In Palma entstehen 261 neue Sozialwohnungen

| Palma, Mallorca |
So sollen die Wohnungen im Viertel La Soledat aussehen.

So sollen die Wohnungen im Viertel La Soledat aussehen.

Foto: Archiv

Palma de Mallorca soll Ende 2021 über weitere 261 Sozialwohnungen verfügen. 107 wurden nach Angaben von Wohnungsbauminister Marc Pons bereits im vergangenen Jahr fertiggestellt. In diesem Jahr soll mit dem Bau von weiteren 154 Wohnungen begonnen werden.

Darüber hinaus seien zusätzliche Sozialwohnungen in Zusammenarbeit mit der Balearen-Regierung in Planung, ergänzte der Minister.

Zu den größeren Projekten für dieses Jahr zählen zwei Wohngebäude im Problemviertel La Soledat. Für rund 5,54 Millionen Euro entstehen zwischen der Calle Tous, Brotad und Fornaris 43 Wohnungen mitsamt Parkplätzen. In der Calle Fornaris sind weitere 36 Wohnungen für rund 4,33 Millionen Euro geplant.

Weiterer sozialer Wohnraum soll im Norden der Plaza de Toros entstehen. Es sind Häuser mit 30 beziehungsweise acht Wohnungen in Planung. Sie sollen im kommenden Jahr fertiggestellt werden.

Die Behörde für Städtebau und Nachhaltigkeit wies am vergangenen Freitag daraufhin, dass die Preise für Wohnraum in Palma in den vergangenen fünf Jahren um 50 Prozent gestiegen seien. Trotz Corona-Pandemie sanken die Mieten nur um fünf Prozent.

Kommentar

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Majorcus / Vor 9 Monaten

@Ziegler Hans Georg: Die Verteuerung der fossilen Brennstoffe ist sehr zu begrüßen. Fahren Sie mehr Rad, dann leben Sie gesünder & haben das bald wieder eingespart! @Stefan Meier: Es war sicherlich unklug, auf einen Österreicher zu hören - da kam einiges zu KURZ ;-) @Markus Eder: Die EU war & ist ein toller Trick - es zahlt der gemeine Steuezahler & es profitieren überwiegend die Aktionäre. Majorca ist so attraktiv ohne Giga-Tourismus, dass ruhig höhere Abgaben für Superreiche drin sind. Nur ein paar 100.000 Unqualifizeirte zu viel auf der Insel. Aber die gehen, wenn die Tourismus-Jobs weg sind. Sie könnten auch zwischen Falsch-Informationen und Meinung genauer differenzieren. Vor Gesindel kann sich doch jeder mit entsprechendem Vermögen in gated communites schützen? Ich will billige Arbeitskräfte (am besten Selbständige), damit meine Renditen hoch sind!

Hajo Hajo / Vor 9 Monaten

M-E@ was wollen Sie denn, lesen Sie Ihren eigenen Text, der klar beweist, was ich sage. Denn hätten Se sich vorher informiert wäre Ihnen das nicht passiert.

S-M@ volle Zustimmung.

