Das Impf-Tempo auf Mallorca lässt zu wünschen übrig

| | Mallorca |
Eine Seniorin wird auf den Balearen geimpft.

Eine Seniorin wird auf den Balearen geimpft.

Das Tempo der Corona-Impfkampagne auf Mallorca und den Nachbarinseln lässt zu wünschen übrig. Wie die balearische Gesundheitsministerin Patricia Gómez am Sonntag mitteilte, wurden seit dem 27. Dezember nur 6420 Dosen gespritzt. Das entspricht 76 Prozent der Seniorenheim-Bewohner und Mitarbeiter des Gesundheitswesens.

Wird in diesem Tempo weiter geimpft, dann werden bis Juni lediglich 5 Prozent der Bevölkerung gegen die Krankheit geschützt sein. Vor Wochen hatte die Regionalregierung noch gesagt, dass man bis zu jenem Sommermonat 70 Prozent der Bevölkerung impfen wolle.

Ministerin Gómez gab zu, dass an Sonntagen auf den Inseln bislang nicht geimpft wird. Sie äußerte sich aber zuversichtlich darüber, dass das Tempo dank dem Eintreffen von Dosen der Firma Moderna beschleunigt werden kann. Ungeachtet des schleppenden Tempos will man von Seiten der Politik nicht auf die Unterstützung des spanischen Militärs zurückgreifen.

Es wird damit gerechnet, dass sämtliche Seniorenheim-Bewohner in dieser Woche geimpft sein werden. Bis Ende März sollen alle etwa 36.000 Angehörige von Risikogruppen geschützt sein. (it)

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GünterW / Vor 5 Tage

@Michel: wenn sie schon die CDC zitieren, warum zitieren sie nicht die Leiterin Frau Dr. Nanncy Messonnier volltändig und erzählen Halbwahrheiten: `Die Anaphylaxie-Rate für Covid-19-Impfstoffe mag hoch im Vergleich zu Grippeimpfstoffen erscheinen, aber ich möchte versichern, sie sind immer noch seltene Ereignisse«, sagte Dr. Nancy Messonnier, die bei der CDC für die Covid-19-Impfungen zuständig ist, bei einer Pressekonferenz. Zudem habe man bereits einiges gelernt und Impfempfehlungen angepasst. Demnach sollen Personen, die nach der ersten Impfdosis eine allergische Reaktion gezeigt haben, keine zweite Dosis erhalten. Personen mit einer Vorgeschichte von unmittelbaren allergischen Reaktionen auf eine Impfung sowie Personen mit Anaphylaxie jedweder Ursache in der Anamnese sollten 30 Minuten nach der Impfung nachbeobachtet werden. »Unser Impfstoffe-Sicherheitssysteme haben noch keine besorgniserregenden Signale entdeckt«, versicherte Messonnier. Die Impfung sei sehr sicher.`

Asterix / Vor 5 Tage

@Olli: die BILD kann viel schreiben, wenn der Tag lang ist. Man sollte nicht alles glauben, was dort so steht. Als seriöse Quelle ist die BILD ungeeignet. @Michl: du alter Querdenkerschurbler, es reicht doch langsam mit deinen Fakenews...

GünterW / Vor 5 Tage

@Michel: Achnee die Uncut-News ein Ableger von Sputnik-News der Russen-Troll-Fabrik.

Mallorcajoerg / Vor 5 Tage

„Wird in diesem Tempo weitergeimpft, dann werden bis Juni lediglich 5 Prozent der Bevölkerung gegen die Krankheit geschützt sein.“ Zum Vergleich: Israel hat in drei Wochen 20% der Bevölkerung durchgeimpft. Da, wie die Zahlen beweisen, der Mallorquiner leider auch geistig nicht in der Lage ist, die Regeln gegen Corona einzuhalten, können nur absolute Optimisten von einer touristischen Erholung in diesem Jahr ausgehen.

Hier muss 24/7 geimpft werden. Egal was es kostet. Der wirtschaftliche Schaden durch dieses Laisse-faire ist wesentlich höher! Ordentlicher Druck von der Tourismus-Industrie wäre in diesem Falle ausnahmsweise wirklich angemessen.

