Alle Restaurants, Bars und große Einkaufszentren auf Mallorca müssen schließen

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Blick auf das Einkaufszentrum Porto Pi.

Blick auf das Einkaufszentrum Porto Pi.

Foto: Ultima Hora

Die Balearen-Regierung schließt ab dem kommenden Dienstag auf Mallorca 15 Tage lang sämtliche Restaurants, Bars, Fitness-Studios und Spas. Hinzu kommen Einkaufszentren mit einer Fläche von mehr als 700 Quadratmetern, wie am Freitag Regierungssprecherin Pilar Costa und Gesundheitsministerin Patricia Gómez ankündigten.

Ausgenommen von dieser Maßnahme sind große Supermärkte. Kleinere Geschäfte dürfen weiter aufmachen, müssen aber wie bislang um 20 Uhr schließen.

Die Restaurants dürfen allerdings weiter Speisen zum Abholen anbieten. Außerdem darf es bei Sportveranstaltungen jeglicher Art keine Zuschauer geben.

Mit den verschärften Regelungen will die Balearen-Regierung die Zahl der Ansteckungen mit Corona wieder nach unten drücken. Parallel dazu läuft die Impfkampagne weiter. (it)

(aktualisiert um 13.34 Uhr)

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Majorcus / Vor 4 Tage

@Roland: Vorher wird die TRAGE an der Krankenhaus-Pforte noch weit schlimmere Folgen haben. Geld ist vorhanden - müsste nur gleichmäßiger verteilt werden. @Elvira&Schmidt: Immer interessant die eigene Verantwortung anderen zuzuschieben - wenn alle Bürger denken und AHA konsequent einhalten, dann gäbe es die jetzige Situation gar nicht! @Gloria: Impfen wäre auch noch eine Lösung, aber einsperren ist besser.

Mallorcajoerg / Vor 5 Tage

@Mark. Kein Problem. Täglich neu. Z.B. für heute: https://www.mscbs.gob.es/profesionales/saludPublica/ccayes/alertasActual/nCov/documentos/Actualizacion_286_COVID-19.pdf. Siehe Seite 14! Alles klar?

Burkard / Vor 5 Tage

Fast lustig, dass manche Früh-Schulabgänger den Dreisatz nicht hinbekommen, dass die neuen Restriktionen (=“Einschränkungen”) helfen, die Freiheiten und die Wirtschaft weitgehend zu RETTEN (durch Vermeidung von Infektionszahlen, die sonst einen Voll-Lockdown erfordern würden). Dummheit war zwar bislang immer irgendwie lustig und “malerisch” anzusehen, in einer Pandemie sind solche Masken-&Massnahmen-Verweigerungs-Hirnis aber leider nur noch ärgerlich (und gefährlich). Draufhaun, bitte, liebe Ordnungshüter und besser vor denen schützen!

Mark / Vor 6 Tage

@Marjorcus Gibt es irgendwo eine Statistik der man entnehmen kann woher die zurückverfolgen Infektionen stammen. Unterteilt nach "privatem Umfeld", "Gastro", "Gym"? Ich würde so etwas gerne wissen um die Restriktionen besser nachvollziehen zu können. Restriktionen dürfen ja noch willkürlich sein. Danke für jeden Hinweis.

Michel / Vor 7 Tage

Majorcus würde sagen, Hauptsache kein CO2, das schützt die Umwelt.

Armut in der Pandemie Mallorcas Suppenküchen am Limit

Dreimal mehr Bedürftige 🙈

Die Suppenküche der Hilfsorganisation Tardor in Palma versorgt derzeit rund 700 Menschen, dreimal so viele wie vor der Corona-Krise. Mehr Bedürftige könnten sie nicht unterstützen, heißt es von den Organisatoren. Dafür fehle es an Ressourcen. Wer als Hilfesuchender neu hinzukomme, müsse sich in eine Warteliste eintragen. Lavinia Blanes arbeitet ehrenamtlich an der Essensausgabe: "Hierher kommen nicht nur Leute, von denen man typischerweise sagen würde, er oder sie ist arm. Auch viele Menschen, denen man die Armut nicht ansieht. Leute, die ihre Arbeit verloren haben und deshalb hier sind. Der Gesellschaft muss klar werden, dass nicht nur Menschen, die auf der Straße wohnen, hilfsbedürftig sind."

Mehr als jeder Vierte gilt als arm

Nach einer Studie der Universität der Balearen gelten rund 320.000 Einwohner der Inselgruppe als arm. Das ist mehr als jeder Vierte. 34.000 leben demnach in "extremer Armut" - doppelt so viele Menschen wie noch vor der Pandemie.

Die Zahl der Arbeitslosen ist auf den Balearen zuletzt so stark angestiegen wie in keiner anderen Region Europas: um 38 Prozent innerhalb eines Monats. Gut 84.000 Menschen waren im Dezember arbeitslos gemeldet. Eine Folge der schwächelnden Wirtschaft auf Mallorca und den Nachbarinseln, die direkt oder indirekt zu etwa der Hälfte vom Tourismus abhängt. Und die Urlauber bleiben aus: Seit August gelten die Inseln aus deutscher Sicht als Risikogebiet

Toni Paul / Vor 7 Tage

Zitat: Majorcus / Vor etwa 18 Stunden @Holly: Wenn 1.000 Menschen sich in einem Einkaufszentrum befinden, dann gibt es 999! potentielle Kontakte - bei 100 kleinen Läden zu je 10 Kunden sind es lediglich 100 x 10! . Erkennen Sie den Unterschied?

Oh Mann, neben Orthographie, Interpunktion fehlt es auch an Mathematik.... bei 1000 Menschen in einem Einkaufszentrum gibt es also 999 Kontaktmöglichkeiten??? Ich empfehle einen Grundkurs "Kombinatorik in der Statistik"

Majorcus / Vor 7 Tage

@Roland: Vorher wird die TRAGE an der Krankenhaus-Pforte noch weit schlimmere Folgen haben. Geld ist vorhanden - müsste nur gleichmäßiger verteilt werden. @Elvira&Schmidt: Immer interessant die eigene Verantwortung anderen zuzuschieben - wenn alle Bürger denken und AHA konsequent einhalten, dann gäbe es die jetzige Situation gar nicht! @Gloria: Impfen wäre auch noch eine Lösung, aber einsperren ist besser.

andi / Vor 8 Tage

Die Schulen bleiben geöffnet. Die bisherigen Kommentatoren bitte erst informieren.

Gloria / Vor 8 Tage

ist doch richtig so ,solang es noch Kneipen gibt in denen die Leute ohne Abstand und Maske. Alibimässig vor einer Flasche Bier sitzen sich lautstark unterhalten, gehen die Zahlen nicht runter, es ist ja nicht schlimm wenn sich diese Regelverweigerer, oder Schönredner, und Vorschriftenumgeher, anstecken, es ist nur halt blöd, dass bis der letzte nicht ausgestorben ist, die Zahlen nicht runtergehen und die Wirtschaft weiter kaputt geht. Die Insel weiter Risikogebiet bleibt und der Tourismus auf Null fährt., und der vernünftige Teil der Bevölkerung in die Armut steuert. Es geht halt hier nur mit wegsperren, und Multa

Asterix / Vor 8 Tage

@Alexander: hauptsache ist das du Querdenkerschurbler weiter schläfst. Weil aufgewacht biste immer noch nicht. @Holly: in den kleinen Läden darf man, je nach Größe, nur einzelnd rein. Ergo sinnvoll. Es sei den, das du auch gegen alles bist, wie Alexander und zu den Querdenkern gehörst.