Markus Eder / Vor 9 Monaten

Ich empfinde Herrn Stefan Meiers Erwiderung auf meinen EU-kritischen Aufsatz als das übliche Ablenkungsmanöver interessierter Kreise. So läuft das von Herrn Meier und anderen Personen stets vorgebrachte Argument, Deutschland habe ja auch den Vorteil eines hohen Exportüberschusses durch den Handel mit Südeuropa ins Leere. Italiener und Spanier kaufen deutsche Produkte ja nicht aus Liebe zu Deutschland, sondern weil deutsche Produkte tendenziell und ihrer großen Mehrheit hochwertig und attraktiv sind. Die Absetzbarkeit deutscher Produkte in Südeuropa und anderswo dürfte deshalb weitestgehend auch dann erhalten bleiben, wenn Deutschland aus der EU austreten würde und mit Briten, Niederländern und Skandinaviern die Nordeuropäische Freihandelsunion NEFU gründen würde. Da kann es schon Sinn machen nicht so viel Geld nach Brüssel abzugeben und stattdessen das Geld in Infrastrukturprogramme, etwa für das wirtschaftlich angeschlagene deutsche Ruhrgebiet oder für den Ausbau der deutschen Internetinfrastruktur, zu verwenden. Zweitens ist klar zu sehen, dass Deutschland zwar von Exportüberschüssen im Handel mit Südeuropa profitiert, die Südeuropäer aber in aller Regel hohe Überschüsse im Tourismus mit Deutschland erwirtschaften. Das Ganze ist also keineswegs eine Einbahnstraße. Drittens ist Herrn Meiers Argument, Deutschland müsse ja nur „ausnahmsweise“ wegen der Coronakrise etwas abgeben, eine Verzerrung der Wahrheit. Deutschland ist seit Jahrzehnten größter Nettozahler in den EU Haushalt, und diese Nettozahlungen sind in den letzten Jahren sogar noch um viele Milliarden Euro angeschwollen und werden zukünftig noch weiter steigen. Herr Meier kann sich deshalb das Gerede von „ausnahmsweise etwas abgeben“ sparen. Viertens ist der Zustrom von Südeuropäern auf den deutschen Arbeitsmarkt in den letzten Jahren schon sehr groß gewesen. Vielen Deutschen hat dies die Einstellung und Wiedereinstellung in einen Beruf gekostet. Fünftens ist Herrn Meiers Argument, bisher sei mit dem EU-Hilfsfonds ja noch nichts angerichtet worden, eine intellektuelle Provokation. Fehlentwicklungen gilt es schon in ihren Anfängen zu unterbinden. Hopp oder topp zu spielen und es darauf ankommen zu lassen ob dadurch etwas negatives entsteht ist keine verantwortliche Verfahrensweise. Sechstens würde ich, der deutsche Rechtshistoriker und Texter Markus Eder, mal gerne von Herrn Meier wissen, wie sein konkreter biographischer Hintergrund ist, und ob er, etwa als Gewerbetreibender auf den Balearen, ein persönliches Interesse an Zahlungen aus dem EU-Hilfsfonds hat. Seine Ausführungen kommen mir diesbezüglich reichlich verdächtig vor. NEFU lebe hoch!

Stefan Meier / Vor 9 Monaten

@Markus Bis jetzt hast Du noch für gar nix gerade stehen müssen. Wenn es soweit ist, kannst Du Dich aufregen. Zwar haftet die EU ganzheitlich für demnächst 750 Mrd. EUR. Das Geld wird aber am Kapitalmarkt aufgenommen. Und wenn Italien oder Spanien irgendwann kein Geld mehr aufnehmen können, dann ist der EUR eh kaputt. Da kommt es auf die 750 Mrd. dann auch nicht mehr an. Wasch mich, aber mach mich nicht nass. Das ist die Devise der Deutschen. Keiner profitiert von der EU so wie die Deutschen. Jedes Jahr fließen Mrd. an Handelsüberflüssen aus Spanien und Italien gen Deutschland. Wenn die Deutschen einmal ausnahmsweise zahlen müssen, dann jammern sie.

Markus Eder / Vor 9 Monaten

Hajo Hajo sollte nicht arrogant andere Kommentatoren Nichtwisser nennen. Andere Meinungen haben auch dann ihre Legitimation wenn sie Hajo Hajo nicht gefallen. Im Übrigen verzerrt Hajo Hajo die Wahrheit. Es ist doch so: Pro 10 Euro die Deutschland mehr nach Europa einzahlt kriegt es 2 oder 3 Euro unter anderem auch für den sozialen Wohnungsbau zurück. Leute wie Hajo Hajo wollen die EU dann für diesen kleinen Rückfluss auch noch gelobt sehen. Würden wir Deutsche nicht bei jeder Gelegenheit mehr Geld nach Europa abgeben, könnten wir in unseren eigenen sozialen Wohnungsbau noch ganz anders investieren. Im Übrigen bin ich in der Tat zunehmend dafür aus der EU auszutreten und mit Briten, Niederländern und Skandinaviern die Nordeuropäische Freihandelsunion NEFU zu gründen. Die Südeuropäer und Osteuropäer wollen einfach zu gierig immer mehr deutsche Unterstützungsgelder, die für Infrastrukturprogramme in Deutschland auch ökonomisch besser angelegt wären. Zudem verstört mich der hohe Zustrom südeuropäischer und osteuropäischer Migranten auf den Deutschen Arbeitsmarkt. Das erschwert es für deutsche Staatsbürger Arbeit zu bekommen. Die Tatsache, dass man in Osteuropa vielfach nicht viel von Rechtstaatlichkeit hält ist ein weiteres Ärgernis für mich. Ebenso wie die Tatsache, dass ich nach kritischen Aufsätzen wie diesen immer mit internetkriminellen Attacken zu kämpfen habe. Pfui!

