Arbeitgeber muss sich auf Mallorca wegen Menschenhandel verantworten

| | Mallorca |
Der mutmaßliche Täter wurde vorläufig festgenommen.

Der mutmaßliche Täter wurde vorläufig festgenommen.

In Palma de Mallorca ist ein 44-jähriger Mann festgenommen worden, der unter anderem seine Mitarbeiter ausgebeutet haben soll. Außerdem muss er sich nun wegen mutmaßlichen Menschenhandels, der Beihilfe zur illegalen Einwanderung und der Fälschung von Dokumenten verantworten.

Nach Polizeiangaben soll der Mann regelmäßig in seine ursprüngliche Heimat Bangladesh gereist sein, um Landsleute für Spanien zu rekrutieren. Dabei versprach er ihnen Arbeit und bessere wirtschaftliche Bedingungen.

Tatsächlich fälschte er die Dokumente der Mitarbeiter und bezahlte ihnen einen Stundenlohn von höchstens zwei Euro. Nach ersten Ermittlungen stellte die Nationalpolizei fest, dass der Täter bis zu sechs Unternehmen in Palma betrieb. Lediglich fünf Mitarbeiter waren legal gemeldet. (cg)

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petkett / Vor 3 Monaten

Zehn Jahre für zwei Euro die Stunde im Steinbruch arbeiten und sein gesamtes Vermögen einziehen. Der Steinbruch muss nicht zwingend auf Mallorca sein.

Carli / Vor 3 Monaten

Bessere wirtschaftliche Bedingungen als in Bangladesh? Darüber muss ich nachdenken...