Alle Feierlichkeiten zu Sant Sebastià und Sant Antoni untersagt

| | Palma, Mallorca |
Das Verbot wurde am Sonntag beschlossen.

Das Verbot wurde am Sonntag beschlossen.

Foto: CAIB

Die Balearen-Regierung hat am Sonntag sämtliche Feierlichkeiten zu Sant Sebastià, Sant Antoni und Sant Honorat verboten. Dies gab die regionale Gesundheitsministerin Patricia Gómez bekannt. Auch die alljährlichen Tiersegnungen fallen wegen der angespannten Coronalage aus.

Der Beschluss soll am Montag im offiziellen Regierungsbulletin BOIB veröffentlicht werden. Neu ist, dass auch sämtliche kulturellen Aktivitäten im Zusammenhang mit den bevorstehenden Feiertagen untersagt sind. Die Bürgermeister der betroffenen Gemeinden seien damit einverstanden, hieß es.

Mallorca befinde sich derzeit an einem extrem gefährlichen Punkt der Pandemie, so Gómez weiter. Die 14-Tage-Inzidenz habe den Rekordwert von 615 Fällen pro 100.000 Einwohner erreicht, es gelte sämtliche Menschenansammlungen zu vermeiden. Ab der kommenden Woche würde sich zeigen, wie sich die Weihnachten auf das Infektionsgeschehen ausgewirkt hat.

Die balearische Regierungschefin Francina Armengol hatte sich am Sonntag mit Gesundheitsministerin Gómez, Inselratspräsidentin Catalina Cladera sowie den Bürgermeistern von Artà, Manacor, Sant Llorenç, Son Servera, Sa Pobla, Muro, Pollença, Palma und Algaida getroffen, um über den Umgang mit den bevorstehenden Feierlichkeiten im Januar zu sprechen.

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Roland / Vor 5 Tage

Da werden mutmaßlich noch größere Verzichte kommen.

Majorcus / Vor 5 Tage

@frank: Nehmen Sie sich doch einfach ein Beispiel an einer Gruppe privater Geländewagen-Fahrer am Wochenende. Viele Bewohner von Madrid loben den ehrenamtlichen "Geländewagen-Notdienst" auf Social Media, freuen sich über die Solidarität der Menschen. Quelle: www.tagesschau.de/ausland/spanien-schnee-chaos-101.html Wäre es da für Sie nicht viel einfacher, die Menschen höflich und mit Abstand anzusprechen - damit würden Sie auch Solidarrität zeigen. Wenn Ihinen das nicht gefällt: erstatten Sie Anzeige. Es ist immer leichter, Dinge zu beanstanden, als sie selbst zu lösen.

Dan / Vor 5 Tage

Seit ich einen Nachhilfeschüler habe, dem nach zwei Jahren Englischunterricht der Unterschied zwischen to be und to have nicht klar ist, was die Lehrerin gar nicht verwunderte, es sei schließlich eine sehr schwierige Sprache, wundert mich hier absolut nichts mehr. Der Frau die heute den Kotflügel meines Autos zerlegte, habe ich also gar nicht erst versucht zu erklären, dass sie an einem Stopschild vorbeigeschossen war, und der, die mit einem Schrei auf die andere Strßenseitee sprang, als ich ohne Maske auf der Nase ein Fenster öffnete, habe ich ermattet zugewinkt. Und dann noch Armengol und Gomez.........

frank / Vor 6 Tage

Schön, daß immer mehr abgesagt/verboten wird.Sollte man aber erstmal nicht besser die bestehenden Verbote durchsetzen und konsequenter kontrollieren ?? Selbst mehrfach Restaurants gesehen , die im Innenbereich Gäste bewirten.Aussenterassen völlig überfüllt mit Ü 60 - Gästen ohne Abstand, eng aufeinander sitzend.Dazu intensive Gespräche vorm Restaurant ohne Maske/Abstand.Aber schön eng zusammenstehend im Rudel....Klar, Kontrollen können nicht überall sein.Aber wenn an den besagten Gastronomien Localpolizei & Guardia Civil in regelmäßigen Abständen vorbeifährt, ohne einzuschreiten, fehlen mir die Worte und vor allem das Verständnis für noch mehr Verbote.