Impfplan: Jetzt kommen auch auf Mallorca die über 80-Jährigen dran

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Die Impfkampagne auf Mallorca schreitet voran.

Die Impfkampagne auf Mallorca schreitet voran.

Auf Mallorca schreitet die Impfkampagne voran. Nach Angaben des spanischen Gesundheitsministers Salvador Illa wird die nächste Impfgruppe in Spanien, so auch auf den Balearen, die der über 80-jährigen Einwohner sein.

In einer Pressekonferenz am Mittwoch teilte Illa mit, dass die anderen Bevölkerungsgruppen, die die Impfung bis Ende Juni erhalten sollen, in den kommenden Tagen bekanntgegeben werden.

Am 27. Dezember 2020 hatten die Balearen die ersten Dosen des Pfizer-Impfstoffs erhalten. Zunächst wurde das Gesundheitspersonal sowie Bewohner von Seniorenheimen geimpft. Allein bis Ende Februar sollen auf den Balearen rund 120.000 Impfdosen ankommen. (cg)

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Olaf Tausch / Vor 1 Monat

Auch relevant für Senioren:

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/120251/COVID-19-Norwegen-aendert-Impfanweisungen-fuer-aeltere-gebrechliche-Menschen

Norwegen ändert nach Todesfällen die Richtlinien für zu impfende ältere und gebrechliche Menschen.

extranjero / Vor 1 Monat

Olaf merke Dir die Menschen ruinieren sich durch ihren Lebenswandel zuerst. Diese Statistiken findet man überall. So geschwächte Menschen sind das gefundene Fressen für Viren und Bakterien aller Art und kurbeln die Geschäfte der Gesundbeter an. Da muss man dran bleiben und den Rahm abschöpfen. Hypochonder sind die allerbesten Kunden. ö:)

Stefan Meier / Vor 1 Monat

@Olaf Interessant ist ja, wann die ach so fortschrittlichen Deutschen, die eh immer alles besser wissen, die dritte Welt-Spanier an Corona-Toten überholen werden. Dauert nicht mehr lange. In ein paar Tagen ist so weit. Interessant ist auch, dass die 38.000 Toten nach der ersten Welle in Spanien zu einer nationalen Tragiödie wurden, wo viele insbesondere in Madrid höchst traumatisiert waren. Die Deutschen aber angesichts von 50.000 Titel eher darum trauern, nicht mehr ins Kino zu dürfen.

Olaf Tausch / Vor 1 Monat

Da muss erst ein „Verschwörungstheoretiker“ daherkommen, um mittels Statistiken darauf aufmerksam zu machen, dass Spanien 2020 trotz den rigorosesten Maßnahmen die höchste Sterblichkeit bei alten Menschen hatte und wie es möglicherweise dazu kam:

https://www.youtube.com/watch?v=P0N4KgmJd1o

Wie wäre es, wenn die Journalisten des MM sich einmal damit befassen und die Daten und Quellen überprüfen würden? Schließlich wären das katastrophale Gesundheits- und Pflegesystem in Spanien auch mit Blick auf die Impfkampagne relevant. Mal abgesehen davon, dass mit einem Zusammenbruch der Wirtschaft durch ständige Lockdowns auch das marode Gesundheitssystem zusammenbricht.

Mario / Vor 1 Monat

@Alexander: ...genau so ist es ...keiner gibt gerne zu, dass er einen Fehler gemacht hat. Man könnte aber weitere Fehler vermeiden...man könnte die Menschen darauf hinweisen, dass man sich trotz Impfung weiter infizieren, weiter erkranken und weiter andere Menschen infizieren könnte ...ganz abgesehen  von den unabsehbaren Langzeitfolgen.

Asterix / Vor 1 Monat

@Alexander: du Querdenkerschwurbler, das ständige Wiederholen von Fakenews ( zB. Equador und Laborpdndemue) und sonstigen Lügen euerer Bewegung macht die Sache nicht wahrer. Es wird Zeit das ihr wieder dort hin verschwindet, wo ihr hingehört als Verschwörungstheoretiker: in eine verstaubte Ecke, die niemand beachtet, so wie es vorher auch war. Das schöne ist, das es nicht mehr so lange dauert und ihr wieder genau dort seit....

Michael Düsseldorf / Vor 1 Monat

Gut. Nun wird also auch auf Mallorca der Test vorangebracht, ob die Impfstoffe die erwünschten Ziele liefern. Dass die älteren Bürger dazu herhalten, ist einerseits bedauerlich, andererseits aufgrund mangelnder Erkenntnisse über und Erfahrungen mit dem Impfstoff und der leider erhöhten Sterblichkeitsrate der Ü70jährigen nicht zu umgehen. Und weil schwere Vorerkrankungen hohe Risiken bergen, und diese nun mal "naturbedingt" häufiger bei älteren Leuten anzutreffen sind, kann man nur viel Glück wünschen. Wer meint, die Impfung sei ein Test/Versuch eines ungenügend geprüften/validierten Impfstoffes an der Bevölkerung - vor allem an den über 75jährigen - (Stichwort "Versuchskaninchen") dem stimmt das RKI in einer Veröffentlichung vom 14.01.2021 zu (übrigens ist der ganze Text lesenswert, wenn man erfahren möchte, was RKI und Regierung(en) wissen und was weiterhin geplant ist). Erst während der Durchführung werden durch Beobachtungsstudien Korrekturen eingeleitet: "Auch in der altersstratifizierten Analyse zeigten sich vergleichbar hohe Effektivitätsschätzer, die allerdings bei kleiner werdenden Altersgruppen bzw. Fallzahlen teilweise weite Konfidenzintervalle aufwiesen bzw. nicht mehr statistisch signifikant waren. In der höchsten Altersgruppe (≥75 Jahre) ist daher eine Aussage über die Effektivität der Impfung mit hoher Unsicherheit behaftet. (S.27)