wala / Vor 9 Monaten

So sieht schöner Wohnen aus.

Hajo Hajo / Vor 9 Monaten

Ziegler@ Roland@ schlicht und einfach "Nichtwisser". Besser einfach den Mund halten.

www.freitag.de › Community › Politik....03.12.2015 — Die Europäische Union hat auf diese Entwicklung reagiert und stellt verstärkt Fördermittel für den sozialen Wohnungsbau zur Verfügung.

Davon profitiert auch Deutschland da wird man drauf verzichten?? Hahaha! - Noch Fragen Kienzle?

Markus Eder / Vor 9 Monaten

An alle die an mir herummeckern wegen meiner kritischen Anmerkungen: Uns Deutschen, wie auch anderen Nordländern (Niederländern, Dänen, etc.) ist Anfang dieses Jahrhunderts, als wir das große Opfer der D-Mark Aufgabe zugunsten der Euroeinführung brachten, versprochen worden, dass wir nicht für die Haushaltsprobleme der Südländer gerade stehen müssen. Von diesem Versprechen will heute niemand mehr etwas wissen. Statt dessen werden wir Nordeuropäer, die auch mit Corona ökonomisch sehr zu kämpfen haben, als Melkkuh für den völlig übertriebenen EU-Hilfsfonds missbraucht. Das Geld wäre auch ökonomisch viel besser dafür angelegt etwa im verarmten Ruhrgebiet die deutsche Infrastruktur zu erneuern. Das beste Konjunkturprogramm, guter Majorcus, für die Balearen wäre die erkennbare Reduzierung der balearischen Vermögenssteuer. Auch ein anti-neoliberaler wie ich kann sich nämlich nicht dem Eindruck verschliessen, dass diese in masslos überhöhten Form Investoren en masse abschreckt. Kurz: Ich mag die reichenhätschlerische Lindner FDP nicht. Leute die mit mit überzogenen Substanzsteuern Investoren reihenweise abschrecken aber eben auch nicht.

Stefan Meier / Vor 9 Monaten

@Markus Eder Tretet aus und schaut wo ihr bleibt. Die Deutschen sollten Politiker ganz abschaffen. Alle zwei Wochen geht's in die nächste Schule und dann wird über alles abgestimmt. Die Deutschen sind ja alle so schlau, die können auch direkte Demokratie. Und wenn's schief geht, gibt's bestimmt auch wieder einen Marshallplan und Rosinenbomber. Vielleicht sagen aber auch alle dann, die Deutschen sind so schlau, sollens sich doch diesmal ausnahmsweise mal sich selbst retten.

Ziegler Hans Georg Georg / Vor 9 Monaten

Natürlich aus der EU. Spanien ist doch Pleite, oder? Die müssen jetzt bezahlbare Wohnungen bauen, da die Elite weis, dass die Leute irgendwann rebellieren werden. Ab Januar sind die ersten Steuererhöhungen für Kraftstoffe schon kräftig gestiegen. In meinem Kreis 20 Zent mehr für Super Benzin pro Liter. Verkauft werden diese Steuererhöhungen über CO2. Weiter so, die Wirtschaft wird vor die Wand gefahren und dann gibt es nichts mehr zum verteilen.