

Der Reiseverband ist auf dem Holzweg. Erst die starke Ausweitung der PCR-Tests hat Mallorca durch die vielen falsch-positiven Testergebnisse zum „Risikogebiet“ werden lassen, weil die Politiker nicht wissen, was sie tun. Bis zu 90 % der positiv Getesteten zeigen keinerlei Symptome, sind also nicht an Covid-19 erkrankt. Von den verbleibenden 10 % muss kaum jemand stationär in einem Krankenhaus aufgenommen werden. Deshalb sind die Maßnahmen, wie Quarantäne, völlig unverhältnismäßig. „Test statt Quarantäne“ ist ein völlig falscher Argumentationsansatz. Mal abgesehen davon, dass kaum ein Mensch noch Lust hat, sich im Urlaub den Restriktionen in der Öffentlichkeit auf Mallorca, wie Maskenzwang an der frischen Luft und Rauchverbot, auszusetzen.

Rodolfo / Vor 26 Tage

Das ganze System ist bürokratischer Schwachsinn. Ja, die Heimkehrer aus Mallorca werden lückenlos getestet, da man fliegen muß. Haben alle keinen Virus. Aber aus kritischeren Regionen wie Kosovo, Türkei, Balkan oder auch aus Amsterdam, Wien oder Paris kann man mit dem Auto doch jede Kontrolle umgehen bzw. falsche Angaben machen. Wenn ich aus Salzburg einreise, fragt doch niemand, ob ich aus Wien komme. Komme ich Amsterdam, erzähle ich was von Eindhoven. Das ist purer hirnloser Aktionismus. Macht endlich die Grenzen auf und hört mit den Schikanen auf.

Roland / Vor 26 Tage

"USO kritisiert nun auch die Reinigungsprozesse der Ryanair Group, denn diese würden zwischen zwei Flügen auf die Reinigung durch Fachpersonal verzichten. Lediglich in der Nacht komme es zum ausführlichen Putzen und Desinfizieren der Kabinen. Das ist aus Sicht der Arbeitnehmervertreter in Zeiten von Corona zu wenig. Man verweist auch auf Mitbewerber, die sehr wohl zwischen zwei Flügen durch Fachpersonal reinigen lassen würden. Bei Lauda und Ryanair soll das Kabinenpersonal „ohne Reinigungsmittel, Schutzmittel und Schulung“ diese Aufgabe übernehmen." https://www.austrianaviation.net/detail/spanien-gewerkschaft-kritisiert-reinigungsprozesse-bei-lauda-und-ryanair/