Roland / Vor 5 Tage

Die Corona-Ansteckungen scheinen auch bei Lochdown-Maßnahmen nicht herunter zu gehen. Und ob auch Impfungen der Segen sind, weiß keiner genau. Was ist denn jetzt der richtige Weg? So kann es auf keinen Fall noch weiter gehen! Da Mallorca fast zu 100% vom Tourismus abhängig ist (andere Einnahmealternativen gibt es so schnell nicht!) wächst der wirtschaftliche Kahlschlag mit jedem weiteren Tag. Das wird auch starke Auswirkungen auf das Überangebot an Immobilien haben. Kaufinteressenten bleiben völlig aus. Aufgrund der Rahmenbedingungen ist dabei mittlerweile auch ein günstiger Verkaufspreis kein Kaufargument mehr.

Olli / Vor 5 Tage

Dies trifft auch auf Deutschland zu!!!!! Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer fordert ein Ende des Lockdowns. "Es reicht jetzt. Anfang Februar müssen wir kontrolliert wieder aufmachen", sagt der Grünen-Politiker der "Bild"-Zeitung. "Meiner Auffassung nach steigen jetzt aber die Schäden an der Wirtschaft, an der Gesellschaft, auch exponentiell. Der Innenstadthandel ist schon auf der Intensivstation, der fällt bald ins Koma. Die Insolvenzen werden anrollen. Ich meine, wir halten das nicht durch."

Markus Eder / Vor 5 Tage

Noch unlängst rühmten sich interessierte balearischen Kreise, dass es auf Mallorca im Gegensatz zu Deutschland keine Probleme mit Impfdosenverfügbarkeit und Impftempo gebe. Nun ist es offensichtlich doch anders, und das schleppende Impftempo ist ein Omen dafür, dass die Dinge sich auch 2021 gesundheitlich und wirtschaftlich auf den Balearen nicht so schnell normalisieren könnten wie erhofft. Für eine Inselgruppe die von von einer blutigen Insolvenzwelle sowie steigender Armut und Armutskriminalität geprägt ist ist das eine wahrhaft bittere Lektion.

Stefan Meier / Vor 5 Tage

Bis März 36.000 geimpft? Ich meine, man kann ja viel denken, aber man muss ja nicht alles sagen. Das Problem ist, dass einfach zu viele Leute meinen, Ihren Senf dazu geben zu müssen. Wenn bis Ende März nur 36.000 geschaft werden, braucht man gar nicht erst aufzumachen. Dann ist die Saison eh im Eimer.

Michel / Vor 5 Tage

Wären sie vorher gestorben, wär‘s garantiert Corona gewesen, jetzt liegt’s bestimmt an etlichen Vorerkrankungen, stellt sich die Frage, wieso man solche Leute und teils über 90 überhaupt impft 🤷🏼‍♂️

Entlastung der Rentensysteme???

Bewohnerin eines Pflegeheims in Norwegen stirbt einen Tag nach der Corona-Impfung – Untersuchung wurde eingeleitet uncut-news.ch Januar 10, 2021 Ein 82-jähriger Norweger starb einen Tag, nachdem er im Krankenhaus in der Stadt Sola gegen Corona geimpft worden war. Die norwegische Gesundheitsamt wurde über den Todesfall informiert, schreibt Norway Today. „Ich kann bestätigen, dass ein Bewohner eines Pflegeheims in Sola gestorben ist“, sagte Chefärztin Pernille Hegre Sorensen in einer Presseerklärung.

Die betreffende Person, die Vorerkrankungen hatte, starb kurz nach der Impfung, sagte Hegre Sorensen. Der Bewohner erhielt den Corona-Impfstoff am Dienstag, den 5. Januar.

Es scheint keinen Zusammenhang zwischen dem Tod und dem Impfstoff zu geben, aber wir werden versuchen herauszufinden, ob die Impfung indirekt zum Tod des Bewohners geführt hat, fügte Hegre Sorensen hinzu.

Seit dem 5. Januar sind 72 Bewohner von zwei Pflegeheimen in Sola gegen Corona geimpft worden. Sie erhielten die erste Dosis des Impfstoffs von BioNTech und Pfizer.

Oddny Hovtun Bjorland von der Gemeinde Sola sagte, dass „die Gemeinde den Vorfall untersucht“.

In der vergangenen Woche wurde bekannt, dass zwei weitere Bewohner norwegischer Pflegeheime ebenfalls kurz nach Erhalt des Corona-Impfstoffs gestorben sind. Die norwegische Arzneimittelbehörde und das Gesundheitsamt untersuchen derzeit, ob die Todesfälle im Zusammenhang mit der Impfung stehen. Jede Woche sterben etwa 400 Menschen in norwegischen Altenheimen.

Elvira / Vor 5 Tage

Nicht einmal das klappt ❗ Wie lange wollen die Sozialisten noch die Wirtschaft verhindern!?