Immer mehr Bürger von Mallorcas reichster Gemeinde benötigen Nahrungsmittelhilfen

| | Mallorca |
Blick auf Peguera.

Blick auf Peguera.

Foto: Ultima Hora

In Calvià, der seit Jahrzehnten reichsten Gemeinde auf Mallorca, hat die Zahl der Menschen deutlich zugenommen, die Nahrungsmittelhilfen benötigen. Seit September ging es damit laut der Organisation SOS Calvià um 80 Prozent nach oben.

Nach dem Ende der Tourismussaison werden allein von der Kirche in Santa Ponça etwa 100 Menschen betreut. Deswegen wurde die Kampagne zur Gewinnung von Spenden intensiviert. Auch in Magaluf gibt es laut SOS Calvià Hilfebedürftige, es sind mehr als 150 an der Zahl. In Peguera sind es sogar 230. In den beiden Orten verdoppelte sich die Nachfrage seit dem Ende des Sommers.

Um die Hilfen zu optimieren, sprechen sich Kirchen und andere Organisatoren mit dem Rathaus der Gemeinde ab. (it)

Kommentar

Nutzungsbedingungen

Rechtlicher Hinweis

» Der Inhalt der Kommentare spiegelt die Meinung der Nutzer wider, nicht die von mallorcamagazin.com

» Es ist nicht erlaubt, Kommentare abzuschicken, die gegen das Gesetz verstoßen oder unangebrachte, beleidigende oder ehrverletzende Inhalte haben.

» mallorcamagazin.com behält es sich vor, unangemessene Kommentare zu löschen.

* Pflichtfelder

Roland / Vor 3 Monaten

@Markus Eder Das was Sie schreiben ist für mich plausibel. Solange Mallorca noch ein Schlaraffenland war, ging es den meisten Menschen gut. In schlechten Zeiten sieht man eben, dass man dort nicht gut aufgehoben ist. Da muß man sich nicht wundern, dass die Menschen sich dort dieser Verhaltensweise anpassen.

Markus Eder / Vor 3 Monaten

Ich warne vor zu viel Staatsgläubigkeit, wie Sie in den Kommentaren Stefan Meiers zum Ausdruck kommen. In der Tat mögen viele Balearenbewohner auf dem Papier zum Bezug von ERTE berechtigt sein. Nur: Der finanziell klamme spanische Staat und die klammen spanischen Kommunen auf den Balearen wollen das Geld vielfach nicht bereitwillig rausrücken und verzögern die Auszahlung deshalb oft um mehrere Monate bzw. drücken sich ganz um die Auszahlung. Rechte kann man laut Gesetzbuch viele haben, aber das nützt nichts, wenn die staatliche Verwaltung dies unterläuft. Und der Rechtsweg ist oft genug beschwerlich und langwierig. Da muss schon so mancher hungern, bei dem das von Rechts wegen eigentlich nicht sein dürfte.

markus / Vor 3 Monaten

stefan maier,du hast recht was die Arbeitnehmer(und selbst die muessen mindestens 2.saison gearbeitet haben um fichos zu sein) betrifft,aber nicht die vielen kleinen Selbstaendigen und schon gar nicht die Leute mit Saisongeschaeften, ich habe noch nix bekommen und ueber 5 verschiendene Hilfen beantragt,der Einzige der helfen wollte,war die Bank!

Stefan Meier / Vor 3 Monaten

Es muss niemand auf Malle hungern. Entweder man hat Arbeit, ist in ERTE, bekommt Sozialhilfe der Gemeinde oder bekommt Sozialhilfe des spanischen Staates. Vielleicht liegt es daran, dass ein Großteil illegal auf der Insel ist und deshalb keine Unterstützung bekommt? Einfach anmelden und in die Sozialkassen einzahlen, dann klappt es auch mit der sozialen Absicherung auf Malle. Tafeln mit reichlich Andrang gibt es übrigens auch im reichen Deutschland.

Asterix / Vor 3 Monaten

@Majorcus: nanana....mal nicht so makaber. Es gibt Leute, die nicht in der Weltuntergangsstimmung sind wie du. Desweiteren hat Rodolfo abdolut Recht. Die EU und euer "Spähnlein" haben den frühzeitigen Einkauf des Imofstoffs verpennt. Selbst, die von den Querdenkern verhassten Mainstreammedien, erklären dir das anschaulich anhand von Fakten. Andere Länder sind da weiter. Aber sowas willst du ja nicht wahrnehmen, passt nicht in dein Bild, von der großartigen Nation Deutschland und der EU. Faktenbasiert ist dieses Denken leider nicht...

markus / Vor 3 Monaten

Man sollte vieleicht erwaehnen,dass wir in Paquera nur 3.5 tausend Einwohner haben und davon die meisten,wenn sie konnten die Insel verlassen haben und zureuck zu ihren Familien gegangen sind und trozdem knapp 300 Leute von SOS oder den Kirchen Lebensmittel brauchen und ihre mieten nicht mehr zahlen koennen,dass zum Tema meine reiche Gemeinde! Das sagte Euch ein Paquera-bewohner!

Petz / Vor 3 Monaten

Das müssen alles wir privaten sponsern...die Regierung braucht das Geld ja für wichtige Dinge wie zb neue Verkehrsschilder für die Autobahn mit 80... schämt Euch....

Majorcus / Vor 3 Monaten

@Rodolfo: Geht in GB nicht, denn dort werden Sie über Leichen stolpern. Wenn die Gemeinde reich ist, dann sind es auch viele Bewohner - einfach schnell umverteilen, dann sind alle eine solidarische Gemeinschaft! Andernfalls wird eben geklaut.

Uwe / Vor 3 Monaten

#Rodolfo Da mach dir mal keine sorgen das die im April auf den strassen tanzen werden. Laut Aussage von CNN, BBC, ITV und anderen Medien haben die dort die gleichen Probleme wie wir....es gibt momentan einfach nicht genügend Impfstoff und das wird sich in den nächsten 4 bis 8 wochen auch nicht ändern. Laut CNN werden die USA erst in der späten zweiten hälfte 2021 in einer sogenannten Normalität zurückkehren mit Maskenpflicht und Abstandsregeln zum Schutz der nicht geimpften.

Rodolfo / Vor 3 Monaten

Es ist einfach so traurig. In ganz Europa die selbe Sch.... Pflegeheime werden nicht beschützt, die EU mit Flinten-Uschi ist in der so wichtigen Impfstoffbeschaffung völlig überfordert. Wenn im April Briten, Amis, Dubais und Israelis wieder auf den Straßen tanzen, wird in Europa weiter gestorben und gehungert. Diese unfähigen Vollpfosten in Brüssel kosten Tausende Menschenleben und Millionen Existenzen.