Auch bestimmte Aspekte der Wirksamkeit (insb. Schutzdauer, Schutz vor schwerer COVID-19- Erkrankung, Effekt auf Transmission) konnten und können in den Zulassungsstudien aufgrund der beschränkten Laufzeit, der limitierten Größe der Studienpopulation und aufgrund der Studiendesigns nicht zufriedenstellend geklärt werden. Wie bei anderen Impfstoffen auch, sollten zur Evaluation der COVID-19-Impfeffektivität im Rahmen der breiten Anwendung qualitativ hochwertige Beobachtungsstudien durchgeführt werden. Beobachtungsstudien dienen nicht nur der Untersuchung von wichtigen, noch nicht ausreichend in den Zulassungsstudien geklärten Aspekten der Impfstoffe, sondern auch der Bestätigung der Wirksamkeit der Impfung bei der Anwendung in der Bevölkerung unter realen Lebensbedingungen bzw. in heterogenen Populationen oder in besonderen Risikogruppen. (S.60)" Quelle: https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Archiv/2021/Ausgaben/02_21.pdf?__blob=publicationFile

Hagen / Vor 1 Monat

Mich interessiert viel mehr: Wann kommen endlich die verantwortlichen Politiker dran? Und da in ich garantiert nicht der einzige der darauf hofft.

petkett / Vor 1 Monat

Meine Frau wurde geimpft, keine Probleme. Meine Schwägerin zur gleichen Zeit, fünfzehn Minuten später war sie mit dem Rettungswagen unterwegs ins nächste Krankenhaus. Nun mache ich mir über meine bevorstehenden Impfung Gedanken. 50%-50%, so sehe ich das.

Michel / Vor 1 Monat

Ja ja Ulrike, vor der 💉 wars Corona, plötzlich ist es Sepsis 🤷🏼‍♂️🤷🏼‍♂️🤷🏼‍♂️

ROUNDUP: Stiftung: Corona-Todesfälle durch Sepsis oft zu verhindern Do, 21.01.21 10:29· Quelle: dpa-AFX News drucken BERLIN (dpa-AFX) - Viele Corona-Patienten sterben nach Auskunft der deutschen Sepsis-Stiftung an einer unerkannten Blutvergiftung. Ein solcher Verlauf könne durch eine bessere Früherkennung und eine angepasste Behandlung oft verhindert werden. Nach wie vor gebe es eine weit verbreitete Unkenntnis über das Thema Sepsis in der Bevölkerung, aber zum Teil auch beim medizinischen oder pflegerischen Personal, sagte der Stiftungs-Vorsitzende Konrad Reinhart dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND).

"Ein großes Problem ist, dass viele Patienten, die sich mit einer unkomplizierten Covid-19-Erkrankung zu Hause kurieren wollen, nicht rechtzeitig bemerken, wenn diese in eine Sepsis übergeht", erläuterte Reinhart. "Wer Anzeichen wie ein plötzliches extremes Krankheitsgefühl, Fieber, einen hohen Puls, Verwirrtheit oder Schüttelfrost bemerkt, sollte auf keinen Fall abwarten und sofort ein Krankenhaus aufsuchen oder den Notarzt rufen."

Bei einer Sepsis - allgemein Blutvergiftung genannt - handelt es sich um eine Überreaktion des Immunsystems auf eine Infektion. Diese schädigt Organe und kann innerhalb von Stunden zum Tod führen. Eine Sepsis kann nicht nur im Verlauf einer Covid-19-Erkrankung entstehen, sondern auch etwa nach Lungenentzündungen, Harnwegsinfektionen und Grippeerkrankungen. Letztlich können Hunderte Erreger - Bakterien, Viren, Parasiten oder Pilze - eine Sepsis verursachen.

Nach Angaben der Sepsis-Stiftung sterben jedes Jahr rund 75 000 Menschen in Deutschland an einer Sepsis. Etwa 15 000 bis 20 000 davon könnten nach Darstellung der Stiftung gerettet werden, wenn die Erkrankung rechtzeitig erkannt und adäquat behandelt würde.

Der Intensivmediziner Reinhart fordert daher einen Nationalen Sepsisplan. Unterstützt werde diese Forderung von zahlreichen Fachgesellschaften, dem Robert Koch-Institut (RKI) und der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina./hu/DP/mis

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