Deutscher aus Mallorca entwendet Yacht in Italien

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Der Katamaran liegt im Hafen von Palma

Der Katamaran liegt im Hafen von Palma.

Foto: Guillermo Esteban / ultimahora.es

Ein Deutscher, der teilweise auf Mallorca lebt, steht im Verdacht, einen Luxus-Katamaran in Italien entwendet zu haben. Der Mann brachte das 15-Meter-Boot nach Palma, taufte es auf einen neuen Namen und stattete es mit einer deutschen Flagge aus, berichtet die spanische MM-Schwesterzeitung Ultima Hora am Samstag.

Wie der Tatverdächtige nun gegenüber der Justiz in Palma einräumte, hatte er die Yacht im Oktober in Italien für 12.000 Euro gechartert. Mit dem Boot im Wert von einer Million Euro hätte er jedoch die italienischen Gewässer nicht verlassen dürfen. Als er bei Korsika in französisches Seegebiet gelangte, wurde er vom Schiffseigner per Mobilnachricht auf die Grenzverletzung hingewiesen.

Draufhin schalte der Mann den Angaben zufolge die GPS-Ortung aus und segelte mit dem Katamaran bis nach Palma. Gegenüber der Polizei sagte er aus, er sei in Versuchung gewesen, den Katamaran, den er als sein "Traumboot" bezeichnete, behalten zu wollen. Dann aber habe er sich dazu durchgerungen, die Yacht wieder ihrem Besitzer zurückbringen zu wollen.

Wie der Tatverdächtige der Ermittlungsrichterin Palma sagte, habe er auf günstige Winde für die Überfahrt gewartet. Allerdings wurde die Polizei auf ihn aufmerksam. Sie nahm den Deutschen fest und vernahm ihn. Die Haftrichterin setzte den Mann gegen Auflagen auf freien Fuß. Was jetzt mit der Yacht geschehen soll, wurde nicht mitgeteilt.

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Majorcus / Vor 22 Tage

@Metti: Sie lassen normale Anstandsregeln außer Acht. Sie könnten lernen, Fakten von Meinungen zu unterscheiden. Die Zahlen von Deutschland sind schecht, aber weit besser als die von Spanien. Ich bin Weltbürger europäischer Abstammung ;-)

Metti / Vor 24 Tage

Majorcus: du hast den Blick für die Realität verloren. Jedes weitere Wort zu deinem Kommentar ist sinnlos. Für dich bleibt, egal wie hoch die Zahlen in Deutschland gehen würden, DAS Vorbildland in Sachen Corona. Nun frage ich mich, wie national du denkst...

Majorcus / Vor 25 Tage

@Metti: 7-Tage Inzidenz / 100.000: Spanien 314,0 - Deutschland 139,2 Tote/ 100.000: Spanien 81 - Deutschland 13 Daten-Stand: 05.11.2020, 00 Uhr Quelle: https://interaktiv.morgenpost.de/corona-virus-karte-infektionen-deutschland-weltweit/ Diese Fakten belegen, dass Sie sich mit Ausnahmefällen beschätigen und den Blick auf das Ganze verweiger. Zum Thema Vorschriftsmäßigkeit vergleichen Sie einfach mal die Kriminalitäts-Statistiken ;-) Der Pressekodex gilt bei allen nationalitäten, Sie Wort-Verdreher.

Metti / Vor 28 Tage

Du träumst echt, schau dir mal Landkreise an, da gibs im Süden in Deutschland welche, die haben ne 666 Inzidenz. Oder NRW...viele über 200....aber nach deiner Meinung benehmen sich nur ganz wenige daneben...ja ne...ist klar...

Metti / Vor 28 Tage

Majorcus: du drehst dir die Welt, wie sie dir gefällt. In Deutschland verhalten sich, nach deiner Meinung, der Großteil vorschriftsmäßig, damit stehst du alleine da und gut ist. Vielleicht denkst du mal darüber nach, wenn sich die Leute so verhalten würden, wie du es beschreibst "alles Ausnahmen", dann bedüfte es nun kein Lockdown. Der Pressekodex ist dir aber komischerweise egal, wenn es nicht um deutsche Staatsbürger geht.

Majorcus / Vor 28 Tage

@Metti: "Pressekodex (Richtlinie 12.1): In der Berichterstattung über Straftaten ist darauf zu achten, dass die Erwähnung der Zugehörigkeit der Verdächtigen oder Täter zu (...) Minderheiten nicht zu einer diskriminierenden Verallgemeinerung individuellen Fehlverhaltens führt." Quelle: https://www.presserat.de/leitsaetze-zur-richtlinie-12-1.html 7-Tage Inzidenz / 100.000: Spanien 296,3 - Deutschland 125,3 Diese Fakten belegen, dass Sie fantasieren.

Metti / Vor 28 Tage

Majorcus: ach da stört es dich,das man die Nationalität des Täters sagt. Warum?? Ach ja, ich vergaß: Deutsche machen sowas nicht. Es kann nicht sein, was nicht sein darf. Genauso wie in Deutschland sich im Tema Corona nur ganz wenige daneben benehmen...deiner Meinung nach...

Knacki / Vor 28 Tage

Wenn man den Bericht so liest , erkennt man : Eine Untersuchung des Geisteszustandes wird beim Täter wohl : " extrem stark verminderte Schuldfähigkeit " ergeben . Da könnte er mit einer Minimalstrafe davonkommen . Ins Klo gegriffen hat der Eigner des Schiffchens , denn das Teil wird auf Mallorca nur schwer verkäuflich sein - allenfalls zu einem Spottpreis , von dem die Behörde noch die Liegekosten abziehen wird . Ich sehe es kommen : bei der Rückführung des Schiffchens bricht an Bord ein Feuer aus - just dort , wo das Meer für Bergungen zu tief ist . So ein Pech aber auch . .

Majorcus / Vor 28 Tage

Welche Bedeutung hat es für die Tat, welche nationalität der mutmaßliche Täter hat und wo er mutmaßliche wohnt?

petkett / Vor 29 Tage

Was für eine dämliche Ausrede und dann fällt auch noch Richter darauf herein. Ach nein, die Gefängnisse werden ja für Coronamissetäter gebraucht. Verkehrte Welt, nehmen wir es mit traurigem Humor. Viel anderes bleibt uns ja nicht übrig.