Armengol schließt späteren Beginn der Ausgangssperre nicht aus

| | Mallorca, Balearen |
Francina Armengol während der Konferenz der Ministerpräsidenten.

Francina Armengol während der Konferenz der Ministerpräsidenten.

Foto: CAIB

Die balearische Regierungschefin Francina Armengol schließt für Mallorca und die Nachbarinseln einen Beginn der nächtlichen Ausgangssperre um Mitternacht nicht aus, wie ihn Gastronomieverbände und PP-Politiker fordern. Dies erklärte sie im Anschluss an die Sitzung der Ministerpräsidenten am Montag.

Zurzeit beginnt die am Sonntag eingeführte Ausgangssperre um 23 Uhr und endet um 6 Uhr, die autonomen Regionen haben bei der zeitlichen Gestaltung aber einen gewissen Spielraum. Priorität habe angesichts der sich verschlechternden Zahlen zurzeit aber die Eindämmung der Corona-Pandemie.

Auch die beabsichtigte Verlängerung des Alarmzustands bis Mai halte sie für "absolut angemessen", so die Politikerin weiter. Dieses Instrument biete den autonomen Regionen einen breiten ordnungspolitischen Rahmen, um Anti-Corona-Maßnahmen an die aktuelle Lage anzupassen. "Wir wollen in der kürzest möglichen Zeit unser Bestes geben", sagte sie.

Keine Aussagen über EU-Mittel

Das Treffen der Ministerpräsidenten, an dem auch EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen teilnahm, befasste sich auch mit Wirtschaftsfragen. Armengol lehnte es jedoch ab, über für die Inseln vorgesehenen europäischen Mittel zu sprechen. Die Verteilung hänge von der Fähigkeit ab, Projekte in Übereinstimmung mit den Bestimmungen der Kommission zu präsentieren.

Ihrer Einschätzung nach befinden sich die Balearen mit "schnell umsetzbaren Projekten mit hohen Investitionen" aber in einer guten Position. Das Bahnprojekt für die Bucht von Palma sei in diesem Sinne ein paradigmatisches Projekt.

"Ich habe nochmals betont, dass wie in einer schlimmeren Lage als andere sind und daher mehr Hilfen brauchen", hob Armengol hervor.

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Carsten Witte / Vor 27 Tage

@ majorcus. Erkennen sie den unterschied,- spenden sind freiwillig. Die coronahilfen an ganz europa sind von oben auf doktiniert. Steuerkosten der zukunft für deutsche steuerzahler. Trotzdem am thema vorbei, setzten. Es geht darum, dass der regierung von mallorca bisher ( lange zeit zum nachdenken hatte man) nur eingefallen ist eine tram am strand von palma zu verwirklichen. Die 300 millionen werden wieder versanden, anstatt die lästige/eklige und für einheimische wie auch touristen fäkalienverbreitung zu stopen. Fäkalien sind ja auch keine krankheitsüberträger. Man kann an dummheit verzweifeln, darauf wollte ich hinaus. Aber dafür eine kleine holzbar am naturstrand verbieten und abreissen. Rrkennen sie die diskrepanz und verhältnismässig keit im handeln der balearenregierung. Wofür die tax? Carsten witte

Majorcus / Vor 29 Tage

@Carsten Witte: Wenn gespendet satt verreist wird.

Carsten Witte / Vor 1 Monat

@majorcus. Wer spart sich die 300 mio. ? Ich verstehe diesen zusammenhangslosen Einwurf nicht. Sorry.

FM Parker / Vor 1 Monat

@Carsten u. @Schmidt Besser kann man es wohl nicht formulieren. Spanien braucht Reformen und keine Geldspritze an der sich jeder bedienen möchte. Würde es kein Geld von der EU geben würde man sich jeden Schritt dreimal überlegen.

Majorcus / Vor 1 Monat

@Carsten Witte: 300 mio - ist doch kein Problem - einfach mal eine Saison nicht verreisen - schon ist viel mehr gespart!

Carsten Witte / Vor 1 Monat

Ich glaube es nicht. 300 mio sollen fliessen, grösstenteils aus dem hauptbesucherland, die auch über die umwelttax gut zum budget beigetragen haben. Resultat: eine tram am strand von palma. Dass aber bei jedem tropfen zuviel von oben die fäkalien selbst in diesen zeiten, mit kaum touristen vor ort, immer ins meer fliessen,- egal. Wielange plant man neubau und erweiterung der kläranlagen. Meim gott und ich dachte, unsere bürokraten wären unfähig. Klappt das inzwischen mit der anwesensheiterfassung in den ämtern?

Schmidt / Vor 1 Monat

Die sind doch nicht in einer schlimmeren Lage als die anderen! Wenn es überhaupt Geld gibt sollte das für Gesundheitsprojekte zweckgebunden ausgezahlt werden statt für die Entwicklung der allgemeinen Infrastruktur wie ein Bahnprojekt. Sorry, aber ich meine hier den Geist des unrechtmäßigen Bereicherungswillens zu sehen. Vor dem Hintergrund sind die Coronazahlen aus Spanien auch mit Vorsicht zu genießen.

Mallorca / Vor 1 Monat

Für Sie gelten die Regeln doch eh nicht...

Gunnar / Vor 1 Monat

Amengol hat mehr als einmal bewiesen, dass Sie nach dem Motto handelt:"Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern". Unglaubwürdig ist noch geschmeichelt.

GünterW / Vor 1 Monat

Anderen Regionen geht es auch schlecht, immer nur ich ich ich ist vielleicht z.Zt. nicht angesagt.