Zwei schwere E-Scooter-Unfälle an einem Tag in Palma

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Das in einen der Unfälle verwickelte Motorrad auf den Avenidas.

Das in einen der Unfälle verwickelte Motorrad auf den Avenidas.

Foto: Ultima Hora

Die Unfälle mit Beteiligung von sogenannten E-Scootern nehmen in Palma de Mallorca stetig zu. Am Mittwoch kam es gleich zu zwei Crashs. Am Nachmittag stieß ein solches Gefährt auf dem Innenstadtring Avenidas mit einem Motorrad zusammen, deren Fahrerin daraufhin auf die Straße geschleudert wurde.

Der E-Scooter-Fahrer ergriff die Flucht und wurde bislang nicht wieder von der Polizei ergriffen. Die Motorradfahrerin musste mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht werden.

Am gleichen Tag krachte in der Balmes-Straße auf einem Radweg ein anderer E-Scooter-Fahrer gegen einen Radler. Beide beteiligten Personen wurden von ihren Gefährten geschleudert, aber nicht schwer verletzt. Das Elektromobil flog mitten auf die Straße.

Die Zahl der preisgünstig zu erwerbenden E-Scooter hat in den vergangenen Jahren auf den Straßen von Palma de Mallorca deutlich zugenommen. Die rücksichtslose Fahrweise mancher Nutzer wird zudem zunehmend kritisiert. (it)

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Roland / Vor 1 Monat

@ Majorcus

Aber wie sollen dann die Waren herantransportiert werden?

Majorcus / Vor 1 Monat

Einfach motorisierten Individual-Verkehr in der Stadt verbieten, dann passiert das nicht mehr.

petkett / Vor 1 Monat

In einem so dicht befahrenen und begehbarem Stadtgebiet wie Palma sollten E-Scooter eingeschränkt werden. Außerdem sollte zumindest eine Befähigung für die Nutzung von E-Scooter, mit Prüfung gemacht werden. Denn wie viel Prozent der Fahrer kennt die Straßenverkehrsordnung?

andi / Vor 1 Monat

@Paula Verantwortungslose gibt es überall, auch in Deutschland. In jeder Hinsicht.

Tscharlie Häusler / Vor 1 Monat

Vielleicht sollte die Geschwindigkeit von E-Scootern aus Sicherheitsgründen auf 4 km/h beschränkt werden (Fußgängertempo / gemeinsam auf Gehwegen fahren) und die Autos auf Autobahnen wenigstens noch 100 km/h fahren dürfen. 80er Beschränkung auf der Stadtringautobahn ist schwachsinnig und automobilfeindlich! Fahrerflucht ist in Spanien ein Kavaliersdelikt. Traurig! Feige und verantwortungslos. Bei Kratzern, Dellen (bevorzugt auf Supermarktparkplätzen) und noch krasseren Schäden sowieso. Jedoch bei Personenschäden gehören Fahrerflüchtige erst richtig gnadenlos bestraft. Gleiches gilt für Telefonieren während der Fahrt. Lebensgefährlich. Da sollte der geldgierige Bußgeldstaat einmal 600€ verlangen! Und nicht deutsche Touristen abzocken ...

Paula / Vor 1 Monat

Typisch für die Bevölkerung hier. Keine Verantwortung für den Schaden übernehmen, den man angerichtet hat.