Wasserreserven auf Mallorca liegen bei 60 Prozent

| | Mallorca |
Im Tramuna-Gebirge befinden sich die beiden Stauseen Gorg Blau und Cúber.

Im Tramuna-Gebirge befinden sich die beiden Stauseen Gorg Blau und Cúber.

Auf Mallorca sind die Stauseen im Tramuntana-Gebirge derzeit zu mehr als die Hälfte gefüllt. Die Wasserreserven der Balearen lagen im Monat Dezember bei 62 Prozent. Das geht aus einer aktuellen Auswertung des staatlichen Wetterdienstes Aemet hervor. Damit sind die Wasservorräte im Vergleich zum Vorjahreszeitraum leicht gesunken. Im vergangenem Jahr lagen sie bei 68 Prozent.

Die Wasserreserven auf den der Nachbarinsel Menorca schwanken leicht. Im November waren die Reserven zu 58 Prozent gefüllt, im Dezember stiegen sie auf 64 Prozent an. In den letzten beiden Monaten des vergangenen Jahres halten sich die Werte auf Ibiza und Formentera zwischen 48 und 52 Prozent.

Im Vergleich zu den Vorjahren waren November und Dezember 2020 verhältnismäßig trockene Monate. Die Stauseen Gorg Blau und Cúber im Nordwesten der Insel dienen zur Wasserversorgung der Inselhauptstadt Palma. (cg)

Kommentar

Nutzungsbedingungen

Rechtlicher Hinweis

» Der Inhalt der Kommentare spiegelt die Meinung der Nutzer wider, nicht die von mallorcamagazin.com

» Es ist nicht erlaubt, Kommentare abzuschicken, die gegen das Gesetz verstoßen oder unangebrachte, beleidigende oder ehrverletzende Inhalte haben.

» mallorcamagazin.com behält es sich vor, unangemessene Kommentare zu löschen.

* Pflichtfelder

Jo / Vor 1 Monat

@Thies, sie haben Recht, in den nächsten Jahren sind es dann wahrscheinlich wieder die Touristen!

Thies / Vor 1 Monat

60%? Das ist unfassbar, denn dies verdeutlicht, wieviel Trinkwasser in den maroden Leitungen der Wasserversorgung Mallorca's versickert. Man bedenke, dass die beiden Stauseen in jedem Januar im Schnitt rund 60 % deren Kapazitäten führen. In 2020 haben sich rund 80 % weniger Touristen im Vergleich zu den Vorjahren auf Mallorca aufgehalten. Die Ausrede, die Touristen würden der Grund des Wassermangels sein, ist hiermit, teils widerlegt. Das marode Trinkwassernetz sollte dringend angefasst werden, denn das in den Rohrleitungen stehende Wasser sickert offenbar in großen Mengen in den Untergrund (zumindest verhindert dies das Eindringen von Salzwasser ;-)).